{"id":5155,"date":"2020-06-27T19:00:44","date_gmt":"2020-06-27T17:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/?p=5155"},"modified":"2020-11-03T10:43:47","modified_gmt":"2020-11-03T09:43:47","slug":"umgang-mit-ablehnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/2020\/06\/27\/umgang-mit-ablehnung\/","title":{"rendered":"Umgang mit Ablehnung"},"content":{"rendered":"<p>Wenn du abgelehnt wirst, bist du in guter Gesellschaft.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-5155-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-27-Umgang-mit-Ablehnung.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-27-Umgang-mit-Ablehnung.mp3\">https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-27-Umgang-mit-Ablehnung.mp3<\/a><\/audio>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Stichworte:<\/strong> in der Flugschule &#8211; Ablehnung \u00fcberall &#8211; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/matthaeus\/8\/34?hl=1#hl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bitte geh hier weg<\/a> &#8211; lernen, mit Ablehnung zu leben &#8211; du hast eine Existenzberechtigung &#8211; von Geburt an ungewollt sein &#8211; Frauen und M\u00e4nner &#8211; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/galater\/3\/28\/?hl=1#hl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rassismus<\/a> &#8211; Selbstannahme &#8211; jeder hat seine eigene Identit\u00e4t &#8211; vor dem Gesetz Gottes sind alle gleich &#8211; jeder ist irgendwo ein bisschen komisch &#8211; das Heil kommt aus den Juden &#8211; ein Mensch, von Gott gemacht, im Mutterleib wundervoll zubereitet &#8211; Jesus wartet auf dich und mich &#8211; ich bleibe nicht in dieser Schublade &#8211; ich bin eine neue Sch\u00f6pfung, das Alte ist vergangen &#8211; das Gift nicht verinnerlichen &#8211; ich lebe und ihr sollt auch leben &#8211; &#8222;du bist nichts, du kannst nichts und aus dir wird nichts&#8220; &#8211; bedingungslos geliebt &#8211; Adoption &#8211; vers\u00f6hne dich mit deinem Werdegang &#8211; tue etwas f\u00fcr dich &#8211; finde deine Aufgabe, mache jemanden gl\u00fccklich &#8211; mit eigenen Worten laut beten &#8211; die L\u00fcgen Satans durch Gottes Wort ersetzen &#8211; du kannst anders, wenn du willst &#8211; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/johannes\/15\/18-21?hl=1#hl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span id=\"span_1\" class=\"highlight\">wenn euch die Welt ha\u00dft, so wi\u00dft, da\u00df sie mich vor euch geha\u00dft hat<\/span><\/a> &#8211; wer Gottes Gunst hat, dem ist alles andere egal &#8211; wir sind nicht mehr in der Steinzeit &#8211; alleinstehen k\u00f6nnen &#8211; lass sie sich deiner entledigen, mach kein Theater &#8211; der Fisch und das Zeichen des Jona<\/p>\n<p>Sing mit: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/2016\/12\/31\/schau-auf-jesus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schau auf Jesus<\/a><\/p>\n<p>Wer uns unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann dies hier tun: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/spenden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u2665 Spenden \u2665<\/a><\/p>\n<p><em>Predigt herunterladen: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-27-Umgang-mit-Ablehnung.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2020-06-27 Umgang mit Ablehnung<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Mitschrift herunterladen: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Umgang-mit-Ablehnung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Umgang mit Ablehnung<\/a><\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200627-wenn-du-abgelehnt-wirst.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7564\" src=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200627-wenn-du-abgelehnt-wirst.jpg\" alt=\"\" width=\"70\" height=\"70\" srcset=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200627-wenn-du-abgelehnt-wirst.jpg 700w, https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200627-wenn-du-abgelehnt-wirst-300x300.jpg 300w, https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200627-wenn-du-abgelehnt-wirst-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 70px) 100vw, 70px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>(Es gilt das gesprochene Wort.)<\/em><\/p>\n<p>Preis dem Herrn! Wir sind wieder im Hause Gottes, h\u00f6ren Gottes Wort. Halleluja! Ich habe ein gutes Thema: Umgang mit Ablehnung. Heute Mittag sa\u00df ich auf dem Balkon. Da habe ich etwas miterlebt: In der Mittagspause hatten meine V\u00f6gel, die Spatzen, Flugschule. Die Mutter schmiss zwei ihrer Jungen aus dem Nest, die jedoch wieder hineinkommen wollten, ein Theater veranstalteten, doch die Mutter lie\u00df sie nicht hinein. Sie besa\u00dfen noch keine Fl\u00fcgel, aber Federn. Es war hochinteressant zu beobachten, wie die Natur ist: &#8218;Mutter Natur&#8216; schmiss ihre Jungen aus dem Nest und sie mussten zurechtkommen. Ein Vogel flog los, hielt die Fl\u00fcgel geschlossen und st\u00fcrzte beinahe hinab in den Sandkasten. Kurz vor dem Aufprall fing er sich gerade noch so. Ablehnung! Das ist mein Thema heute. Dar\u00fcber will ich sprechen.<\/p>\n<p>Wir sind alle &#8218;in der Flugschule Gottes&#8216;. Wir lernen mit Ablehnung zu leben. Ablehnung geh\u00f6rt zum Leben dazu und wir lernen, damit umzugehen. Wenn wir keine Ablehnung erfahren w\u00fcrden, w\u00fcrden wir nichts f\u00fcrs Leben lernen. Wir lernen uns durchzubei\u00dfen, durchzuschlagen, durchzudringen, was auch immer. Die meisten Menschen leben mit Ablehnung. Sie m\u00fcssen leben. Das geh\u00f6rt zur Ablehnung dazu. Als unsere Tochter auszog, sagte ihre Mutter: \u201eJetzt musst du selbst deine W\u00e4sche waschen, selbst deine Wohnung putzen, selbst dein Zimmer aufr\u00e4umen!\u201c Sie wohnte damals in Tempelhof und wir lebten in Kreuzberg. Sie war auf ihre eigenen F\u00fc\u00dfe gestellt. Das ist nichts B\u00f6ses. Ablehnung hat auch einige positive Aspekte.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte ein paar grunds\u00e4tzliche Sachen sagen, was Ablehnung wirklich ist. Wie gehe ich mit Ablehnung um. Und wir m\u00fcssen mit Ablehnung leben. Denn die meisten Menschen sind nicht gewollt, nicht erw\u00fcnscht, werden nicht erwartet usw. Wir m\u00fcssen gegen Ablehnung k\u00e4mpfen. Wir erfahren Ablehnung vom Staat, Partner, von den Eltern und genauso werden die Eltern von den Kindern abgelehnt. Sie sagen: \u201eDer Alte!\u201c oder \u201eDie Alte!\u201c Andere werden von der Gemeinde abgelehnt, wieder andere von der Gesellschaft. Wir leben permanent mit Ablehnung, Geschwister und Freunde! Wir m\u00fcssen lernen, damit umzugehen und diese Dinge &#8218;in den Griff&#8216; bekommen: \u201eIch werde abgelehnt!\u201c Oder \u201eIch bin unerw\u00fcnscht!\u201c Und ich frage dich: Wo bist du erw\u00fcnscht?<\/p>\n<p>Viele erhalten Dinge, die sie nicht verdient haben, die ihnen nicht zustehen. Ihnen wird der Lohn vorenthalten, sie werden im Leben abgelehnt, sie erhalten ihr Recht nicht, welches ihnen zusteht. Du musst um dein Recht k\u00e4mpfen und dich verteidigen. Es steht geschrieben: Und weil die Missachtung des Gesetzes \u00fcberhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten (Mt 24,12). Du bist in einer guten Gesellschaft, wenn du abgelehnt wirst und abgelehnt bist. Jesus wurde gleichfalls abgelehnt, von Anfang an, wie geschrieben steht, siehe hier: Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge (Lk 2,7). Das war Seine Situation: Er war nicht erwartet! Man hatte weder Krankenbett noch Krankenzimmer bereitgestellt. Von den Geschwistern wurde Er abgelehnt, in Nazareth desgleichen. Die Leute wollten Ihn steinigen, t\u00f6ten, vom Felsen st\u00fcrzen, weil Er die folgenden Worte sprach: Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verk\u00fcndigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit und zu verk\u00fcndigen das Gnadenjahr des Herrn (Lk 4,18f.). Die Leute sagten: \u201eGlaubst Du, dass Du etwas Besonderes bist?\u201c In dem Moment, da du glaubst, dass der Herr gn\u00e4dig zu dir ist und mit dir Geschichte machen m\u00f6chte, wirst du sofort abgelehnt von der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Es steht geschrieben: Und siehe, da ging die ganze Stadt hinaus Jesus entgegen. Und als sie ihn sahen, baten sie ihn, dass er ihr Gebiet verlasse (Mt 8,34). Nachdem Er den besessenen Gadarener geheilt und befreit hatte &#8211; also Gutes vollzog, Krankenheilungen vornahm &#8211; sagten die Leute, Er m\u00f6ge doch weiterziehen, sie wollen nicht, dass ihre Gesch\u00e4fte bankrottgehen. In dieser Gegend, da Jesus wirkte, auf der anderen Seite des Sees Genezareth, gab es Schweinez\u00fcchter. Die in diesem Gebiet ans\u00e4ssigen Leute waren w\u00fctend, weil Jesus den Gadarener von D\u00e4monen befreit hatte. Jesus tat Gutes und wurde abgelehnt. Das ist ein Teil des Lebens! Denn, es steht geschrieben: Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf (Joh 1,11). Jesus kam zu den Juden, doch sie nahmen Ihn nicht an! Gott besucht Sein Volk! Er tut ihnen Gutes, doch sie wollen Ihn gar nicht haben! Das ist die Situation! Sie kreuzigen Ihn sogar! Sie gehen Ihm aus dem Weg! Bis heute wollen die Juden mit Jesus nichts zu tun haben! Er kam zu den Seinen und die Seinen nahmen Ihn nicht auf! Jesus bem\u00fchte sich um die Menschen, setzte sich f\u00fcr sie ein, opferte sich sogar auf, doch sie lehnten Ihn ab. Du siehst also: Ablehnung ist ein Teil des menschlichen Daseins!<\/p>\n<p>Ablehnung ist weit mehr als Akzeptanz die Norm! Ablehnung! Ablehnung! \u00dcberall wo du hinguckst! F\u00fcr dich gibt es keinen Platz! Die Weltelite denkt, dass die Bev\u00f6lkerung reduziert werden muss. Es sind viel zu viele Menschen vorhanden. Das sogenannte dritte Wehe, von dem die Bibel spricht, sagt aus, dass ein Drittel der Menschheit vernichtet wird! Das w\u00fcrden zweieinhalb Milliarden Menschen sein. Diese w\u00e4ren zu viel! Wie auch immer! Ablehnung ist weit verbreitet! Ablehnung ist typisch f\u00fcr die Menschheit und sehr entmutigend, so ich dar\u00fcber nachdenke. Falls du heute entmutigt bist und Ablehnung erf\u00e4hrst, m\u00f6chte ich dir nur eines mitteilen: Schaue auf Jesus! Betrachte Ihn und nicht Menschen, die Erfolg haben! Auch diese werden permanent abgelehnt. Es gibt Pro und Contra f\u00fcr diese Leute.<\/p>\n<p>Jesus wurde von Seiner Familie abgelehnt, wie nachfolgend geschrieben steht, siehe hier: Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause (Mk 6,4). Merke dir: Du wirst im eigenen Hause abgelehnt. Du bist ein Christ, lebst ein anst\u00e4ndiges Leben und deine Familie will mit dir nichts mehr zu tun haben. Sie denken, du bist ein Spinner, ausgeflippt, ein Fantast, wie es sich beim Heiland verhielt: Seine Verwandten waren bei Ihm zugegen, Seine Mutter nebst Seiner Br\u00fcder, und sprachen Worte wie: \u201eH\u00f6re doch auf ein Wanderprediger &#8211; heute w\u00fcrde man sagen Missionar &#8211; zu werden, sodass Du ein Eremit und Rabbi bist, der zu Fu\u00df die Welt durchstreift, um diese zu erl\u00f6sen! Bleibe daheim!\u201c Sie wollten Ihn bekehren! Jesus wuchs in Nazareth auf. Dort lebte und arbeitete Er achtzehn Jahre, und die Leute wollten Ihn den Abhang hinabst\u00fcrzen und steinigen, wie nachfolgend geschrieben steht: Und sie standen auf und stie\u00dfen ihn zur Stadt hinaus und f\u00fchrten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzust\u00fcrzen (Lk 4,29). Seine Familie sprach: \u201eDu bist wahnsinnig! Du bist verr\u00fcckt!\u201c Au\u00dferdem: Denn auch seine Br\u00fcder glaubten nicht an ihn (Joh 7,5). Wer glaubt an dich? Wer glaubt an mich? Dachtest du dar\u00fcber schon einmal nach? Bilde dir nichts ein! Sage nicht: \u201eIch bin etwas Besonderes!\u201c Wir werden abgelehnt! Wir m\u00fcssen mit Ablehnung zu leben lernen! Das ist unser Auftrag in dieser Welt! Du musst dich an deine Ablehnung gew\u00f6hnen und dich darum nicht sch\u00e4men! Rufe aus: \u201eIch bin, was ich bin! Ich bin gewollt von Gott! Ich bin von Ihm gerufen! Er gab mir eine Existenzberechtigung!\u201c Wie eine Birke in der Natur eine Existenzberechtigung hat, habe ich es auch! Ob die anderen mich m\u00f6gen oder nicht! Wenn mich niemand liebt, so liebe ich mich doch selber!\u201c Du verstehst vielleicht jetzt einiges noch nicht, aber h\u00f6re dieser Botschaft gut zu!<\/p>\n<p>Es begann mit Jesu Geburt! Weder Maria noch Josef wollten Ihn. Sie wussten mit Ihm nichts anzufangen. Sein Stiefvater wollte die Mutter verlassen. Er wollte mit Ihm nichts zu tun haben. Sp\u00e4ter musste er des Landes fliehen, denn Herodes wollte den Knaben umbringen. Jesus litt unter dieser Situation! Er wusste, dass Er der Sohn Gottes, der Heiland und Sch\u00f6pfer des Universums war. Gott will, dass wir von Jesus lernen! Wir sollen uns identifizieren mit Jesus und lernen von Ihm! So, wie es Dir erging, lieber Heiland, ergeht es auch uns tagt\u00e4glich! Reiche Jesus die Hand! Du bist in guter Gesellschaft! Du kannst dich Ihm anvertrauen! Er versteht dich! Er wei\u00df, was Ablehnung ist! Die Menschen mochten Ihn nicht! Bis heute m\u00f6gen sie Ihn nicht!<\/p>\n<p>Ablehnung ist, so ich es richtig definiere und begreife, etwas G\u00f6ttliches und vom Herrn Gewolltes! \u201eDu bist hier nicht erw\u00fcnscht!\u201c Du bist in dieser Welt nicht erw\u00fcnscht! Satan mag dich nicht, weil du ihm &#8218;ins Handwerk pfuschst&#8216;, weil du das Ebenbild Gottes bist, weil du glaubst, du seist etwas Besseres. Du bist die Konkurrenz von Satan! Das sind wir ohne Zweifel. Jesus spricht, wie geschrieben steht, siehe hier: Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter (Mk 3,35). Dieser geh\u00f6rt zu meiner Familie! Wenn du gleicherma\u00dfen abgelehnt wirst wie Jesus, so freue dich und gib das Folgende preis: \u201eHalleluja, lieber Heiland! Ich danke Dir! Ich bin in guter Gesellschaft!\u201c<\/p>\n<p>Zur\u00fcckweisung und Ablehnung ist ein teuflischer, d\u00e4monischer Geist, eine Seuche, eine Pest! Der Teufel arbeitet systematisch. Von allem ist dir zu reden erlaubt, nicht aber von Jesus. Sobald du Ihn erw\u00e4hnst, verfinstern sich die Gesichter. Dir ergeht es ebenso: \u201eWas wollen Sie hier? Was haben Sie hier verloren?\u201c, rufen sie aus. Viele Menschen sind von der Stunde ihrer Empf\u00e4ngnis an ungewollt. Sei froh, dass deine Mutter dich nicht abgetrieben hat! Heutzutage ist das sehr einfach und passiert schnell. Nicht gewollt! So viele Menschen leben und sind programmiert: \u201eIch bin nicht gewollt!\u201c Bei dir l\u00e4uft alles schief! Alle T\u00fcren gehen zu! Du bist nicht gewollt von deiner Mutter, deiner Familie, deinen Eltern. Vielleicht bist du das dritte Kind! Zwei Kinder sind okay, aber das dritte, vierte, f\u00fcnfte und sechste Kind nicht mehr! Fr\u00fcher war es gang und g\u00e4be, dass die Familien zw\u00f6lf Kinder und mehr hatten.<\/p>\n<p>Die globale Elite will die Menschheit reduzieren. Jeder Mensch, der auf dieser Welt geboren wird, ist ein Esser zu viel! So viele Menschen wurden und werden abgelehnt. In China wollte man keine M\u00e4dels haben, sondern nur Jungs. Dieses Problem macht sich bemerkbar. Die Jungen gehen in die Nachbard\u00f6rfer und stehlen die M\u00e4dchen. Der Herr wollte Jungs und M\u00e4dchen! Der Teufel hat es ganz besonders auf das weibliche Geschlecht abgesehen. Sie wurden abgelehnt! Auch heutzutage verh\u00e4lt sich das so! Die Frau gilt nicht viel. Erst durch die Emanzipation ver\u00e4nderte sich das Bild. Viele Frauen werden zu Menschen zweiter Klasse degradiert! Behandlung und Honorar sind demgem\u00e4\u00df! Sie verrichten dieselbe Arbeit wie ein Mann und erhalten einen geringeren Stundenlohn. In aller Liebe! Wir m\u00fcssen das verstehen!<\/p>\n<p>\u201eIch bin abgelehnt!\u201c Mit dieser Predigt m\u00f6chte ich die Frauen ganz besonders ermutigen. Der Herr konzentriert sich auf das weibliche Geschlecht! Jesus, nachdem Er auferstand, offenbarte sich als erstes den Frauen am Ostermorgen. Die Frauen waren die ersten Evangelistinnen, die predigten, dass ihnen der Herr erschienen sei! Menschen haben das Gef\u00fchl der Verlassenheit durch die Ablehnung. Sie sagen: \u201eIch bin minderwertig! Mit mir stimmt etwas nicht!\u201c Obwohl bei ihnen alles in Ordnung ist. Der Herr schuf Mann und Frau. In der Heiligen Schrift steht, dass du Vater und Mutter ehren sollst, also Mann und Frau! Beide geh\u00f6ren dazu! Aber der Jude betet heute in seinem Achtzehngebet immer noch Folgendes: \u201eHerr, ich danke Dir, dass ich kein Heide bin, dass ich kein Schwein bin, dass ich nicht als Frau zur Welt kam!\u201c F\u00fcr die Juden hat die Frau heute noch immer keine Seele! Diese, die gegen den Rassismus k\u00e4mpfen und gegen die Rassisten sind, sind selbst die gr\u00f6\u00dften Rassisten in dieser Welt! In aller Liebe! Ich f\u00fchle mich so frei! Sie sollen blo\u00df einmal das Achtzehngebet studieren, welches der Jude regelm\u00e4\u00dfig betet! \u201eIch danke Dir, Herr, dass ich nicht als Frau zur Welt kam!\u201c<\/p>\n<p>Das Gef\u00fchl der Verlassenheit tut weh! \u201eIch bin minderwertig! Ich habe keine Seele! Bin ich \u00fcberhaupt erl\u00f6st und kann ich \u00fcberhaupt erl\u00f6st werden?\u201c Gott sei Dank, ja! Jesus erl\u00f6ste die Frauen! Mutter Maria verblieb bis zum Schluss am Kreuz. Viele werden mit ihrer Ablehnung nicht fertig. Sie k\u00f6nnen es nicht beschreiben: \u201eMit mir stimmt etwas nicht!\u201c S\u00e4mtliche T\u00fcren und Fenster verschlie\u00dfen sich! \u201eWas habe ich falsch gemacht in meinem Leben!\u201c, fragen sie sich? Ich m\u00f6chte einfach predigen und die gute Nachricht verk\u00fcndigen, die wie folgt geschrieben steht: Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur (Mk 16,15). Das hei\u00dft, M\u00e4nnern und Frauen, Reichen und Armen, Moslems und Hindus! Du musst nicht dem Esel predigen! Manche denken, man m\u00fcsse den Tieren predigen! Gemeint sind die Menschen, ganz gleich welcher Rasse, Herkunft usw. Es ist wichtig, dass die Menschen die Wahrheit erfahren. Selbst Christen haben etwas gegen Emanzipation und \u00e4u\u00dfern: \u201eEine Frau darf nicht predigen! Sie darf weder dieses noch jenes tun!\u201c<\/p>\n<p>Im Judentum, Island und vielen anderen Religionen wurden die Frauen ganz weit hinten platziert. Sie sollten m\u00f6glichst gar nicht in Erscheinung treten. Der Kirchenvater der Katholischen Kirche namens Tertullian \u00e4u\u00dferte, dass Frauenstimmen nicht in einer Kirche zu h\u00f6ren sein d\u00fcrften. Frauenstimmen, ihre Ges\u00e4nge usw. seien d\u00e4monisch. Das bildeten sich die Leute ein. Stell dir das einmal vor! Nur M\u00e4nner d\u00fcrfen vor den Herrn treten und Priester sein. Das ist Religion. Durch Jesus fand eine Revolution statt! Er sprach: Ich bin gekommen, um die Menschen selig zu machen, wie nachfolgend geschrieben steht, siehe hier: Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist (Lk 19,10). Damit ist der Mann und die Frau gemeint!<\/p>\n<p>Ablehnung ist mehr als die Aussage: \u201eIch bin nicht gewollt!\u201c Vielen Frauen, die mitunter begabter als ein Mann sind, gelingt es nicht, das zu verkraften! Der Frau wird der Mund verboten. Sie darf ihr Amt nicht ausf\u00fchren! In der Urgemeinde gab es eine Frau namens Thekla. Sie war eine Prophetin; eine m\u00e4chtige Frau. Die Westkirche distanzierte sich von ihr. Sie rief aus, dass es S\u00fcnde sei, wenn eine Frau predige! Es gelang ihr, sich durchzusetzen! Andere Kirchen und Bewegungen sehen diese Thekla gerade als eine Heilige und Apostelin in Jesus Christus. Aber nur M\u00e4nner d\u00fcrfen Apostel werden!<\/p>\n<p>Pfingsten geschah etwas ganz Gewaltiges! Der Heilige Geist wurde ausgegossen auf das m\u00e4nnliche und weibliche Geschlecht! (Siehe Apg 2,4) Es wurde betont, dass Maria, diese alte Frau, auch anwesend war! Sie war bestimmt schon f\u00fcnfzig oder gar sechzig Jahre betagt. Und Johannes war dabei. Er nahm Maria an. \u201eDas ist deine Mutter!\u201c W\u00e4hrend Jesus am Kreuz hing, regelte Er das. Gott hat am Ostermorgen die Frauen aufgewertet! Jesus erschien den Frauen als Erstes. Der Engel verk\u00fcndete: \u201eEuch ist heute der Heiland erschienen!\u201c Nicht nur geboren! \u201eErz\u00e4hlt es Petrus und den Aposteln!\u201c Doch das Zeugnis einer Frau war nichts wert! Deshalb begaben sich die beiden Apostel namens Petrus und Johannes selbst zum Grab, um sich zu vergewissern, ob Er wirklich auferstanden sei. Dann gibt uns die Bibel auch das Gespr\u00e4ch preis, welches zwischen Jesus und den Emmaus-Br\u00fcdern stattfand. \u201eEinige Weiber erschreckten uns damit, dass sie uns erz\u00e4hlten, der Herr h\u00e4tte sich ihnen offenbart und mit ihnen ein Gespr\u00e4ch angefangen!\u201c Das Zeugnis einer Frau galt nichts! Sie war minderwertig! Stell dir einmal vor, was eine solche Schwester sp\u00fcrt und empfindet!<\/p>\n<p>Ablehnung ist eine Verletzung! Sie braucht Heilung und Wiederherstellung und geh\u00f6rt zur Erl\u00f6sung. Jesus er(Es gilt das gesprochene Wort.)l\u00f6ste am Kreuz sowohl M\u00e4nner als auch Frauen! Bei Jesus sind Mann und Frau gleich viel wert und teuer! Die Juden waren die gr\u00f6\u00dften Rassisten! \u201eWir danken dem Herrn, dass wir nicht dazu bestimmt sind eine Frau zu sein!\u201c Jesus starb, damit Vergebung allen Menschen widerfahre! Nicht die Frauen schlugen Jesus ans Kreuz, sondern die M\u00e4nner! Sie sind an Gott schuldig geworden! Es steht geschrieben: Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus (Gal 3,28). Paulus k\u00e4mpfte st\u00e4ndig gegen den Geist der Ablehnung, diesen D\u00e4mon; gegen Rassismus! Dasselbe geht aus dem Brief an die Kolosser hervor, wie geschrieben steht, siehe hier: Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus (Kol 3,11). Das ist Evangelium f\u00fcr mich, welches ich akzeptiere! Ich bin sehr froh, dass ich nicht im Alten Testament, sondern im Neuen Testament bin!<\/p>\n<p>M\u00e4nner wie Frauen sind durch das Blut Jesu teuer erkauft! Dass du das mal verstehst, bevor ich fortsetze! Obwohl man dir \u00e4u\u00dferlich nichts anmerkt, bist du innerlich verletzt! \u201eMich m\u00f6gen die Leute nicht!\u201c, denkst du und bist voller Unsicherheit, Wut und \u00c4rger! Du bekommst Depressionen als eine weibliche Person. Ich m\u00f6chte dir Mut machen: Steh mal auf! Ergreife die Initiative und proklamiere: \u201eDer Herr erl\u00f6ste mich! Er erl\u00f6ste uns Frauen insbesondere!\u201c Jesus dienten Frauen! Um Ihn herum gab es einige Personen weiblichen Geschlechts, wie z.B. Maria aus Magdala und die andere Maria usw. In der Bibel kommt siebenmal der Name Maria vor. Maria ist &#8218;die Bittere&#8216;. Menschen verbitterten aufgrund von Verletzungen und Ablehnungen. Miriam, Maria, die Bittere!<\/p>\n<p>Du vermagst nichts zu tun, wenn die Leute dich ablehnen, und du musst nun lernen, &#8218;\u00fcber deinen Schatten zu springen&#8216;. Diese Narben sind vorhanden und m\u00fcssen geheilt und entfernt werden. Du bist die Person, die du nun einmal bist. Du musst innerlich gesunden! Mache dir bewusst: \u201eIch bin erw\u00fcnscht! Der Herr hat mich gewollt!\u201c Mann oder Frau, jung oder alt, arm oder reich, Jude oder Grieche, ganz gleich welche Nationalit\u00e4t! Du brauchst deine Selbstannahme! Ich sage dir eines: Bevor irgendeiner dich verletzen konnte, hat der Herr dich gewollt, vor Grundlegung der Welt! Da waren die Fundamente dieser Welt noch nicht gelegt! Die Sch\u00f6pfung war noch nicht geplant, da wollte Er dich schon! Deswegen: Selbstannahme ist so wichtig! In vielen Gemeinden und in kirchlichen Kreisen wird die Selbstannahme gar nicht gepredigt. Deswegen findet sie auch nicht statt! Es hei\u00dft in der Heiligen Schrift: \u201eNehmt euch einander an!\u201c Das geht nur, nachdem du dich selbst angenommen und akzeptiert hast! \u201eIch bin nichts! Ich bin der letzte Dreck! Ich bin ein Fu\u00dfabstreifer!\u201c Wenn du solche Art Gedanken von klein an suggeriert bekommst, musst du dich nicht wundern, wenn aus dir nichts wird!<\/p>\n<p>Gott ist kein Menschenverachter. Er liebt Jede Kreatur, jeden Menschen, jede Rasse. Jede Rasse ist Ihm wertvoll, egal in welcher Schattierung, welcher Hautfarbe! Der Herr schuf die Rassen! Die Parlamente und Regierungen k\u00f6nnen diskutieren so viel sie wollen, sie werden die Rassen nicht abschaffen. Zu Zeiten Noahs gab es Ham, der ein Farbiger war! Er ist der Vater der Farbigen; der Afrikaner! Es gab die Chinesen und die anderen: die Japhetiten und Semiten. Gott schuf die Rassen! \u00dcber die Endzeit wird das Folgende gesagt: Jede Nation, jedes Volk, jede Rasse, jedes Land lobte und pries den Herrn. Vergiss die ganzen Demokraten, Globalisten, Weltver\u00e4nderer und Weltverbesserer! Sie werden es nicht vollziehen. Die Humanisten und Freimaurer w\u00fcnschen sich Folgendes: Alle sind gleich! Wir sind nicht alle gleich, sondern wir unterscheiden uns voneinander. Der Herr schuf so viele unterschiedliche Menschen! Jeder hat einen anderen Fingerabdruck. Das ist des Herrn Beschluss, dass jeder seine eigene Identit\u00e4t hat! \u201eIch bin anders! Ich bin einmalig! Ich bin etwas Besonderes!\u201c Die, welche nichts sind, lehnen die ab, die etwas zustande gebracht haben. Das ist das Problem in dieser Welt!<\/p>\n<p>Jesus kam, um die Menschen zu erl\u00f6sen, die von Satan \u00fcberw\u00e4ltigt waren. Die Juden m\u00f6gen Jesus bis heute nicht, weil Er die Menschen erl\u00f6st hat. Alle sind gleich: Juden, Griechen, Heiden! Es gibt keine Unterschiede mehr! Alle Nationen rief Jesus zu sich, wie geschrieben steht, siehe hier: Kommt her zu mir, alle, die ihr m\u00fchselig und beladen seid; ich will euch erquicken (Mt 11,28). Lasst euch keine Lasten von den Pharis\u00e4ern und Schriftgelehrten, den Bibellehrern auflegen! Viele Menschen haben Angst, doch wenn sie vor Gott treten, sind alle gleich! Halleluja! Es steht geschrieben: Sie sind allesamt S\u00fcnder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen (R\u00f6m 3,23). Alle Menschen brauchen Vergebung! Alle Menschen sind von der Gnade des Herrn abh\u00e4ngig! Und vor dem Gesetz sind alle gleich! Halleluja! Da gibt es keine Unterschiede!<\/p>\n<p>Der Geist der Ablehnung ist ein L\u00fcgengeist f\u00fcr mich. Die Ablehnung des Menschen ist das schlimmste Verbrechen \u00fcberhaupt, dass an der Menschheit begangen wird! Es verursacht unheimliche Schmerzen. \u201eIch bin nicht gewollt! Die m\u00f6gen mich nicht! Die verstehen mich nicht!\u201c Aber dass man dich nicht versteht, geh\u00f6rt zum Menschsein dazu! Jeder Mensch ist ein bisschen komisch, hat einen &#8218;Defekt&#8216;. Aber gerade das ist das Einmalige! Deine Defekte sind das einmalige an dir! Du sagst: \u201eMit dem m\u00f6chte ich nichts zu tun haben, denn der ist komisch!\u201c Doch der Herr Jesus liebt die Komischen! Jeder, der einmal verlassen, misshandelt oder diskriminiert wurde, wei\u00df, was es hei\u00dft, abgelehnt zu werden. Es tut einem weh! Jede Form der Ablehnung ist ein Angriff Satans gegen den Menschen. Satan will das Ebenbild Gottes zerst\u00f6ren und vernichten. Er m\u00f6chte ihm &#8218;die Nase abhaken&#8216;, damit sein Image zerst\u00f6rt wird. Betrachte die Feldherren, die irgendeine Stadt einnahmen! Das Erste, was sie taten: sie haben das Denkmal des Kaisers oder des K\u00f6nigs zerst\u00f6rt und verst\u00fcmmelt. Die Denkm\u00e4ler, die in den Museen sind, sind alle besch\u00e4digt. Nase und H\u00e4nde sind abgehakt, das Gesicht ist verst\u00fcmmelt! Der Teufel will, dass du dein Image, dein Gesicht verlierst. Jeder Mensch ist einmalig, in seinem Gesicht, in seinen Augen, in seinem Fingerabdruck, in seiner DNA!<\/p>\n<p>Ablehnung ist ein Produkt der H\u00f6lle, des Teufels! Das ist seine Erfindung! \u201eWir sind alle gleich!\u201c Nein! Wir sind einmalig, Br\u00fcder und Schwestern! Im Himmel vor dem Herrn gibt es keine Menschen, die Er ablehnt. Er sagt: \u201eKommt her, ihr alle! Kommt her, ihr M\u00fchseligen und Beladenen! Kommt her, ihr Armen!\u201c Deshalb stieg Jesus hinab an die untersten \u00d6rter und gab die Gefangenen frei! Bei dem Herrn ist jeder Einzelne willkommen! Der Teufel redete den Juden ein, dass sie etwas Besonderes seien. \u201eIhr seid das auserw\u00e4hlte Volk!\u201c Nein! Es steht geschrieben: Dies ist gut und wohlgef\u00e4llig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1 Tim 2,3f.). Nicht nur die Juden, sondern auch die Christen! Die Katholiken sagen: \u201eWir sind etwas Besonderes!\u201c Die Moslems gleichwohl: \u201eWir Moslems! Wir sind etwas ganz Besonderes!\u201c Nein! Gott liebt alle Menschen! Er schaut nicht auf das Gebetsbuch, den Katechismus oder das Glaubensbekenntnis! Das Gesetz Gottes macht dich nicht zu etwas Besonderem! Erst wenn Jesus in dein Leben hineingeboren wird, ist das etwas Besonderes! \u201eAber die Juden sind etwas ganz Besonderes, denn sie haben Jesus &#8218;gezeugt und zur Welt gebracht&#8216;!\u201c, sagst du. Doch was, wenn Jesus in der Schweiz zur Welt gekommen w\u00e4re? Da h\u00e4tte Er die Berge, Schnee und Gletscher gehabt! In Israel mochten sie Ihn gar nicht! Oder stell dir vor, Er h\u00e4tte in Germanien, in Deutschland, hier in Berlin das Licht der Welt erblickt. Er hatte die Wahl! Aber Er neigte sich zu dem Volk herab, das gar nichts war.<\/p>\n<p>Die Juden waren zur damaligen Zeit &#8218;Abschaum, \u00dcbel, der letzte Dreck&#8216;. Alle V\u00f6lker hassten die Juden. Gerade zu diesem verhassten, abgelehnten Judenvolk kam Jesus. \u201eWo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? Wir haben Seinen Stern gesehen!\u201c Verstehst du? Wir m\u00fcssen die Geschichte verstehen und warum Jesus gerade zu den Juden kam! Das Heil kommt aus den Juden, steht in der Bibel! Viele verstehen nicht, warum das so ist. Sie denken, sie seien besonders begnadete Menschen. Nein! Sie fanden nur vor Gott Gnade, weil sie nichts waren! Was sagten die \u00c4gypter, als Jakob hinunterzog zu Josef ins \u00c4gyptenland? \u201eDie Juden sind ein Abschaum! Sie stinken nach Schafstall! Sie wollten mit den Juden nichts zu tun haben, deshalb sonderten sie sie ins Land Gosen aus. Dort sollten sie sich niederlassen und wohnen. Der Herr hat dieses Volk lieb! Er liebt Menschen, die abgelehnt werden!<\/p>\n<p>Der Herr offenbart sich bei Menschen, die abgelehnt werden! Gott offenbarte sich deshalb bei den Juden besonders! Die Juden werden bis heute von der Gesellschaft abgelehnt! Was glaubst du, warum es Holocaust gab? Weil der Herr dieses Volk besonders liebt, ihm eine besondere Behandlung verlieh, besonders mit ihm umging. Gott hat einen Plan! Dasselbe gilt auch dir! Je mehr du abgelehnt wirst, desto mehr arbeitet der Herr an dir, durch dich und mit dir. Halleluja! Ist das nicht sch\u00f6n? Ich verstehe die Welt ganz anders! Ich sage das freiweg heraus, weil ich auch j\u00fcdisches Blut in mir habe. Ich habe kein Problem damit. Ich will dir nur eines sagen: Wir sollen uns nicht diskriminieren lassen von Satan. Gott liebt jede Kreatur, ganz gleich, ob du gewollt bist oder ungewollt oder ob du verstanden wirst oder nicht. Du kannst tun, was du willst. Die Juden waren ein sehr schlechtes Volk. Sie verlie\u00dfen den Herrn, \u00fcbertraten permanent Sein Gesetz, s\u00fcndigten wider den Herrn! Er hat so viele Propheten zu ihnen gesandt, doch sie brachten beinahe alle um. Jesus weinte \u00fcber Jerusalem: \u201eJerusalem, Jerusalem, wie oft wollte ich euch versammeln und ihr habt nicht gewollt!\u201c Bis zum Schluss. Gerade dort kommt Jesus zur Welt. Diente, lebte, arbeitete, litt und schmachtete und was wei\u00df ich, was Er alles tat in Nazareth!<\/p>\n<p>Abgelehnt: Lebt jemand etwa nicht mit Ablehnung? Jesus lebte es uns vor. Du bist ein Mensch von Gott gewollt, wunderbar gemacht, im Mutterleib zubereitet. Noch ehe du geboren wurdest, sorgte Gott vor. Schenke Satan nicht Geh\u00f6r, dass du ungeliebt und ungewollt bist, dass niemand dich mag! Im Himmel gibt es einen Vater, der dich &#8218;mit Haut und Haaren&#8216; mag. Halleluja! Gott liebt dich bedingungslos! Lass dir deinen Frieden und deine Freude nicht nehmen! Lass dich nicht erniedrigen! Ich glaube nicht an &#8218;Sinai&#8216;, sondern an &#8218;Golgatha&#8216;. Dort ver\u00e4nderte sich mein Leben! Dort erhielt ich Hoffnung! An der Stelle, da Jesus ausrief: \u201eVater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!\u201c Viele Menschen wissen nicht, was sie mir antun, wenn sie mich ablehnen! Vater, vergib ihnen! \u201eWir wollen nicht, dass dieser \u00fcber uns herrsche!\u201c Du k\u00f6nntest vielleicht ein Segen f\u00fcr die Leute sein, doch sie lehnen dich ab, gleich Josef, den seine eigenen Br\u00fcder nach \u00c4gypten verkauften! \u201eDer Tr\u00e4umer! Der Fantast! Der Schw\u00e4rmer!\u201c, riefen sie aus.<\/p>\n<p>Ich lebe nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade Gottes! Und ich nehme alle Ungerechtigkeiten in Kauf! Das geh\u00f6rt zu meinem Leben dazu! Dass ich ungerecht behandelt werde, dass ich nirgendwo erwartet werde, etwa: \u201eJetzt kommt Pastor Matutis!\u201c Das ist eine oberfl\u00e4chliche Aussage. Letztendlich und im Grunde genommen bist du nicht erw\u00fcnscht! Du bist nicht erw\u00fcnscht. Nimm die Liebe des Vaters an! Gott will dich! Halleluja! Am Thron des Himmels schaut Er nach dir aus und fragt: \u201eWann kommt mein Sohn endlich heim? Wann \u00f6ffnet sich die Pforte? Wann erscheint er?\u201c Der Herr Jesus wartet auf dich und mich. Auf dich wartet hier auf dieser Welt niemand! Du bist da! Gott hat mich gewollt von Anfang an, von vor Grundlegung der Welt! Ich lasse mir die Ablehnung nicht aufzwingen! Wenn ich auch versage. Ich bin nicht das Opfer dieser Gesellschaft, des Judaismus, des Zionismus, des Humanismus oder von wem auch immer. &#8218;Ich breche aus dieser Schablone aus. Ich steige aus dieser Kiste heraus und bleibe nicht in dieser Schublade, in die mich die Menschen hineingeschoben haben.&#8216; \u201eDu bist ein Mann! Du bist ein Pastor! Du bist dieses oder jenes!\u201c Vielleicht wei\u00df ich nicht einmal selbst, was ich bin! Verstehst du? Ich bin das, was Gott ist und was Er aus mir bereiten wollte.<\/p>\n<p>Es steht geschrieben: So gibt es nun keine Verdammnis f\u00fcr die, die in Christus Jesus sind (R\u00f6m 8,1). Ich bin vielleicht ein Kr\u00fcppel, ein Invalide, Behindert oder gar geistig behindert! Gott will mich haben wie ich bin! Auch die geistig Behinderten, Geschwister, Gott hat jeden Menschen gewollt, auch den D\u00fcmmsten, Naivsten, Einf\u00e4ltigsten und Primitivsten. Mancher Mensch im Busch ist weiter als ein Intellektueller in Europa oder der westlichen Welt. Gott hat mich gewollt! Ist jemand in Christus, so ist keine Verdammnis mehr an ihm! Ich lese das Neue Testament und nicht das Alte, wo die Menschen aussortiert und in Kategorien &#8218;verpflanzt&#8216; werden. Durch Jesus bin ich eine neue Kreatur, eine neue Sch\u00f6pfung, wie geschrieben steht, siehe hier: Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden (2 Kor 5,17). Wiedergeburt ist etwas Sch\u00f6nes, etwas Wunderbares! Ich bin nicht mehr derselbe! Gewiss, sie wollen mich nicht m\u00f6gen! Gewiss, sie haben mich nicht angenommen! Gewiss, sie haben mich nicht willkommen gehei\u00dfen! Gewiss, sie waren nicht an mir interessiert! Aber, Halleluja! Der Vater im Himmel freut sich! Der verlorene Sohn kommt heim! Oder die verlorene Tochter! Ich bin gewollt! Der \u00e4ltere Bruder wartete nicht auf den Lumpen, der nach Hause gekommen war. Dieser, der alles verprellt, verbockt, verlebt und vertan hatte. Der Vater freut sich! Mein himmlischer Vater freut sich, wenn ich nach Hause komme. Das wird ein Fest sein! Da wird die Musikkapelle aufmarschieren, der rote Teppich ausgerollt. Ich komme heim!<\/p>\n<p>Ich habe das Licht Gottes geschaut! Ich habe geschmeckt eine andere Welt! Ich sah Jesus, wie Er mich erl\u00f6ste! In Seine Wunden bin ich gezeichnet! Stell dir mal vor! Bei meinem Namen bin ich gerufen und ich bin Sein. Mein Name ist &#8218;im Buch des Lebens&#8216; eingeschrieben! Menschen haben verschiedene Pr\u00e4gungen: dieser war ein S\u00e4ufer, jener etwas anderes. Thomas, der Zweifler. Vielleicht hast du nur einmal in deinem Leben gezweifelt und bekommst gleich ein Etikett verliehen: Thomas der Zweifler. Dadurch bist du schon abgelehnt, sogar bei den lieben Heilands-Leuten. Sogar in der Bibel wird dein Name verewigt: Thomas, der Zweifler. Petrus heuchelte, als er mit den Heiden Tischgemeinschaft hatte und a\u00df. Jakobus tritt mit seiner Sippe, den Gesetzestreuen Frommen, hinzu, woraufhin er heuchelt und jener die Worte kundtut: \u201eIch habe ihn so richtig zurechtgewiesen!\u201c Petrus heuchelte! Du begingst vielleicht auch einmal Fehler. Dann bekommst du &#8218;gleich einen Stempel aufgedr\u00fcckt&#8216;: \u201eAbgelehnt!\u201c \u201ePetrus der Heuchler!\u201c, \u201ePetrus, der Verleugner!\u201c, \u201eJudas, der Verr\u00e4ter!\u201c<\/p>\n<p>Du wirst dich wundern, was im Himmel alles los ist. Du wirst Leute wiedersehen, \u00fcber die du sagst: \u201eVon dieser Person habe ich nicht erwartet, dass ich sie im Himmel wiedertreffe!\u201c Wir werden Menschen im Himmel begegnen, die auf Erden abgelehnt wurden und &#8218;der letzte Dreck und Abschaum&#8216; waren. Der Herr hat sie ben\u00fctzt und gesegnet. Gott machte mit ihnen sogar Geschichte. Dank der Gnade Gottes bin ich dort gelandet, wo ich gar nicht landen wollte. Dank der Gnade Gottes! Ich erlebte meine Auferstehung! Ich bin froh, dass ich das erlebt habe! Ich durchschaue die L\u00fcgen. Ich lasse mich nicht programmieren: \u201eDu bist nicht gewollt!\u201c \u201eDu bist nicht erw\u00fcnscht!\u201c, \u201eMan braucht dich nicht!\u201c Doch! Stell dir mal vor, ich falle aus. Was ist dann? Ablehnung ist ein Betrug Satans, eine sich selbst erf\u00fcllende Prophezeiung! Wenn du sie annimmst, zustimmst, daran glaubst und akzeptierst, passiert es. Wenn ich es annehme, habe ich bereits &#8218;das Gift&#8216; verinnerlicht: Ich bin abgelehnt! \u201eO Bruder Matutis, kannst du f\u00fcr mich beten, dass ich mich selber annehmen kann?\u201c Ich muss nicht f\u00fcr dich beten! Du brauchst dich nur anzunehmen, &#8218;den ganzen Dreck absch\u00fctteln und sagen: \u201eLeute, rutscht mir den Buckel runter&#8216;! Ich wei\u00df, dass mein Erl\u00f6ser lebt! Ich wei\u00df, dass ich &#8218;im Buch des Lebens&#8216; registriert bin! Ich wei\u00df, dass ich in Seine H\u00e4nde eingraviert bin!\u201c Ich erwarte, dass Jesus mich annimmt und akzeptiert! Alles andere glaube ich nicht und interessiert mich auch nicht und f\u00fcr etwas anderes m\u00f6chte ich auch gar nicht leben!Ich glaube an das Neue Testament, an die Worte Jesu, an die Liebe Gottes! Ich glaube an Seine Wahrheit: Ich lebe und ihr sollt auch leben. (Vgl. Joh 14,19b) Preis den Herrn!<\/p>\n<p>Jesus wies keinen Menschen zur\u00fcck! Er lehnte niemanden ab! \u201eWer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaussto\u00dfen!\u201c Nur der Teufel verh\u00e4lt sich so. Gottes Wahrheit ist, dass du zu Ihm kommen kannst mit deiner verwundeten, verletzten Seele. Deine Heilung findet am inwendigen Menschen statt. Die Ablehnung betrifft deine ganze Pers\u00f6nlichkeit. Du musst nicht zum Heiland kriechen und fragen: \u201eHeiland, hast Du mich wirklich lieb? Bin ich Dein Kind?\u201c Der Herr sagt: \u201eJa! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Komm her! Steh auf! Nimm dein Bett und gehe nach Hause! Krieche nicht auf allen Vieren wie ein Kr\u00fcppel, wie ein Behinderter, wie ein Lahmer!\u201c Viele Menschen lassen sich diskriminieren: \u201eDu bist nichts! Du kannst nichts! Aus dir wird nichts!\u201c Wei\u00dft du, was ich meine? Du \u00e4u\u00dferst: \u201eJa, ich bin ungeliebt, innerlich verletzt. Da sind so viele blaue Flecken an meiner Seele!\u201c Das ist der Mensch, der ohne den Herrn lebt! Jedoch, der Heiland heilt alle unsere Gebrechen, alles das, was der Teufel in unserem Leben zerbrechen wollte; wie er uns ersch\u00fcttern wollte! \u201eDein Wille muss gebrochen werden!\u201c Nein! Du sollst deinen Willen richtig entwickeln, &#8218;\u00fcber deinen Schatten springen&#8216;, kreativ werden! Das ist dem Teufel zuwider. Wehe dir, wenn du das tust! Da bekommst du wieder eins &#8218;auf den Deckel&#8216;.<\/p>\n<p>Die Bibel sagt etwas \u00fcber einen verwundeten Geist aus. Entweder du f\u00fchlst, dass du verwundet bin oder du bist verletzt und merkst: \u201eDa hat schon wieder jemand die T\u00fcr zugeschlagen, direkt vor meiner Nase! Ich wurde schon wieder abgelehnt! Mir wurde schon wieder abgesagt!\u201c \u00dcberlege einmal, was die Leute heute erleben, wenn sie sich f\u00fcr eine Arbeit bewerben. Ich kannte in Stuttgart jemanden, der \u00fcber einhundertundf\u00fcnfzig Bewerbungen schrieb. Das ist bereits drei\u00dfig Jahre her. Dieser Mann war Ingenieur, er hatte studiert und gute Noten gehabt! Er erfuhr eine Ablehnung nach der anderen. Manchmal kam nicht einmal eine Antwort zur\u00fcck. Er musste damit leben! Ich sagte zu ihm: \u201eBruder, gib nicht auf!\u201c Er fand sp\u00e4ter eine Anstellung bei Messerschmitt AG, im Flugzeugbau. Ablehnung ist gang und g\u00e4be! Das geschieht unterschwellig, unmerklich. Man will dich nicht haben. Man begr\u00fc\u00dft dich gar nicht. Man hei\u00dft dich gar nicht willkommen! Wenn du das nicht richtig verkraftest, explodierst du schon bei der kleinsten Reaktion. \u201eBin ich denn nichts? Ich bin auch wer!\u201c Das n\u00fctzt aber \u00fcberhaupt nichts! Du musst dich nicht behaupten und beweisen! Wisse, wer du bist und was du vermagst! Du bist in Gott, Sein geliebtes Kind, und bedingungslos geliebt, auch wenn du Wunden und Narben tr\u00e4gst und verletzt bist!<\/p>\n<p>Der Geist der Ablehnung fl\u00fcstert dir st\u00e4ndig zu: \u201eDu bist ungeliebt, Schwester, Bruder! Du bist nicht gewollt! Das begann bereits in deiner Familie! Deine Geschwister wollten dich nicht! Der Lehrer in der Schule lehnte dich ab und verfrachtete dich hinten in der letzten Reihe. Du warst vielleicht zu dumm, zu auff\u00e4llig oder zu aggressiv. Nicht gewollt &#8211; das ist eine L\u00fcge Satans! Das verursacht bei dir Unsicherheit und \u00c4ngste. Das sind D\u00e4monen, die pl\u00f6tzlich lebendig und aktiv werden! Ablehnung ist &#8218;ein Einfallstor&#8216; f\u00fcr die D\u00e4monen! Unreine Geister! Du fragst dich: \u201eWas ist mit mir los? Warum tue ich das?\u201c Du wirst w\u00fctend und willst durch irgendwelche guten Taten unter Beweis stellen, dass du etwas Besonderes und hervorragend bist. Ich hatte mal einen kleinen Lehrmeister &#8211; bei dem hielt ich es nicht lange aus, nahm eine andere Ausbildung usw. &#8211; der sprach: \u201eWissen Sie, Herr Matutis, ich bin klein, und die kleinen Menschen m\u00fcssen sich durchsetzen und behaupten!\u201c Er blieb klein. Mit dieser Person war nicht gut auszukommen. Das war f\u00fcr mich &#8218;die H\u00f6lle auf Erden&#8216;. \u201eIch muss mich durchsetzen!\u201c, rief er aus. Aber ich war gr\u00f6\u00dfer. Ich war eines Hauptes l\u00e4nger als er. Er kommandierte und schikanierte mich st\u00e4ndig und sprach: \u201eMach dies, tu jenes!\u201c<\/p>\n<p>Verletzte Menschen verletzen und missbrauchen andere! Bevor wir dem Herrn dienen, m\u00fcssen wir unsere Verletzungen aufgearbeitet haben. Darum hei\u00dft es in der Heiligen Schrift: Ein Priester soll nicht ehelichen eine versto\u00dfene Frau, weil sie eine Ablehnung erfuhr. (Vgl. 3 Mose 21,7) Eine Geschiedene, wie man sie heutzutage bezeichnen w\u00fcrde, muss erst einmal ihr Problem bereinigen. Sie muss ihr Problem verarbeiten und dar\u00fcber stehen. Erst dann kann diese Frau dienen, erneut heiraten und abermals eine Familie gr\u00fcnden. Ablehnung ist ein L\u00fcgengeist, der die Menschen isoliert, in ihrer Beziehung oder wo auch immer sie sind: \u201eDie m\u00f6gen mich nicht!\u201c Sobald etwas Vergleichbares geschieht, was fr\u00fcher geschehen war, geht bei dir die Jalousie herunter und du sagst: \u201eDas ist genau wie damals. Genau dasselbe Fiasko!\u201c Du musst die Ablehnung und Versto\u00dfung verarbeiten und verstehen, was sich dahinter f\u00fcr ein Grund verbirgt. Das Gegenteil von Ablehnung ist Adoption. Ich bin akzeptiert vom Herrn! Ich bin Sein Kind! Ich trage Seinen Namen! Nicht den Namen meines Vaters oder meiner Mutter, sondern diesen Gottes! Ich bin Kind Gottes! Halleluja! Es steht geschrieben: Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden (Joh 1,12a). Wir sind von Gott angenommen!<\/p>\n<p>Der Heilige Geist gibt mir das Zeugnis, dass ich vom Herrn geliebt und akzeptiert bin, so wie ich bin: mit meinem Temperament, meinem Charakter, mit meiner Art. Der Heilige Geist \u00fcberzeugt uns, dass es wahr ist. Du bist echt, du bist auf dem Weg! Du bist vom Herrn so geplant und veranlagt worden, dass du nicht &#8218;\u00fcber deinen Schatten zu springen&#8216; vermagst! Was auch immer du tust, der Herr hat dich so kreiert, auch wenn die Menschen dich ablehnen. Der Mensch hat die verschiedensten Menschen in ihrer Wesensart und Weise ben\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die Wahrheit ist: Gott mag uns! Seine Liebe zu uns ist enorm, unersch\u00f6pflich! Der Herr m\u00f6chte, dass wir ohne Vorurteile und Verurteilungen leben und Gemeinschaft mit Ihm haben und uns in Ihm freuen! Rufe aus: \u201eDie Freude am Herrn ist meine St\u00e4rke!\u201c Er nimmt uns an, aufgrund der Arbeit Jesu am Kreuz auf Golgatha! Er blutete und schwitzte f\u00fcr meine Seele! Er nahm mich auf in Seine Familie und adoptierte mich! Es ist mir einerlei, ob die Deutschen mich m\u00f6gen oder nicht. Gerade der deutsche Mensch oder aber auch andere Menschen in anderen Kulturen sind unbeliebt! \u201eWir m\u00f6gen euch nicht!\u201c Vor vielen Jahren hielt sich mein Schwager als Austauschsch\u00fcler in Gro\u00dfbritannien auf. Dort wurde er \u00f6ffentlich als Hitlerboy beschimpft. Sie wollten mit einem Deutschen nichts zu tun haben! Was hat ein Junge, der nach dem Krieg geboren wurde, verursacht? Als Hitlerboy wurde er bezeichnet! Er war gebrandmarkt. So viele Leute tragen ein unsichtbares Brandmal. Sie fragen \u201eWarum?\u201c. Sie wurden verletzt!<\/p>\n<p>Bei Absalom war ein unsichtbares Brandmal vorhanden. Sein Vater hatte einen Fehler begangen, den er nicht zu akzeptieren vermochte. Er k\u00e4mpfte gegen seinen Vater, wollte ihn vom Thron st\u00fcrzen und sich revanchieren. Absalom sorgte f\u00fcr Gerechtigkeit. Er war nicht, wie viele meinen, ein b\u00f6ser Bub. Nein! Er trug ein unsichtbares Brandmal. Manche Menschen, die w\u00fctend gegen Vater oder Mutter, die Gesellschaft, den K\u00f6nig oder die M\u00e4chtigen sind, tragen ein unsichtbares Brandmal. Sie wurden verletzt, abgelehnt, misshandelt und missbraucht von der Kirche, den Politikern, der Gemeinde oder der Partei, sodass sie ausrufen: \u201eDenen zahle ich es heim!\u201c Du revanchierst dich. Frage dich: \u201eWarum bin ich so?\u201c Ablehnung! Das geht wie ein roter Faden durch die Weltgeschichte! Gott sei Dank nahm Jesus alle Ablehnung und Verachtung auf sich! Ich kann mich nur an Jesus orientieren, indem ich auf Ihn aufblicke und von Ihm lerne.<\/p>\n<p>Es steht geschrieben: Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn f\u00fcr nichts geachtet (Jes 53,3). Er wurde von M\u00e4nnern verachtet und zur\u00fcckgewiesen. Er war ein Mann, mit Sorgen und Leiden vertraut, wie einer, vor dem die M\u00e4nner ihre Gesichter verbergen, wurde er verachtet, und wir sch\u00e4tzten Ihn nicht. Die M\u00e4nner waren die Hohenpriester, welche Ihn verachteten! Am Kreuz sp\u00fcrte Er den Schmerz der Gottverlassenheit. Es steht geschrieben: Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das hei\u00dft \u00fcbersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mk 15,34) Auch das ist eine Ablehnung! Wenn du immer wieder verletzt, abgelehnt, verachtet und versto\u00dfen wirst, fragst du dich dasselbe: \u201eMein Gott, warum verlie\u00dfest Du mich!\u201c Dann kannst du deinen Gott nicht akzeptieren als deinen Vater, weil du denkst, dass Er dich nicht mag.<\/p>\n<p>Jesus, der Auferstandene &#8211; nimm Ihn an! Beginne, Ihm nachzufolgen. Bleibe bei Ihm! Sprich zu Ihm das Folgende: \u201eJesus, alles was ich erlebe, die Ablehnung und vieles mehr, hast auch Du durchlitten! Du wurdest im Fl\u00fcchtlingscamp geboren! Es war kein Raum in der Herberge! Du warst Fl\u00fcchtling in \u00c4gypten und andernorts! Schon kurz nach Deiner Geburt wollte man Dich umbringen! Man wollte Dich t\u00f6ten und suchte nach Dir! Dank der Gnade Gottes bleibst Du uns erhalten! Als Wanderprediger hattest Du keinen gro\u00dfen Zulauf!\u201c Glaub doch nicht, dass die Massen Jesus nachfolgten! Das ist Unfug! Wenn der Papst auf dem Petersplatz mit der Hand winkt, hat er mehr Anh\u00e4nger, als Jesus in Seinem ganzen Leben fand. Was sind f\u00fcnftausend Leute? Ein Superstar macht ein ganzes Stadion voll. Und wir denken, dass Jesus eine Masse Menschen nachlief. Ihm sind Massen von Menschen weggelaufen! Selbst Seine J\u00fcnger liefen weg. Sie verlie\u00dfen Ihn alle! Jesus fragte, wir geschrieben steht, siehe hier: Da sprach Jesus zu den Zw\u00f6lfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes (Joh 6,67-69). Aber sie verlie\u00dfen Ihn alle! Das ist Ablehnung! Pl\u00f6tzlich bist du ganz allein!<\/p>\n<p>Denke nicht an deine Ablehnung, so sie dir geschieht, sondern denke an Jesus und daran, was Ihm alles widerfuhr! Es gibt nichts Schlimmeres, was ein Mensch erleben kann, als das, was der Herr Jesus erfuhr! Er erfuhr Ablehnung von Seinem Volk, von der Menschheit bis heute, von den Kirchen. F\u00fcr viele ist Jesus nur noch ein Aush\u00e4ngeschild: CDU, CSU und s\u00e4mtliche christlichen Organisationen. Was will ich sagen? Wie werde ich fertig mit Ablehnung: Nimm nichts zu pers\u00f6nlich! Das habe ich gelernt und gebe es dir weiter. K\u00e4mpfe nicht mehr gegen deine Ablehnung. Das ist zwecklos! \u201eIch muss etwas tun! Ich muss mich selbst annehmen!\u201c Nein! Verlass dich auf die Liebe Gottes! Lass dich in Seine Arme fallen! Sieh die verwundete Hand Jesu: \u201eHerr, in Deine Wunden bin ich gezeichnet!\u201c<\/p>\n<p>Jesus k\u00e4mpfte bereits f\u00fcr alle Ablehnung! Nimm Seine Siege an! Mache Seine Siege zu deinen Siegen! Rufe aus: \u201eWir haben gesiegt! Halleluja!\u201c \u00dcbertrage Sein Leben in dein Leben. Sage dir, wenn diese Leute dich nicht m\u00f6gen, das Folgende: \u201eHalleluja! Gott ist die Liebe! Er liebt auch mich!\u201c Und: \u201eDie Gott lieben werden sein wie die Sonne!\u201c Alles andere ist Unfug! Vers\u00f6hne dich mit deiner Geschichte, wie sie auch sein mag: deutsch, russisch, franz\u00f6sisch. Vers\u00f6hne dich mit deiner Entstehung: \u201eJa, ich bin so ein Pantscherl, meine Mutter wurde missbraucht oder vergewaltigt. Dadurch kam ich zur Welt.\u201c Nicht jedes Kind ist gewollt. Die Verh\u00fctung klappte nicht und das Problem ist da. Jetzt bist du f\u00fcr die Familie ein Problem.<\/p>\n<p>Vers\u00f6hne dich mit deinem Werdegang. Du warst faul in der Schule, warum auch immer. Du hast nichts gelernt. Vers\u00f6hne dich mit dem Wesen, welches du warst! Achte nicht auf das, was du bist oder darauf, was andere \u00fcber dich sagen, welche Schablone sie dir verpassen wollen und welche Denkmuster sie \u00fcber dich pr\u00e4gen, wie z.B.: \u201eDieser ist ein Legastheniker!\u201c, oder \u201eJener ist ein Linksh\u00e4nder!\u201c. Albert Einstein war ein Legastheniker, der ein M\u00e4dchengymnasium besuchte. Ein Jungengymnasium war ihm verwehrt. Was f\u00fcr ein Geist wurde er! Ein Genie! Achte nicht darauf, was andere \u00fcber dich sagen und &#8218;welchen Stempel sie dir verpassen wollen&#8216;! Der Herr hat dich gewollt!<\/p>\n<p>Wie geht man mit Ablehnung um? Beginne, Gott f\u00fcr dein Leben zu danken und sage: \u201eDanke Vater! Du sandtest mich in diese Welt! Du st\u00e4rktest meine Gene! Du halfst nach, dass ich ein Junge oder M\u00e4dchen wurde. H\u00f6re auf, ein Opfer oder gekr\u00e4nkt, beleidigt und verletzt zu sein! Das alles geh\u00f6rt dazu! Jesus ist das Opfer f\u00fcr dich geworden! Du musst keine Opferrolle mehr \u00fcbernehmen! Ein f\u00fcr allemal! Er hat dich mit dem Vater vers\u00f6hnt! Seit dem gibt es weder Heiden, Juden, Griechen, Sklaven oder Freie, Mann oder Frau. Vergib deinen Schuldigern, die sich an dir vers\u00fcndigt haben! Vergib denen, die dich ablehnten! Vergib den Eltern, der Gemeinde, der Gesellschaft, der Regierung, der Geschichte! Wir brauchen die Heilung unserer Geschichte! \u201eHitlerboy!\u201c Als er heimw\u00e4rts zog, sagte man ihm &#8211; er war noch klein &#8211; Folgendes: \u201eWei\u00dft du, f\u00fcr deine Geschichte kannst du gar nichts! Selbst wenn du wolltest, bist du nicht imstande, diese Geschichte zu ver\u00e4ndern!\u201c So ist es! Finde dich damit ab und sei dankbar. Hitler war nicht der Einzige, der in Deutschland regierte und lebte! Das deutsche Volk, das Heilige R\u00f6mische Reich Deutscher Nationen hielt \u00fcber eintausend Jahre an.<\/p>\n<p>Du musst Eines wissen: Der Herr wollte dich! Vergib namentlich! Das rate ich immer wieder w\u00e4hrend der Seelsorgegespr\u00e4che, und das ist f\u00fcr die Aufarbeitung der in der Vergangenheit liegenden Ablehnung sehr wichtig: Nenne die Leute, denen du vergeben m\u00f6chtest, beim Namen. Auch im Falle, dass sie bereits verstorben sind, denn die sichtbare und unsichtbare Welt geh\u00f6ren zusammen. Vergib dem Papa, der deine Mutter vergewaltigt und missbraucht hat. Es gibt Frauen, die von den Russen vergewaltigt wurden. Diesen Unbekannten muss vergeben werden. Gott ist der gerechte Richter. Du sagst: \u201eIch wei\u00df nicht, welche Gene ich habe!\u201c Das ist vollkommen egal! In dem Moment, da du ein Kind Gottes wirst, bist du eine neue Kreatur. Da gilt nicht mehr, was dein Vater war! Der Herr gibt dir eine neue Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es steht geschrieben: Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden (2 Kor 5,17). Lass kein Groll in deinem Herzen vorhanden sein, wenn du dem Schuldigen vergibst! Zerst\u00f6re alles, was es gibt: Alben, Denkm\u00e4ler sowie alles, was dich an deine Vergangenheit erinnert. Du sagst: \u201eImmer wieder h\u00f6re ich dieses oder jenes!\u201c Nein! Vernichte, zerst\u00f6re und l\u00f6sche das, was dich an fr\u00fcher erinnert, aus deinem Ged\u00e4chtnis aus! Es steht geschrieben: Erinnere dich nicht an die G\u00f6tzen, die ich zerst\u00f6rt habe. Wenn du diese Alt\u00e4re wieder errichtest, werde ich den Fluch, der \u00fcber diesen V\u00f6lkern war, \u00fcber dein Leben ergehen lassen! Das geschah w\u00e4hrend der Vertreibung der Kanaaniter. Frage nicht: \u201eWie haben diese V\u00f6lker Gott gedient? Was fand fr\u00fcher statt? Was ging damals vor?\u201c Dadurch holst du den Fluch zur\u00fcck, der damals stattfand! \u201eDenke nur, der Vater!\u201c, oder: \u201eErinnerst du dich an diesen Vorgang?\u201c L\u00f6sche s\u00e4mtliche Akten! Du musst sie nicht l\u00e4nger als zehn Jahre aufheben! Diese Zeitdauer reicht vollkommen.<\/p>\n<p>Lass keinen Groll in deinem Herzen! Heilung beginnt mit einer Entscheidung! \u201eIch will nicht mehr an meine Vergangenheit denken!\u201c Die Aufarbeitung ist wichtig! Heilung beginnt mit Umkehr, Vergebung, Wiedergutmachung, wenn es n\u00f6tig ist. Bereue jede Bitterkeit und jeden Hass. \u201eHerr, ich hasste die Person sosehr, die soviel Unheil in mein Leben brachte!\u201c Da staute sich sehr viel auf! Vergib nicht nur dem, der es verursacht hat, sondern vergib auch dieser Person, auf die du bitter warst. Maria hei\u00dft, die Bittere. Maria und Josef. Maria Magdalena sind sieben D\u00e4monen ausgetrieben worden. Diese Bitterkeit muss aus deinem Herzen entr\u00fcmpelt werden. Sobald die Vergebung vollst\u00e4ndig vollzogen wurde, beginnt der innere Heilungsprozess. In dem Moment, da es m\u00f6glich ist \u00fcber deine Vergangenheit zu lachen, hast du sie \u00fcberwunden! Aber wenn dir noch Tr\u00e4nen kommen oder &#8218;der Frosch im Hals sitzt&#8216;, wenn du dar\u00fcber berichtest, hast du deine Vergangenheit noch nicht verarbeitet. In dem Augenblick, wo du lachend deine Wunden pr\u00e4sentieren kannst, wie Jesus, der Seine Wunden zeigte und ausrief: \u201eDas haben sie mir angetan!\u201c, setzt sich die Heilung durch! Ich bin stolz darauf, dass ich das alles \u00fcberlebt habe!<\/p>\n<p>Die innere Heilung ist die eigentliche Heilung der Seele von Traumata, die du erlebt und durchlitten hast; alles, was sich angestaut hat. Dein Lebenshaus, dein Gedankenleben usw. muss gereinigt, entr\u00fcmpelt und durch die Liebe Gottes ersetzt werden. \u201eDer Herr liebt und versteht mich! Er denkt an mich! Der Herr ist bei mir!\u201c Nimm alle negativen Gedanken gefangen. Lege sie unter das Blut Jesu Christi. Entsorge sie vor Gott im Gebet und ersetze sie durch Bilder und Worte der Liebe, des Friedens, der Freude und der Gesundheit! Rufe aus: \u201eJa, ich freue mich!\u201c Auch wenn du vielleicht behindert bist. Jedes Baby begann damit, auf allen Vieren zu krabbeln! So fing das Leben aller einmal an! Tue etwas f\u00fcr dich pers\u00f6nlich! Im Seelsorgegespr\u00e4ch h\u00f6re ich sehr oft die folgenden Worte: \u201eMich l\u00e4dt niemand ein!\u201c Daraufhin erwidere ich: \u201eLade dich selber ein! Gehe in ein Kaffeehaus und bestelle dir etwas, was dir gut schmeckt!\u201c Verw\u00f6hne dich selber, lobe dich selbst und klopfe dir dabei auf die Schulter!<\/p>\n<p>Wie soll ich den Herrn loben? Viele denken, sie m\u00fcssten die Augen schlie\u00dfen und kundtun, dass sie den Herrn loben und preisen! Nein! Er ist in dir! In dir ist entweder der Teufel oder der liebe Gott. Lobe den Herrn, bedeutet das Folgende: \u201eHerr, ich freue mich, dass Du in meinem Herzen wohnst. Dass ich Dich habe! Dass Du mich verstehst, auch wenn mich keiner versteht!\u201c Lass deinen Geist frei sein! Lass die Ablehnung nicht \u00fcber deinem Leben triumphieren!<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren befand ich mich mit Richard Wurmbrand auf dem Flugplatz Berlin Tegel. Dort sa\u00df eine Frau, die sich mit meinen Kinder besch\u00e4ftigte. Die Bedienung sprach: \u201eMachen Sie sich keine Gedanken. Aller paar Monate trifft diese Frau aus der Schweiz bei uns ein und m\u00f6chte einfach nur hier vor Ort sein. Irgendetwas muss sie hier erlebt haben, was ihr Freude bereitet hat und diese Freude will sie genie\u00dfen. Sie trinkt ihren Kaffee und unterh\u00e4lt die Leute. Sie ist ein wenig verwirrt, aber gl\u00fccklich!\u201c Wir unterhielten uns mit ihr, sa\u00dfen alle zusammen und sie erz\u00e4hlte uns: \u201eWissen Sie, ich habe soviel Freude, wenn ich die Leute unterhalten kann. Mich mag niemand, die Leute finden mich doof, aber ich m\u00f6chte den Leuten das Leben angenehm machen.\u201c Sie war eine betagte, verm\u00f6gende Dame, die fr\u00fcher einmal eine Gesch\u00e4ftsfrau war. Sie sagte: \u201eWenn es mir nur gelingt, jemanden zum L\u00e4cheln zu bringen, habe ich schon den Zweck meines Lebens erf\u00fcllt!\u201c Stell dir das mal vor! Nimm auch du deine Aufgabe als eine \u00e4ltere Person wahr und mache andere Menschen froh. Das geschieht durch Kleinigkeiten! Manche Menschen meinen, sie m\u00fcssen eine gro\u00dfe Show veranstalten. Diese Frau, die etwa zwischen 75 und 80 Jahren alt war, inspirierte mich!<\/p>\n<p>Stelle dich entschieden gegen deine Ablehnung. Lass dich vom Herrn adoptieren. Manche Christen sind weiter als einige Nichtchristen. Diese k\u00f6nnen sich annehmen, aber Christen nicht! Wobei wir doch den Grund und die Ursache f\u00fcr die Selbstannahme h\u00e4tten! \u201eChristus, Du hast mich angenommen! Du hast mich bei meinem Namen gerufen und ich bin Dein!\u201c<\/p>\n<p>Bete laut und proklamiere, dass die Macht der Ablehnung \u00fcber deinem Leben weder Recht noch Autorit\u00e4t hat. Weise es entschieden zur\u00fcck. Vollziehe das nicht nur gedanklich, sondern erhebe deine Stimme laut und bete! Bitte Gott um Seine v\u00e4terliche Best\u00e4tigung, sodass Er dir sagt: \u201eIch bin Dein Vater, Johannes!\u201c Und erst durch den Heiligen Geist sagen wir: \u201eAbba, lieber Vater!\u201c Das ist Adoption! Ersetze die L\u00fcgen Satans durch Gottes Wort! Verbanne alle Selbstzweifel aus deinem Leben! H\u00f6re Gottes Wahrheiten in meinen Predigten. H\u00f6re Gottes Wort auch \u00fcber Internet! Du kannst unglaublich viel lernen. H\u00f6re Gottes Wahrheiten, die dich aufbauen, motivieren und ermutigen. Der Teufel entmutigt die Menschen. Das ist sein Trick, seine Waffe. Es ist wichtig, dass du das Richtige lernst. Du lernst f\u00fcr dein Leben, nicht f\u00fcr den lieben Gott, die Gemeinde, die Gesellschaft, deine Eltern oder deinen Lehrer. \u201eIch lerne f\u00fcr mein Leben! Diese Wahrheit macht dich frei! Ich lebe f\u00fcr mein Leben. Ich muss dieses Leben eines Tages vor Gott verantworten.<\/p>\n<p>Das Kreuz ist unser Austauschposten. Hier gebe ich mein altes, verpfuschtes, verdorbenes, unerw\u00fcnschtes Leben ab und nehme es auf der anderen Seite mein Leben aus der Hand Gottes. Am Kreuz Gottes tauschen wir unsere S\u00fcnden gegen Seine Gerechtigkeit, unser Versagen gegen Seinen Erfolg, unsere Schuld gegen Seine Heiligkeit. Am Kreuz werden wir heil und verwandelt. Mir ist wohl. Lasten verschwinden auf Golgatha. Halleluja!<\/p>\n<p>Gottes Art von Liebe ist, dass Er st\u00e4ndig das Beste f\u00fcr dich und mich will, wie geschrieben steht, siehe hier: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind (R\u00f6m 8,28). Gottes Liebe ist immer voller Hoffnung und Ermutigung. Wenn alle Welt \u201eNein!\u201c zu mir sagt, sagt Gott \u201eJa!\u201c zu mir. Selbst wenn ich total falsch liegen w\u00fcrde. Du sagst: \u201eWie bitte?\u201c Der Herr sagt: \u201eJa! Ich habe dich f\u00fcr und f\u00fcr geliebt!\u201c Ich liebe dich immer, auch mit deinen Fehlern, Manieren und Eigenarten. H\u00f6re auf den Herrn. Er will, dass dir geholfen wird, dass du selig wirst, dass du gl\u00fccklich wirst und dass du das Ziel erreichst. Das ist der Wille des Herrn. Er will die positive Seite deines Lebens wieder herausstellen. Die Menschen betrachten immer deine negative Seite. Sie wollen immer &#8218;ein Haar in der Suppe finden&#8216;. Wie anst\u00e4ndig du auch lebst, sie finden immer eine finstere Stelle. Nimm das Leben so an, wie der Herr es gef\u00fcgt hat vor Grundlegung der Welt.<\/p>\n<p>Ablehnung ist ein Teil des Lebens. Dar\u00fcber sprach ich vorhin. Aber das muss nicht so bleiben! Lass die Ablehnung nicht \u00fcber dein Leben herrschen! \u201eDer Herr will mich! Er ist f\u00fcr mich, selbst dann, wenn die ganze Welt gegen mich w\u00e4re!\u201c Konzentriere dich auf Jesus! Er bejaht dich! Er nimmt dich an! Er steht zu dir, selbst dann, wenn alle von dir weichen! Er gibt sogar Judas, dem Verr\u00e4ter und Verbrecher, einen Kuss! Stell dir das einmal vor! Nimm nichts zu pers\u00f6nlich! Verletzte, abgelehnte Menschen nehmen gleich alles pers\u00f6nlich. \u201eMich haben sie abgelehnt!\u201c Nein! Wer dich annimmt, nimmt den Herrn an, wer dich ablehnt, lehnt den Herrn ab und umgekehrt. Denn Gott ist in dir. Christus ist in dir! Schau nach vorn! Menschenworte sind nicht Gottes Worte. Deswegen musst du diese Ablehnung nicht akzeptieren, weil es kein Gotteswort, sondern Teufelswort ist.<\/p>\n<p>Ganz schlimm ist es, wenn die Eltern dich ablehnen. Wenn die Mutter zu dir sagt: \u201eKind, aus dir wird nichts! Du bekommst keinen Mann oder keine Frau!\u201c Selbst die Worte, welche die Eltern aussprechen, sind nicht von Gott. Das ist wahr! Niemandem wird es je gelingen, dir ein schlechtes Gef\u00fchl bzw. eine schlechte Geschichte in dein Lebensbuch zu schreiben. Es sei denn, du erlaubst es und sagst: \u201eMeine Eltern wollten mich nicht! Aber der Herr wollte mich! Er macht aus meinem Leben noch etwas!\u201c<\/p>\n<p>Bei der Ablehnung gibt es zwei Seiten: der Abgelehnte und das Ablehnende. Nimm das dir zugespielte Argument nicht an. Rufe aus: \u201eHerr, durch Deine Wunden wurde ich geheilt!\u201c (Vgl.Jes 53,5c) Du kannst die Ablehnung annehmen oder ablehnen, es liegt bei dir. Du hast &#8218;den Schl\u00fcssel&#8216; bzw. die Entscheidung in der Hand. Du hast jederzeit die Wahlm\u00f6glichkeit zu sagen: \u201eIch nehme diese Opferrolle nicht an! Ich bin nicht der dumme Hanswurst! Ich nehme das nicht an!\u201c Jesus ist f\u00fcr uns das Opfer geworden! Das Schlachtopfer, &#8218;das dumme Schaf&#8216; wurde Er! Er war das dumme Tier, das zur Opferung gef\u00fchrt wurde! Ich muss diese Rolle nicht einnehmen. Du allein entscheidest, wie du dich f\u00fchlst, nicht die anderen. \u00c4ndere deine Bewertung: \u201eAbgelehnt, abgelehnt, abgelehnt!\u201c Nein! \u201eGewollt, gewollt, gewollt und nochmals gewollt!\u201c Diese Argumente bzw. deine Gedanken werden zu Tatsachen. Ob gut oder schlecht, du entscheidest. Nett oder gemein, bl\u00f6d oder toll, das entscheidest du, je nachdem, was du bist und ob du es annimmst oder nicht. Akzeptiere nicht alles, sondern ausschlie\u00dflich das, was in der Bibel f\u00fcr dich steht! Du allein bewertest dich selbst. Was du sagst, bist du. Dieser Ausspruch steht immer wieder in der Bibel: \u201eDu sagst es!\u201c Nicht was die anderen \u00fcber dich sagen, sondern was du sagst, ist ausschlaggebend. Das macht dich aus, wird zu deiner Religion, zu deinem Glauben. Das belastet oder entlastet dich.<\/p>\n<p>Du bekamst eine Ablehnung und kannst auf unterschiedliche Art und Weise damit umgehen. Sage: \u201eNa gut, Dankesch\u00f6n!\u201c Wenn sich eine andere T\u00fcr schlie\u00dft, \u00f6ffnet sich eine neue!\u201c Du musst nicht bei diesen Leuten und in dieser Firma arbeiten. Du kannst anfangen zu verzweifeln, das ist die andere M\u00f6glichkeit. Du kannst beginnen traurig zu sein oder \u00fcber diese Ablehnung wachsen: \u201eDann werde ich jetzt b\u00fcffeln, studieren, alles daransetzen und &#8218;\u00fcber meinen Schatten springen&#8216; bzw. \u00fcber diese Ablehnung. Halte nicht an dieser Ablehnung fest, verkrampfe dich nicht und sage: \u201eIch kann nicht anders!\u201c Doch, du vermagst es, wenn du willst. Du willst nur meistens nicht, weil du zu faul bist, in aller Liebe! Halte an dieser Ablehnung nicht fest, auch wenn es dir weh tut und man dich hart verletzt hat. Sage: \u201eIch werde aus meinem Leben das Optimale machen! Christen sind pr\u00e4destiniert f\u00fcr Ablehnung! Jesus sprach: Und wenn sie euch nicht aufnehmen, dann geht fort aus dieser Stadt und sch\u00fcttelt den Staub von euren F\u00fc\u00dfen zum Zeugnis gegen sie (Lk 9,5). Macht weiter! Seid nicht kleinkariert und spie\u00dfb\u00fcrgerlich!<\/p>\n<p>Viele Menschen f\u00fcrchten sich vor weiteren Ablehnungen und geben sich auf. Erkenne deine wahre Gr\u00f6\u00dfe. Du bist von Gott gewollt und vor Ihm sehr wertvoll, sehr teuer und einmalig. Niemand vermag dir dein Existenzrecht abzusprechen. Spiele die Rolle, die Gott dir auf den Leib geschrieben hat, f\u00fcr dein &#8218;Lebensbuch&#8216;. Versuche nicht jemand anderes zu sein, als der, den Gott dir f\u00fcr dein Leben zugedacht hat. Sei du &#8218;du selbst&#8216;! Halleluja! Preis dem Herrn! Ablehnung kann auch eine Selbstfindung sein, sowie ich das bei meinen V\u00f6geln beobachtet habe. Sie wollen sich zur Mutter aufschwingen, aber sie l\u00e4sst sie nicht ins Nest. Sie sitzt drin und breitet ihre Fl\u00fcgel aus. Die Jungen springen auf und ab, doch die Mutter sagt: \u201eJungs, ihr m\u00fcsst fliegen!\u201c Das ist Ablehnung.<\/p>\n<p>Jesus sagte voraus: sie werden euch aus den Synagogen ausschlie\u00dfen. Es kommt die Zeit, wo jeder, der an mich glaubt, get\u00f6tet wird. Die Leute meinen, sie werden einen gro\u00dfen Dienst f\u00fcr Gott tun. Denke an Saul von Tarsus. Das Evangelium spricht ganz klipp und klar von Leiden f\u00fcr Christus. Leiden um Christi willen, das geh\u00f6rt dazu! Das ist Ablehnung. Du musst jetzt lernen, mit der Ablehnung umzugehen. Entdecke darin, deine \u00fcbernat\u00fcrlichen Kr\u00e4fte, deine M\u00f6glichkeiten: \u201eWir gehen weiter! Wir machen weiter! Wir profilieren uns noch weiter! Wir werden umso besser!\u201c Wenn man dich ablehnt, konzentriere dich auf dich selbst, auf deine inneren Kr\u00e4fte, nicht auf die anderen Leute. Lass doch die anderen Leute springen. Mach du selbst das Optimale aus deinem Leben. Das macht dich Jesus \u00e4hnlicher.<\/p>\n<p>Es steht geschrieben. Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat W\u00e4ret ihr von der Welt, so h\u00e4tte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erw\u00e4hlt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat (Joh 15,18-21). Das ist ganz normal! Weil die Menschen Gott nicht kennen! Weil sie selbst vom Teufel sind. Deshalb lehnen sie dich ab. Des Weiteren sprich Jesus Folgendes aus, wie geschrieben steht, siehe hier: Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt \u00fcberwunden (Joh 16,33). Jesus ist Sieger \u00fcber jede Ablehnung! Schlie\u00df dich Ihm an! Gib Ihm die Hand. Sage: \u201eHerr, wir sind Br\u00fcder! Wir erleiden dasselbe.\u201c Wir teilen das Schicksal miteinander. Durch die Auferstehung offenbart Jesus Seine siegreiche Macht \u00fcber alles. Und: Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, m\u00fcssen Verfolgung leiden. Mit den b\u00f6sen Menschen aber und Betr\u00fcgern wird&#8217;s je l\u00e4nger, desto \u00e4rger: Sie verf\u00fchren und werden verf\u00fchrt (2 Tim 3,12f.). Wenn du ein frommes Leben f\u00fchren willst, wirst du verfolgt, denn der Teufel will nicht, dass du dich so verh\u00e4ltst.<\/p>\n<p>Mit Abweisungen zu leben, hei\u00dft, mit Zur\u00fcckweisung zu leben. Der Glaubende hat eine andere Geborgenheit, ein anderes Selbstwertgef\u00fchl. Der Glaubende wei\u00df: \u201eIch bin in die H\u00e4nde Jesu gezeichnet! Es steht geschrieben: Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch M\u00e4chte noch Gewalten, weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn (R\u00f6m 8,38f.). Niemand vermag mir meinen Frieden zu nehmen! Ich bin in Jesus geborgen! Mein Leben ist in Christus verborgen! Durch den Heiligen Geist verstehe ich mein Leben anders als bisher, ohne den himmlischen Vater, ohne die Hoffnung. Ich sehe mein Leben anders: ich sehe mein Leben &#8218;vom Ziel her&#8216;! Ich besitze ein anderes Leben als dieses, welches mir meine Eltern gegeben haben. Ich muss nicht das Leben meiner Eltern leben. So viele sind &#8218;in eine Schablone gepresst&#8216;: \u201eDu musst die Firma deiner Eltern \u00fcbernehmen!\u201c oder \u201eDu musst in den Fu\u00dfstapfen deines Vaters oder deiner Mutter gehen!\u201c<\/p>\n<p>Mich umgibt eine andere Macht! Ich bin in einem anderen Machtbereich, in einem anderen Einzugsbereich, in einer anderen Gravitationskraft. Mich vermag niemand mehr zu kr\u00e4nken. Selbst wenn sie versuchen, mich anzuspucken, es geht nicht. Ich bin immun, weil Christus in mir Wohnung h\u00e4lt. Es steht geschrieben: Kinder, ihr seid von Gott und habt jene \u00fcberwunden; denn der in euch ist, ist gr\u00f6\u00dfer als der, der in der Welt ist (1 Joh 4,4). Begreifst du das Evangelium? Durch Jesus ist mein Leben wieder in Ordnung, in Balance, ausgeglichen. Ich vermag zufrieden mit mir selbst zu sein. Ich lade mich selbst zum Caf\u00e9 oder zum Schnitzel ein. Solange du Boden unter den F\u00fc\u00dfen hast, ein Fundament, kannst du stehenbleiben. Du wirst nicht ersch\u00fcttert. Wenn du die Gunst Gottes hast, bist du nicht mehr auf die Gunst der Menschen angewiesen. Ob diese mich m\u00f6gen oder nicht ist mir egal. Ich wei\u00df wer ich bin und was mein Leben ausmacht.<\/p>\n<p>Viele Menschen leben wie in der Steinzeit. W\u00e4hrend dieser Zeit war es notwendig, dass sie zusammen in Gruppen lebten. Sobald eine Gefahr drohte, machten sie sich eins. Die Gruppe verleiht Schutz. Wir sind in der Neuzeit, nicht in der Steinzeit. Wenn jetzt Gefahren kommen, machen wir uns nicht eins, denn die anderen k\u00f6nnen dich und mich nicht sch\u00fctzen. Wir schauen nach oben. Unsere Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! Heute habe ich den Heiligen Geist! Der Herr spricht: \u201eIch will f\u00fcr euch streiten!\u201c Nicht die Gruppe! Viele Menschen sind nur deshalb verletzt, weil sie immer noch in der Steinzeit leben. Sie sagen: \u201eDiese m\u00f6gen mich nicht!\u201c oder \u201eJene haben mich nicht angenommen!\u201c oder aber: \u201eMeine Geschwister m\u00f6gen mich nicht!\u201c oder \u201eMein Volk mag mich nicht!\u201c Das ist alles noch Steinzeitmentalit\u00e4t. In der Steinzeit war es so! Wenn man versto\u00dfen und abgelehnt wurde, kam das einem Todesurteil gleich.<\/p>\n<p>Jesus wurde aus Nazareth hinausgesto\u00dfen, hinaus geekelt, hinausgedr\u00e4ngt! Ich bin durch meinen Glauben erl\u00f6st! Ich bin eine neue Kreatur. Die Bibel gibt uns Auskunft dar\u00fcber, dass ein Mensch, wenn er richtig mit Gott steht, ganz f\u00fcr sich allein sein kann. Mutterseelenallein! Das lehrt die Bibel: Der Mensch &#8211; das ist die Offenbarung Gottes mit Adam, Abraham, Jesus, den Propheten u.a. &#8211; lernt allein f\u00fcr sich selbst zu leben, allein zu k\u00e4mpfen, allein vor den Herrn zu treten. Selbst wenn man aus der Gruppe ausgesto\u00dfen ist, steht man allein auf seinem Posten, k\u00e4mpft, verteidigt sich und zieht seine Stra\u00dfe. Man wird von Gott gest\u00e4rkt, wie Elia, der vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte bis zum Berg Gottes alleine ging und f\u00fcr den Herrn wirkte. \u201eIch habe den Herrn!\u201c Geschwister, wenn wir den Herrn haben, geraten wir nicht in Panik, wenn wir verlassen werden, wenn wir allein stehen m\u00fcssen, wie geschrieben steht, siehe hier: Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer gr\u00fcnen Aue und f\u00fchret mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er f\u00fchret mich auf rechter Stra\u00dfe um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab tr\u00f6sten mich (Ps 23,1-4). Ja! Er verteidigt und versorgt mich! Wenn ich Probleme habe, wende ich mich an Gott ganz pers\u00f6nlich: \u201eVater, siehst Du dieses oder jenes!\u201c Und: Denn euer himmlischer Vater wei\u00df, dass ihr all dessen bed\u00fcrft (Mt 6,32b). Er versteht mich! Er hilft mir!<\/p>\n<p>Wie gehe ich mit Ablehnung um? Ich habe es euch mitgeteilt! Der Herr ist meines Lebens Autorit\u00e4t! Ich verlasse mich auf Ihn! Sein Wort ist ma\u00dfgeblich und verbindlich f\u00fcr mich. Es steht geschrieben: Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite \/ und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen (Ps 91,7). Der Herr steht zu mir! Der Herr ist mein Schutz und Schild! Ablehnung ist Diskriminierung, Benachteiligung einer Person. Der Teufel will den Menschen immer erniedrigen, doch der Herr will den Menschen erh\u00f6hen: \u201eKomm h\u00f6her zu mir! Steig hinauf!\u201c Das will der Herr! Lass dich nicht erniedrigen! Halte dich an Gott! Er bringt dich nach oben! Wandle mit Gott!<\/p>\n<p>In einer schmachvollen, dem\u00fctigenden Situation befindet sich Jona. Er begibt sich in eine verkehrte Richtung. Ein Sturm droht. Er wird w\u00e4hrend des W\u00fcrfelspieles dabei ertappt, dass der Orkan seinetwegen ausbrach, weil er vor Gott geflohen war. Daraufhin werfen sie Jona \u00fcber Bord. Sie entledigten sich seiner! Sie lehnten ihn ab: \u201eDu bist schuld daran, dass ein Sturmwind ausbrach und wir benachteiligt sind!\u201c Sie haben sich seiner entledigt! Sei nicht bek\u00fcmmert dar\u00fcber, dass sich die Leute deiner entledigen! Jona war ein Prophet Gottes, ein Diener des h\u00f6chsten Herrn. Er tat kund: \u201eWerft mich hinaus, wenn ihr meint, dass der Orkan meinetwegen ausbrach!\u201c Gott brachte Jona &#8218;im Fisch&#8216; zu seiner Bestimmung, dorthin, wo er hingeh\u00f6rte, auch wenn er verkehrte Wege ging. \u00c4rgere dich nicht \u00fcber deine Ablehnung! Werde l\u00e4ssig in diesen Dingen! Der Herr verschaffte Jona einen Fisch, der ihn aus der Ablehnung befreite! Wei\u00dft du, wer dieser Fisch ist? Es ist Jesus! Halleluja! Es steht geschrieben: Die Menge aber dr\u00e4ngte herzu. Da fing er an und sagte: Dies Geschlecht ist ein b\u00f6ses Geschlecht; es fordert ein Zeichen, und es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Jona (Lk 11,29). Vielleicht m\u00f6chtest du ein anderes Zeichen f\u00fcr dein geistliches Leben haben. Das erh\u00e4ltst du nicht! Das Fischlein!<\/p>\n<p>Der Fisch &#8211; das Zeichen damals in der Urgemeinde &#8211; der ihnen den Weg zu den Katakomben wies, dorthin, wo sie ihre Gebetsversammlungen abhielten. Der Fisch ist das Zeichen! Ein \u00f6ffentliches Gebet war nicht gestattet. Die ersten Christen waren gehasst, verfolgt und gemieden, aber dieser Fisch brachte sie zu ihren Br\u00fcdern und Schwestern! Dieser Fisch brachte Jona nach Ninive zu seinem Auftrag und zu seiner Berufung zur\u00fcck. \u201eWerft mich raus! Es st\u00f6\u00dft mir nichts zu! Der Herr wird f\u00fcr mich sorgen!\u201c Mache dir keine Sorgen!<\/p>\n<p><strong>Gebet:<\/strong> Lieber himmlischer Vater, ich danke Dir, dass Du ein guter Vater, unser Vater, bist. Und ich bete: Unser Vater, der Du bist im Himmel. Geheiligt werde Dein Name. Du gibst niemanden auf! Herr, Du bist f\u00fcr alle, auch f\u00fcr die Menschen, die auf der Flucht sind wie Jona, auch f\u00fcr die Menschen, die sich aufgegeben haben, &#8218;die man \u00fcber Bord geworfen hat&#8216;, die man abgelehnt hat, die man gehasst hat, die man verfolgt hat. Herr, Du hast f\u00fcr jeden &#8218;Jona&#8216;, f\u00fcr jeden Menschen &#8218;einen Fisch bereit, der ihn wieder dorthin bringt, wo er hingeh\u00f6rt&#8216; und wo der Wille Gottes erfahren und erlebt wird. Danke, Herr Jesus, dass Du auch meine Freunde und Geschwister, die jetzt diese Predigt \u00fcber Internet h\u00f6ren, segnest, dass sie h\u00f6ren: keiner lebt umsonst! Keiner lebt vergeblich! Durch Jesus werden wir wieder das, was wir sein sollten! Dieser Fisch bringt uns ans Ziel! Jesus, Du bringst uns an unser Lebensziel. Halleluja! Du hast uns erw\u00e4hlt vor Grundlegung der Welt! Und ich sage Dir: \u201eDankesch\u00f6n!\u201c Amen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn du abgelehnt wirst, bist du in guter Gesellschaft.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5175,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,17,2],"tags":[616,877,876,428,875,878,175,873,874],"class_list":["post-5155","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-j-w-matutis","category-mitschrift","category-predigt","tag-ablehnung","tag-adoption","tag-einmaligkeit","tag-mit","tag-selbstannahme","tag-selbstfindung","tag-umgang","tag-unerwuenscht","tag-zurueckweisung","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5155"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5155\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7565,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5155\/revisions\/7565"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}