{"id":495,"date":"2019-08-24T21:06:22","date_gmt":"2019-08-24T19:06:22","guid":{"rendered":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/?p=495"},"modified":"2022-02-18T18:16:09","modified_gmt":"2022-02-18T17:16:09","slug":"was-hat-man-aus-jesus-gemacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/2019\/08\/24\/was-hat-man-aus-jesus-gemacht\/","title":{"rendered":"Was hat man aus Jesus gemacht?"},"content":{"rendered":"<p>Pastor Matutis nimmt Sie mit auf einen Gang durch die Kirchen- und Sektengeschichte.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-495-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-08-24-Was-hat-man-aus-Jesus-gemacht.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-08-24-Was-hat-man-aus-Jesus-gemacht.mp3\">https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-08-24-Was-hat-man-aus-Jesus-gemacht.mp3<\/a><\/audio>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer uns unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann dies hier tun: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/spenden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u2665 Spenden \u2665<\/a>\u00ad<\/p>\n<p><em>Predigt herunterladen: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-08-24-Was-hat-man-aus-Jesus-gemacht.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2019-08-24 Was hat man aus Jesus gemacht?<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Original der Mitschrift: <a href=\"https:\/\/www.gemeindezentrum.berlin\/predigtmitschriften\/240-was-hat-man-aus-jesus-gemacht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Was hat man aus Jesus gemacht?<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>(Es gilt das gesprochene Wort.)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong><u>Preis dem Herrn! Halleluja! Jesus l\u00e4sst uns nicht allein! Die Sache Jesu setzt sich fort! Den ganzen Monat August habe ich \u00fcber Jesus berichtet und frage nun, was tut Er jetzt?<\/u><\/strong> Wir wollen uns nach Seiner Gesundheit erkundigen. Jesus spricht: \u201eUnd siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.\u201c (Mt 28,20b) Menschen sind dazu bereit, jemanden zu verlassen, zu vergessen und abzuschreiben, aber <strong><u>Jesus bleibt derselbe gestern, heute und so auch in Ewigkeit. (Vgl. Hebr 13,8) Preis Gott!<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Was hat man aus Jesus gemacht?, lautet mein Thema. <strong><u>Ich werde heute einen Gang durch die Kirchengeschichte vornehmen und mir Gedanken dar\u00fcber machen, was aus Jesus, den Aposteln und der Gemeinde Jesu geworden ist.<\/u><\/strong> Satan w\u00fctet und versucht alles daranzusetzen, die Gemeinde des Herrn, den Leib Christi, zu zerst\u00f6ren. Aber die Gemeinde existiert nach zweitausend Jahren immer noch und es geht ihr gut! Zwar haben wir in der Christenheit die beiden gro\u00dfen Kirchen, d.h., die Abspaltung Katholische und Evangelische Kirche, worauf ich sp\u00e4ter eingehen werde, aber das sind nur Institutionen. <strong><u>Jesus sprach von Gemeindebau: \u201eIch werde meine Gemeinde bauen!\u201c Die Gemeinde Jesu wuchs an, meist verborgen im Untergrund!<\/u> <\/strong>Wie ein Waldbrand aufflammt, tritt Seine J\u00fcngerschar immer wieder hervor. Der von Jesus Christus angez\u00fcndete Waldbrand ist nicht l\u00f6schbar!<\/p>\n<p><strong><u>Was hat man aus Jesus gemacht? Man benannte vieles nach Ihm: CDU, CSU, PBC, was soviel wie Christliche Bibelpartei bedeutet, verlieh christliche Namen, gr\u00fcndete christliche Organisationen, aber<\/u><\/strong> ist es wirklich das, was Jesus wollte? Es gibt mannigfach &#8218;Trittbrettfahrer&#8216;, die aufspringen und sagen: \u201eSchaut alle her! Jesus ist etwas Wunderbares! Wir machen mit!\u201c<\/p>\n<p>Hier ein Beispiel daf\u00fcr: Ein Wundert\u00e4ter wirkte auf anderer Stra\u00dfenseite und heilte zur Zeit Jesu Kranke. Es steht geschrieben: <strong><u>Da antwortete Johannes und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb D\u00e4monen aus in deinem Namen; und wir wehrten ihm, denn er folgt dir nicht nach mit uns.\u00a0Und Jesus sprach zu ihm: Wehret ihm nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist f\u00fcr euch (LK 9,49f.).<\/u><\/strong> Die J\u00fcnger sprachen folgende Worte: \u201eWir setzen alles daran, seine Tat zu verhindern! Er folgte uns nicht nach, lie\u00df sich nichts sagen und wirkte in eigener Regie! Er trieb D\u00e4monen aus in Deinem Namen!\u201c Doch gebt Acht, wie tolerant Jesus ist! Was hei\u00dft das? Wer nicht mit dir ist, der ist gegen dich! Diese Person <em>will<\/em> auch nicht mit dir sein! Deshalb sprach Jesus: \u201eLass doch! Lass doch!\u201c und mahnte: \u201e<strong><u>Lasst beides wachsen bis zur Ernte, das Gute wie das Schlechte!\u201c<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Wir sehen auch, was vierzig Jahre sp\u00e4ter in Ephesus passierte: Die S\u00f6hne Skevas versuchten D\u00e4monen auszutreiben wie folgt: \u201eIm Namen Jesu, den Paulus predigt, Teufel komm heraus!\u201c Lies selber diese Geschichte! (Siehe Apg 19,13-16) Du siehst, was geschehen war. Es gab zu allen Zeiten s.g.Trittbrettfahrer, die sich unters Volk mischten.<strong> <u>In Samaria verzauberte Simon, der Zauberer, das ganze Volk! Er sprach: \u201eGott ist gro\u00df!\u201c, aber verschwieg den Namen des Herrn! Viele Esoteriker sprechen von Gott, dem Vater, aber nicht von Jesus. Der Herr Jesus ist &#8218;ein rotes Tuch&#8216; f\u00fcr sie.<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Was ist aus Jesus geworden? Wie bereits erw\u00e4hnt wird ein Gang durch die Kirchengeschichte folgen: <strong><u>Am Pfingsttage<\/u><\/strong> <strong><u>wurde die Gemeinde Jesu als ein kleiner Haufe gegr\u00fcndet. Von f\u00fcnfhundert Leuten, die<\/u><\/strong> bei der Auferstehung Jesu anwesend waren, blieben ein Rest von hundertzwanzig \u00fcbrig. W\u00e4hrend sie sich auf dem Berg Zion, dem S\u00f6ller, versammelten und zehn Tage lang beteten und miteinander sprachen, fiel der <strong><u>Heilige Geist! Von diesem Moment an \u00e4nderte sich etwas. Jesus<\/u><\/strong> war in den Himmel gefahren und die Apostel blieben einm\u00fctig beieinander bis zum Pfingsttage.<\/p>\n<p><strong><u>Interessant ist Pfingsten! Der Heilige Geist fiel am Tage des Wochenfestes, laut der biblischen Tradition, und dreitausend Menschen wurden hinzugef\u00fcgt!<\/u><\/strong> Stell dir das einmal vor! An dreitausend Leuten wurde an einem einzigen Tag die Taufe vollzogen! Was f\u00fcr ein Jubel! Kaum vorstellbar! Dreitausend wurden hinzugef\u00fcgt! Pfingsten war &#8218;die erste Ernte Jesu&#8216; im gelobten Land, in Jud\u00e4a! Das war eine symbolische Wiederherstellung, nach der Heiligen Schrift. Denn wir lesen Folgendes: <strong><u>Es steht geschrieben: Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesf\u00fcrchtige M\u00e4nner aus allen V\u00f6lkern unter dem Himmel.\u00a0Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verst\u00f6rt, denn ein jeder h\u00f6rte sie in seiner eigenen Sprache reden.\u00a0Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galil\u00e4er?\u00a0Wie h\u00f6ren wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? (Apg 2,5-8) Die Sammlung Israels<\/u><\/strong> hatte stattgefunden, bzw. das, was die Propheten verhei\u00dfen hatten! Sie entsetzten sich und sprachen: \u201eWie ist das m\u00f6glich?\u201c Alle diese Leute waren nur einfache, ungebildete Personen, wie der Hohepriester zugab. Wahrscheinlich konnten sie nicht einmal richtig lesen und schreiben. Von siebzehn Sprachen ist in der Bibel die Rede, die am Pfingsttage vernommen wurden! <strong><u>Die zw\u00f6lf Apostel redeten in Zungen! Dreitausend Menschen bekehrten sich! Verstehe diesen Zusammenhang: Bei der Gesetzgebung am Berg Sinai<\/u><\/strong>, zur Zeit, da Mose vom Berg hinabstieg, tanzten die Israeliten um das Goldene Kalb. Das war ein Fluch! Moses zerst\u00f6rte die Gesetzestafeln, welche von Gottes Hand gezeichnet waren. Er war entsetzt, verlor seine Beherrschung, forderte seinen Bruder heraus und stellte ihn zur Rede wie folgt: \u201eAaron, du bist ein Priester und lie\u00dfest gew\u00e4hren das Goldene Kalb zu gie\u00dfen?\u201c Er war ihnen sogar behilflich dabei, es anzufertigen! Das Wort des Herrn, welches gem\u00e4\u00df der \u00dcberlieferung aus der Heiligen Schrift offenbar wurde und nachfolgend niedergeschrieben steht, lautet:<strong> <u>Dann stellte er Aaron zur Rede: \u00bbWas hat dir dieses Volk getan, dass du sie zu einer so gro\u00dfen S\u00fcnde verf\u00fchrt hast?\u00ab (2 Mose 32,21)<\/u><\/strong> Des Weiteren steht geschrieben: <strong><u>Nun hatten Israels Feinde Grund zum Spott. Mose stellte sich an den Eingang des Lagers und rief: \u00bbWer auf der Seite des HERRN steht, soll herkommen!\u00ab Da versammelten sich alle Leviten bei ihm.\u00a0Er sagte zu ihnen: \u00bbDer HERR, der Gott Israels, befiehlt euch: \u203aLegt eure Schwerter an und geht durch das ganze Lager, von einem Ende zum anderen. Jeder soll seinen Bruder, seinen Freund oder Verwandten t\u00f6ten!\u2039\u00ab Die Leviten gehorchten, und an diesem Tag starben etwa 3000 M\u00e4nner (2 Mose 32,25b-28).<\/u><\/strong> Der Herr hatte entschieden!<\/p>\n<p><strong><u>An Pfingsten bekehrten sich dreitausend Mann! Das, was am Berg Sinai geschah, war symbolisch gesehen &#8218;die erste Ernte&#8216;. An diesem Tag der Gesetzgebung, da dreitausend Menschen gestorben waren, erinnerte man sich sp\u00e4ter an Pfingsten! Der Herr gab den Israeliten nach eintausendf\u00fcnfhundert Jahren eine zweite Chance, Jesus anzunehmen und gerettet zu werden, was somit geschah! Gott sei Dank! Preis dem Herrn! Jetzt breitete sich das Evangelium aus und die Gnade des Herrn wurde allen Nationen und V\u00f6lkern offenbar! Alle Menschen sollten zu J\u00fcngern gemacht werden, gem\u00e4\u00df der Heiligen Schrift. Es steht geschrieben: So spricht der Herr: Darum gehet hin und lehret alle V\u00f6lker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Mt 28,19f.).<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Zu Beginn waren die Juden skeptisch, den Menschen das Evangelium zu verk\u00fcndigen. Sie f\u00fcrchteten sich vor den Nichtjuden<\/u><\/strong> und sprachen folgende Worte aus: \u201eDort gehen wir nicht hin! Diese werden wir nicht bekehren, denn ihnen geb\u00fchrt es nicht ins Reich Gottes zu gelangen! Wir Juden sind ein exklusiver Club! Wir sind etwas ganz Besonderes! Wir sind das auserw\u00e4hlte Volk!\u201c <strong><u>Der Heilige Geist fiel auf hundertzwanzig Leute und sie sprachen zu diesen Menschen, also zu fremden V\u00f6lkern. Diese wiederum<\/u><\/strong> zogen hernach in ihre St\u00e4dte und L\u00e4nder heim und trugen jeweils an diesen Orten das Feuer des Evangeliums weiter! Durch dieses Ereignis breitete sich das Evangelium aus! Die Juden und frommen Christen wollten aber in ihrer Tradition bzw. j\u00fcdischen Komfortzone verweilen und sprachen: \u201eWir bleiben, was wir sind! Wir lassen uns zwar taufen, bleiben aber Juden!\u201c <strong><u>Es ist nicht m\u00f6glich zwei Herren zu dienen! Entweder du bist ein Jude oder ein Christ. Oder aber, du bist ein Moslem oder ein Christ. Oder aber, du bist ein Buddhist oder ein Christ! Es ist nicht m\u00f6glich, zwei verschiedenen Weltanschauungen zugeh\u00f6rig zu sein! Entweder, oder! Der Herr Jesus verlie\u00df das Judentum! Der Heilige Geist verlie\u00df das Judentum! Der Auftrag, den der Herr den Israeliten \u00fcbertrug, wurde erf\u00fcllt! Sie haben Jesus &#8218;zur Welt gebracht&#8216;! Es gibt keinen heilsgeschichtlichen Auftrag mehr f\u00fcr Israel! Die Bekehrung muss bei ihnen vollzogen werden, wie bei allen anderen Menschen auch!<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die Juden waren nicht gehorsam. Sie blieben fest und treu in ihrer Synagoge zu Jerusalem solange, bis der Herr Verfolgung geschehen lie\u00df. Verfolgung trennt die Menschen! Die Verfolgung zerstreute das Christentum in alle Herren L\u00e4nder! Es steht geschrieben: <strong><u>Saulus aber hatte Gefallen an seinem Tode. Es erhob sich aber an diesem Tag eine gro\u00dfe Verfolgung \u00fcber die Gemeinde in Jerusalem; da zerstreuten sich alle \u00fcbers Land, \u00fcber Jud\u00e4a und Samarien, nur die Apostel nicht (Apg 8,1).<\/u><\/strong> Stephanus wurde gesteinigt. Saul von Tarsus gefiel die Verfolgung der Christen. Lediglich die Apostel blieben beieinander! Was lernen wir daraus? Wenn wir uns dem Herrn nicht f\u00fcgen wollen, wird der Herr es uns vermitteln. Er l\u00e4sst Verfolgung und Hungersnot zu. Irgendwelche Schwierigkeiten und Probleme bahnen sich an. Ein Krieg bricht aus, die Menschen werden fl\u00fcchtig und m\u00fcssen zu Fu\u00df au\u00dfer Landes gehen. Diese, welche fortzogen, brachten das Evangelium. Der Herr gelangt zu Seinem Ziel, auf diesem oder jenem Weg. Er ben\u00f6tigt weder Nachhilfe, noch muss man Ihm erkl\u00e4ren wie Er vorzugehen hat. Sein urspr\u00fcnglicher Plan war der Folgende. Es steht geschrieben: <strong><u>Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und f\u00fcllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet \u00fcber die Fische im Meer und \u00fcber die V\u00f6gel unter dem Himmel und \u00fcber alles Getier, das auf Erden kriecht (1 Mose 1,28).\u00a0Das hat folgende Bewandtnis: Lasst die Erde voll sein von Seiner Kreatur, die das Evangelium verk\u00fcndigt!<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Jesus sprach in Gleichnissen. Alle diese Parabeln haben mit Ihm und dem Reich Gottes zu tun. Das Senfkorn:<\/u><\/strong> Das Senfkorn ist der kleinste Same, doch wenn er einmal in das Erdreich f\u00e4llt und Wurzeln bildet, wird es zu einem gro\u00dfen Baum! Mein Thema lautet wie folgt: Was hat man aus Jesus gemacht? Was wurde aus Seiner Sache? Womit ist das Reich Gottes vergleichbar bzw. wie wollen wir es schildern? Jesus erkl\u00e4rt es anhand eines Senfkorns. Es steht geschrieben: <strong><u>Und er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden?\u00a0Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das ges\u00e4t wird aufs Land, so ist&#8217;s das kleinste unter allen Samenk\u00f6rnern auf Erden;\u00a0und wenn es ges\u00e4t ist, so geht es auf und wird gr\u00f6\u00dfer als alle Kr\u00e4uter und treibt gro\u00dfe Zweige, sodass die V\u00f6gel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen k\u00f6nnen (Mk 4,30-32).<\/u> <\/strong>Alle V\u00f6gel unter dem Himmel haben darin Platz! Seitdem &#8217;nisten in der Gemeinde Jesu alle m\u00f6glichen V\u00f6gel: die bunten, schwarzen, gro\u00dfen und kleinen&#8216;. Da geistert und zwitschert es! Mein Haus ist mit Str\u00e4uchern bewachsen und ich bin erstaunt dar\u00fcber, wie viele V\u00f6gel sich darinnen aufhalten, die Junge aufziehen, welche singen, pfeifen und tirilieren. Ebenso verh\u00e4lt es sich bei diesem Gleichnis. V\u00f6gel sind ein Sinnbild f\u00fcr freie Geister, nicht nur f\u00fcr Singv\u00f6gel. Es sind auch Raubv\u00f6gel darunter. Vogel bedeutet Geist. <strong><u>Du wirst erstaunt sein, was alles unter dem Namen Jesu und diesem der Christenheit passiert! Was wurde aus Jesus? Es kamen Esoteriker, Buddhisten, Moslems<\/u><\/strong> und viele weitere. Beinahe in jeder Religion ist Jesus ein gro\u00dfer Name. Er wird nicht als Heiland und Erl\u00f6ser anerkannt, aber Er ist etwas besonderes.<\/p>\n<p>Als ich am unteren Zipfel von Indien war, erlebte ich, wie Wellensittiche und Papageien durch das Geb\u00fcsch flogen. Es w\u00e4re m\u00f6glich gewesen sie zu fangen, dort im Dschungel bzw. in den bewachsenen W\u00e4ldern. Diesen bunten V\u00f6geln wie Raubv\u00f6gel, Nachtigallen, exotische Paradiesv\u00f6gel u.a., ist es erlaubt, im Blattwerk zu wohnen. Die Nachtigall tiriliert nachts, noch vor Sonnenaufgang. Sie trainiert ihre Stimme. <strong><u>Alle diese V\u00f6gel finden Zuflucht unter den Zweigen. Verstehe dieses Gleichnis recht<\/u><\/strong>, bereite dir kein Kopfzerbrechen und sage, dass es dar\u00fcber viele Sonder- und Irrlehren gibt. <strong><u>Es gibt tausende von Sekten, die alle den Namen &#8218;Christ&#8216; f\u00fcr sich in Anspruch nehmen! Sie lesen aus der Bibel vor, sprechen von Jesus und haben ihre eigene Richtung.<\/u> <\/strong>Die gro\u00dfen und kleinen V\u00f6gel und sogar die Flederm\u00e4use haben Zuflucht, und auch die St\u00f6rche, manchmal zur Not.<\/p>\n<p><strong><u>In der Gruppe um Jesus gab es f\u00fcr alle Menschen Platz! Sogar f\u00fcr einen Judas Ischariot, der ein Verr\u00e4ter war, oder f\u00fcr einen Feigling wie Petrus. Bei Jesus haben alle Menschen Zuflucht!<\/u><\/strong> Viele denken: \u201eWir Christen! Wir Pfingstler! Wir Evangelikalen! Wir Charismatiker! Wir Freikirchen-Angeh\u00f6rigen!, oder aber, wir aus der Volkskirche sind etwas Besonderes!\u201c Nein! Jesus sprach: \u201eKommt her zu mir <em>alle<\/em>.\u201c (Siehe Mt 11,28a) Es gibt viele Gemeinden und Gruppen. Die einen predigen auf diese und die anderen auf jene Art. Wiederum andere sind verhalten, und nochmals andere flattern mit den H\u00e4nden und machen viel Tamtam. Alle reden von Jesus. Letztendlich kommt f\u00fcr alle der Tag der Ernte!<\/p>\n<p>Was ist aus Jesus nebst Seiner Geschichte geworden? Am Anfang, so lesen wir in der Apostelgeschichte, gab es die <strong><u>G\u00fctergemeinschaft. Sie hatten alles gemeinsam. (Siehe Apg 4,32)<\/u><\/strong> Das waren die ersten Sozialisten und Kommunisten. Auch die Kommunisten beriefen sich auf Jesus und sprachen Worte wie die Folgenden: \u201eWir haben alles gemeinsam!\u201c Aber &#8218;die erste Frucht war faul&#8216;. Es konnte nicht lange beibehalten werden. Zank kam unter den Geschwistern auf. Sie wurden neidisch und eifers\u00fcchtig und sprachen Worte wie diese: \u201eDie kriegen mehr als wir!\u201c Sie f\u00fchlten sich entweder bevorzugt oder benachteiligt. Zwietracht kam hinzu. Wo Uneinigkeit entsteht, h\u00f6ren die Zeichen und Wunder auf. Solange die Einheit gew\u00e4hrleistet war, war alles in Ordnung, bis sie zu murren und zu kritisieren begannen und unzufrieden wurden. Dadurch kam die Verfolgung zustande. <strong><u>Wenn wir zu murren beginnen und nicht eins sind, d.h., wenn der eine nach links und der andere nach rechts zieht, wird das Reich Gottes zerrissen, so wie es auch hier geschah.<\/u><\/strong> Nirgends ist sp\u00e4ter in der Bibel verzeichnet, dass die G\u00fctergemeinschaft weiter praktiziert wurde. Sie wurde hinf\u00e4llig. Wenn sie gut gewesen und vom Herrn sowie vom Heiligen Geist inspiriert gewesen w\u00e4re, w\u00e4re es weiterbetrieben worden. Aber <strong><u>es war eine Erfindung der Essener, welche die G\u00fctergemeinschaft lebten. Sie hatten verkauft und wurden als die Armen im Lande bezeichnet, welche auf das Reich Gottes warteten.<\/u><\/strong> Von \u00fcberall her aus dem Lande kamen Leute, die sich, wie z.B. bei der Brotvermehrung, um Jesus versammelten. Das waren f\u00fcnfzehn- bis zwanzigtausend Menschen. <strong><u>Sie glaubten, die Tradition der Essener \u00fcbernehmen zu m\u00fcssen; nicht nur diese der Juden. Christen glauben immer, dass sie dieses oder jenes \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Nein! Jesus zieht Seine eigene Bahn.<\/u><\/strong> Weder von der Katholischen Kirche noch von der Evangelischen Kirche noch von der Freien Kirche m\u00fcssen wir irgendetwas \u00fcbernehmen. Jesus f\u00fchrt jeden individuell! Halleluja! Jeden f\u00fchrt Er anders! Sie murrten, woraufhin die Gemeinde aufgerieben, zerst\u00f6rt und zerstreut wurde.<\/p>\n<p>Abermals: Es steht geschrieben: <strong><u>Saulus aber hatte Gefallen an seinem Tode. Es erhob sich aber an diesem Tag eine gro\u00dfe Verfolgung \u00fcber die Gemeinde in Jerusalem; da zerstreuten sich alle \u00fcbers Land, \u00fcber Jud\u00e4a und Samarien, nur die Apostel nicht (Apg 8,1)<\/u><\/strong>. Stephanus war ein Diakon. Er sollte mit Philippus und den anderen sieben Diakonen das Mahl zubereiten. Gegen ihn begann eine Verfolgung. Nur die Apostel blieben beieinander. Die anderen zerstreuten sich in die Randbezirke von Jud\u00e4a und Samaria.<\/p>\n<p>Ich spreche dar\u00fcber, was von Jesus blieb bzw. von Seiner Sendung, Seiner Mission und Seiner Gemeinde nebst deren Erweckung? <strong><u>Eine Erweckung h\u00e4lt nicht l\u00e4nger als drei Jahre an. Hernach beginnt man zu organisieren.<\/u><\/strong> Man ben\u00f6tigt eine Bibelschule und ordiniert Leute; es wird menschlich, eine Organisation, ein e.V oder eine Freie K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts. &#8218;Es verl\u00e4uft sich alles im Sande&#8216; und wir brauchen neues Feuer!<\/p>\n<p>Es steht geschrieben: <strong><u>Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort.\u00a0Philippus aber kam hinab in die Stadt Samarien und verk\u00fcndigte Christus.\u00a0Und das Volk stimmte einm\u00fctig dem zu, was Philippus sagte, als sie ihm zuh\u00f6rten und die Zeichen sahen, die er tat.\u00a0Denn die unreinen Geister fuhren aus vielen Besessenen aus mit gro\u00dfem Geschrei, auch viele Gel\u00e4hmte und Verkr\u00fcppelte wurden gesund gemacht\u00a0(Apg 8,4-7).<\/u><\/strong> Das muss ein Spektakel gewesen sein! Die meisten Leute wissen nicht, was D\u00e4monenaustreibung ist. Da stinkt und raucht es und die Menschen schreien. Sogar Simon der Zauberer bekehrte sich und lie\u00df sich taufen. (Siehe Apg 8,13a) Er hielt zur Gemeinde, solange bis Petrus kam und sprach: \u201eDu Schalk!\u201c, nachdem Simon die Gabe der Ausgie\u00dfung des Heiligen Geiste k\u00e4uflich erwerben wollte! <strong><u>Geistesgaben sind nicht k\u00e4uflich erh\u00e4ltlich! Die Gaben des Herrn werden umsonst verliehen bzw. ins Leben hinein gef\u00fcgt! Das findet durch ein geheiligtes Leben statt!<\/u><\/strong> Die Sache Gottes geht weiter, trotz Simon dem Zauberer bzw. den Personen, die sich ins himmlische Reich einschleichen. Ich teile euch das Folgende mit: seit mehr als f\u00fcnfzig Jahren diene ich dem Herrn Jesus. Ich musste feststellen, dass sich immer wieder Leute einschleichen. Die erste Frage, welche mir viele Christen stellen, ist diese: \u201eWie werde ich \u00c4ltester?\u201c oder: \u201eWie werde ich ein Gemeindeleiter?\u201c oder: \u201eWie kann ich ein Predigtamt o.\u00c4. erhalten?\u201c <strong><u>Man w\u00e4chst in sein Amt hinein. Die meisten Leute denken<\/u><\/strong>, sie w\u00fcrden nur aufgrund dessen, dass sie schon eine Weile da sind, etwas erreichen.<\/p>\n<p>Wir sehen, welcher Unfug damals betrieben wurde, nachdem der Herr Jesus in den Himmel gefahren war. <strong><u>Deswegen muss immer wieder eine Entscheidung fallen! Wir m\u00fcssen uns immer wieder aufs Neu entscheiden und die folgenden Worte bekunden: \u201eJa, Herr! Ich will eine ganze Sache mit Dir machen!\u201c<\/u><\/strong> Sogar der K\u00e4mmerer wurde bekehrt. Das war eine Geist geleitete, charismatische Evangelisation! Philippus diente in Samarien und erlebte sehr viel Gnade! Pl\u00f6tzlich sprach der Heilige Geist zu ihm das Folgende: \u201ePhilippus, ich habe f\u00fcr dich etwas zu tun! Begib dich auf die einsame Stra\u00dfe, welche nach Gaza f\u00fchrt. Alle weiteren Informationen erh\u00e4ltst du vor Ort!\u201c (Siehe Apg 8,26) Dort angekommen sah er, wie eine Kolonne Wagen, die von der K\u00f6nigin Kandake aus \u00c4thiopien kamen, vorbeizogen und betrachtete sie. Er vernahm, wie jemand aus der Schriftrolle des Propheten Jesaja las. Daraufhin hielt er inne, lief neben dem Wagen her und fragte die Person, welche das Wort des Herrn studiert, das Folgende: \u201eVerstehst du auch, was du da liest?\u201c, worauf der Insasse erwiderte: \u201eNein! Wie soll ich verstehen, wenn mich keiner anleitet?\u201c Und Philippus vollzog es. (Siehe Apg 8,30f.) Wir wissen auch hier, was geschah: Er gab preis, dass Jesus der Messias und Heiland ist, der gekommen war, um die Menschheit zu erl\u00f6sen. Und, es steht geschrieben: <strong><u>Als sie an einer Wasserpf\u00fctze vorbeizogen, sprach der K\u00e4mmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert&#8217;s, dass ich mich taufen lasse? (Vgl. Apg 8,37)<\/u><\/strong> Ich <em>war<\/em> an dieser Stelle nahe dem Jordan. Mitten in der W\u00fcste befand sich pl\u00f6tzlich ein Schild mit folgender Aufschrift: &#8218;Baden verboten!&#8216; Dort wurde der K\u00e4mmerer getauft. Auch in der W\u00fcste gibt es Wasser, wenn man getauft werden will. Hernach ist das Folgende vermerkt: <strong><u>Und er zog fr\u00f6hlich seine Stra\u00dfe weiter! (Vgl. Apg 8,39b)<\/u><\/strong> Warum manche Christen nicht fr\u00f6hlich, gesegnet, gl\u00fccklich oder gesund sind, liegt an ihrem Ungehorsam Gott gegen\u00fcber. Hier nehme ich Bezug auf den folgenden Bibelvers: So spricht der Herr:<strong> <u>Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe (Mt 28,20a). Darin ist die Taufe eingeschlossen!<\/u><\/strong> Deshalb halten wir am Sonntag den 8.9., um 15 Uhr am Tegeler See einen Taufgottesdienst ab, wozu du herzlich eingeladen bist. Das nur nebenbei. Es ist sehr wichtig, dass man sich taufen l\u00e4sst! Alle Personen der Heiligen Schrift lie\u00dfen sich taufen.<\/p>\n<p>Im neunten Kapitel des Buches der Apostelgeschichte findet Saul von Tarsus, bzw. dessen Bekehrung, Erw\u00e4hnung. Als Hananias ihm die H\u00e4nde auflegte, wurde Saulus vom Geist Gottes ber\u00fchrt! <strong><u>Du siehst Folgendes: Die Evangelisation der Urchristen war eine vom Geist Gottes inspirierte, gef\u00fchrte und geleitete!<\/u><\/strong> Hananias sprach: \u201eLieber Bruder Saul! Der Herr, der dir erschienen war, sprach zu mir, dass ich zu dir kommen und dir die H\u00e4nde auflegen solle, damit du wieder sehend wirst und in den Willen Gottes gelangst.\u201c Paulus stand sofort auf und lie\u00df sich taufen. Er diskutierte und verhandelte nicht. Er \u00e4u\u00dferte nicht etwa Worte wie diese: \u201eIch bin beschnitten!\u201c, oder: \u201eIch habe bereits eine Kindertaufe erfahren!\u201c Auch sprach er nicht so, wie es bei manchen Leuten heutzutage \u00fcblich ist. <strong><u>Bei einer Kindertaufe wird das Kind mit Wasser besprengt, wom\u00f6glich noch als Baby. Das ist kein richtiges Taufritual! Taufen ist Untertauchen! Alle, die sich bekehrten, vollzogen dieses Ritual!<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Mit Paulus vollzog sich die Wende in der Jesus-Bewegung! Eigentlich sollten die Christen nicht Christen, sondern Paulaner hei\u00dfen! Sowohl<\/u><\/strong> die Katholische als auch die Evangelische als auch die Freikirche ist auf <strong><u>die Lehre des Apostel Paulus nebst seiner Briefe<\/u><\/strong> gegr\u00fcndet! Der Pharis\u00e4er und Rabbiner Paulus verfasste s\u00e4mtliche Gemeindebriefe, Ordnungen und Regeln. Das nur nebenbei.<\/p>\n<p>Was ist aus der Sache Jesu geworden?, lautet mein Thema. <strong><u>Paulus, ein in Tarsus geborener Jude, der die Staatszugeh\u00f6rigkeit zu Rom besa\u00df, war ein Erw\u00e4hlter des Herrn.<\/u><\/strong> Er wuchs bereits in jungen Jahren in Jerusalem zu einem Pharis\u00e4er heran und war dieser gro\u00dfen Elite zugeh\u00f6rig. Gerade auf diese Person hatte es der Herr abgesehen. Er will die Starken zum Raube haben! <strong><u>Dieser rabbinische Internationalist namens Paulus war sprachbegabt und geschickt. Er zerst\u00f6rte die Urkirche durch seinen Hass gegen die Christen. Der Herr setzte ihn <em>dennoch<\/em> ein und gebrauchte ihn.<\/u><\/strong> Wisst ihr: Wenn der himmlische Vater es auf jemanden abgesehen hat, l\u00e4sst Er ihn zuvor fallen. Hernach richtet Er ihn wieder auf. So war es bei Saul von Tarsus. <strong><u>Paulus war nicht die erste Wahl Gottes, sondern die ideelle Unterst\u00fctzung, mit der richtigen Ausbildung und den n\u00f6tigen Qualit\u00e4ten, damit die Sache Gottes fortgesetzt werden konnte.<\/u><\/strong> Stell dir mal vor, Petrus h\u00e4tte die Gemeinde aufbauen m\u00fcssen. Er konnte wahrscheinlich nicht einmal richtig lesen und schreiben. Zwar hatte er den Heiligen Geist, aber weder Talent noch Bildung. Es waren einfache Leute, lesen wir in der Apostelgeschichte \u00fcber Johannes und Petrus. Deshalb erw\u00e4hlte der Herr sich Paulus. Wir m\u00fcssen die Wege Gottes verstehen und herausfinden, warum Gott manchmal Personen, die voll des Heiligen Geistes sind, <em>nicht<\/em> gebraucht, stattdessen einen studierten Apostel. Der Herr will die Menschen zun\u00e4chst einmal dem\u00fctigen, zubereiten und zur\u00fcsten: \u201eIn der W\u00fcste Arabiens hab ich es vom Herrn empfangen!\u201c, gab Paulus sp\u00e4ter preis. Das war seine Bibelschule.<\/p>\n<p><strong><u>Wie ging es mit der Sache Jesus weiter? In der Urkirche der Christenheit, die ersten drei bis vier Jahrhunderte ganz besonders, gab es viel Spaltung. Das geht aus den Briefen des Paulus hervor. Anfangs ging es nur um rituelle Beschneidung. Es wurde ein Zeichen<\/u><\/strong> gesetzt, wer Jude oder Nichtjude war. Die nichtj\u00fcdischen Gl\u00e4ubigen sollte man beschneiden, damit sie auch endlich einmal Juden werden, das Gesetz halten, das Alte Testament akzeptieren sowie die j\u00fcdischen Traditionen pflegen. Die Beschneidung war ein schmerzlicher Prozess und eine Dem\u00fctigung f\u00fcr die M\u00e4nner damals. Bei den Kindern heilt die Verwundung nach acht Tagen ab. <strong><u>Nach langwierigen Diskussionen wurde auf dem Apostelkonzil vereinbart, dass man keine gesetzliche Forderung mehr an die Nichtjuden, die beabsichtigten Christen zu werden, stellten wolle. \u201eIhr seid gerettet aus Gnade und nicht aus Werken, Geschwister!\u201c Das Evangelium nahm eine Wende!<\/u><\/strong> Das entnehmen wir auch sp\u00e4ter aus den B\u00fcchern Martin Luthers. Und nochmals: <strong><u>Gnade ist es! Wie bekomme ich einen gn\u00e4digen Gott? Nicht durch Werke! Diese Entscheidung der Apostel von damals war eine gro\u00dfe!<\/u><\/strong> Traditionen sterben sehr schwer; das wei\u00dft du selber. Was ich schon alles erlebt habe, w\u00e4hrend meiner Dienstzeit! Eine Frau st\u00fcrmte auf mich zu und sprach: \u201eWenn ich mich taufen lasse, dreht sich meine Gro\u00dfmutter im Sarg um!\u201c Als ob sie das w\u00fcsste! Vielleicht wei\u00df sie es und betet daf\u00fcr, dass ihr M\u00e4del bzw. Junge sich taufen l\u00e4sst. Du wei\u00dft nicht, was deine Gro\u00dfeltern im Himmel \u00fcber meine Taufpredigten denken. Vor ein paar Tagen war eine Person aus Indonesien vor Ort, worauf mir folgende indonesische <strong><u>Geschichte einfiel: Eine reiche indonesische Frau, die eine Buddhistin war, lag im Sterben. Im Nebenzimmer<\/u><\/strong> sa\u00dfen ein paar alte Schwestern aus einer charismatischen Pfingstgemeinde. Sie besprachen sich untereinander, ob sie nicht hin\u00fcbergehen und f\u00fcr die sterbenskranke Person beten sollten, da ihnen die gro\u00dfe Verantwortung bewusst wurde, die sie f\u00fcr sie hatten. Sie hofften, dass vielleicht der Herrgott noch ein Wunder an ihr tun w\u00fcrde. Als sie an der T\u00fcr verweilten und ihre Bitte vorbrachten, erwiderte man ihnen das Folgende: \u201eLeute, diese Frau ist bereits gestorben.\u201c Daraufhin fragten die drei Frauen, ob sie die Tote nicht wenigstens noch segnen d\u00fcrften. Dem wurde stattgegeben dort in diesem wohlhabenden Haus. W\u00e4hrend sie dieser Frau die H\u00e4nde auflegten, wurde sie zum <strong><u>Leben erweckt. Sie \u00f6ffnete ihre Augen und sprach sofort die folgenden Worte aus: \u201eBringt den Buddha aus meinem Hause!\u201c Sie wurde Christin, lie\u00df sich taufen und<\/u><\/strong> ihr Sohn, den ich pers\u00f6nlich kennengelernt hatte, war bei mir in Stuttgart und verk\u00fcndigte das Wort des Herrn. Er ist ein Pastor in einer gro\u00dfen Gemeinde in Jakarta geworden, mit \u00fcber hunderttausend Leuten im Gottesdienst! <strong><u>Was glaubst du wohl, was die lieben Verstorbenen, die jetzt in der Ewigkeit sind, denken? \u201eDer Buddha muss weg!\u201c \u201eMaria, die Mutter des Herrn &#8211; wie die Leute irrt\u00fcmlicherweise sagen &#8211; muss weg!\u201c Da gab es so viel Spaltung! Traditionen sind schwer auszumerzen! Ich wei\u00df es. Da ist viel Gnade n\u00f6tig! Man legt schneller seine S\u00fcnden, Laster und Gebundenheit ab, als die einf\u00e4ltigen Traditionen.<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Das Evangelium erreichte Rom, die Hauptstadt des Reiches. Was ist aus Jesus geworden? Paulus<\/u><\/strong> hatte ein Anliegen: er wollte unbedingt nach Rom. Wer die Hauptstadt des Landes hat, hat die Stadt und das Land. Das war die Philosophie der damaligen Leute. Zuerst hielt sich das Christentum im Untergrund bzw. in den Katakomben auf. Aus dem R\u00f6merbrief tritt zutage, dass sich Leute aus des Kaisers Haus an den Versammlungen beteiligt hatten. Es gab Prinzessinnen aus einem Harem oder woher auch immer. <strong><u>Unterschwellig, durch den Untergrund, wurde Gottes Wort in Kaisers Haus gepredigt! Paulus nebst der ersten Christen gr\u00fcndete keine Kirchen oder Kathedralen! Die erste Gemeinde bestand bis zum zweiten Jahrhundert nur aus Hauskirchen!<\/u> <\/strong>Nachdem die Juden den Christen die Synagoge verboten hatten bzw. diese sie daraus entfernten, versammelte sich die Christenheit in den H\u00e4usern hin und her. \u201eGr\u00fc\u00df mir die Gemeinde im Haus von diesem und jenem!\u201c; so verabschiedeten sie sich.<\/p>\n<p><strong><u>Die ersten Christen befanden sich in Katakomben. Sie verk\u00fcndigten Jesus, den Herrn. Sie sagten, wer und was Jesus ist, wo Er herkommt, was Er will und tut, damals wie heute.<\/u><\/strong> Im letzten Kapitel des Markusevangeliums finden wir vor, dass die Apostel \u00fcber Jesus plauderten, wie folgt: \u201eHast du schon geh\u00f6rt, die Frau M\u00fcller ist geheilt worden!\u201c, oder: \u201eHast du schon geh\u00f6rt, dass diese Person getauft wurde?\u201c Sie plauderten! Und am Ende steht Folgendes geschrieben: <strong><u>Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekr\u00e4ftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen (Mk 16,20).<\/u><\/strong><\/p>\n<p>An allen Orten haben die Apostel Jesus verk\u00fcndigt. Ganz l\u00e4ssig! Nicht: \u201eSo spricht der Herr!\u201c, sondern durch Mundpropaganda, die vollzogen wurde etwa so: \u201eHast du schon vernommen?\u201c <strong><u>Das Evangelium wurde damals durch Mundpropaganda im ganzen R\u00f6mischen Reich verbreitet! Es verbreitete sich auch die Kunde, dass in Trier und K\u00f6ln sogar schon die ersten M\u00e4rtyrer f\u00fcr Jesus<\/u><\/strong> gesichtet wurden. Das waren die Soldaten, welche sich bekehrten; sie waren die ersten, die ihr Leben opferten. Es gibt den r\u00f6mischen Hauptmann, der sich bekehrte und hernach an Jesus wandte. Die anderen Soldaten trugen dieses Wissen weiter. Ein Soldat, der sich bekehrte, ging aufs Ganze.<\/p>\n<p>Das Wort des Herrn, welches gem\u00e4\u00df der \u00dcberlieferung aus der Heiligen Schrift offenbar wurde und nachfolgend niedergeschrieben steht, lautet: <strong><u>Als aber die Juden die Menge sahen, wurden sie neidisch und widersprachen dem, was Paulus sagte, und l\u00e4sterten.\u00a0Paulus und Barnabas aber sprachen frei und offen: Euch musste das Wort Gottes zuerst gesagt werden; da ihr es aber von euch sto\u00dft und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.\u00a0Denn so hat uns der Herr geboten (Jesaja 49,6): \u00bbIch habe dich zum Licht der Heiden gemacht, dass du das Heil seist bis an das Ende der Erde.\u00ab\u00a0Als das die Heiden h\u00f6rten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gl\u00e4ubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren (Apg 13,45-48).<\/u><\/strong> \u201eErz\u00e4hlt, was ihr wollt. Ihr seid sowieso dem Untergang geweiht. Euer Tempel wird bald eingerissen sein!\u201c <strong><u>Ein paar Jahre sp\u00e4ter gab es beide Tempel nicht mehr: weder diesen der Juden noch diesen des Zeus!<\/u><\/strong> Paulus wollte noch nach Spanien reisen, weil es dort eine gro\u00dfe j\u00fcdische Kolonie gab. Die Heiden waren nicht mehr ausgeschlossen! Und das ohne dass sie beschnitten waren! Ohne dass sie den Sabbat hielten! Ohne dass sie die j\u00fcdische Tradition pflegten! Ja! Ganz neu! \u201eIch speie euch aus!\u201c, spricht der Herr. Heute geben manche Israel-Fans das folgende Statement ab: \u201eDie Christen haben die Juden bestohlen!\u201c Das ist nicht wahr! Die Juden haben selber den Herrn Jesus nebst der Christenschar hinausgeworfen und wollten mit Ihm nichts zu tun haben! Ich lese weiter, wie geschrieben steht: <strong><u>Und das Wort des Herrn breitete sich aus in der ganzen Gegend.\u00a0Aber die Juden hetzten die gottesf\u00fcrchtigen vornehmen Frauen und die Oberen der Stadt auf und stifteten eine Verfolgung an gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet (Apg 13,49f.).<\/u><\/strong> Wie verhalten sich Bruder Paulus und Bruder Barnabas? Das geht aus einem weiteren Bibelvers hervor: Es steht geschrieben: <strong><u>Sie aber sch\u00fcttelten den Staub von ihren F\u00fc\u00dfen zum Zeugnis gegen sie und kamen nach Ikonion.\u00a0Die J\u00fcnger aber wurden erf\u00fcllt von Freude und Heiligem Geist (Apg 13,51f.).<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Durch den Bau der Gemeinde und der Botschaft, dass unser Leib &#8218;der Tempel des lebendigen Gottes&#8216; ist, traf der Herr bereits Vorsorge, lange bevor der Tempel in Jerusalem zerfiel und zerst\u00f6rt wurde. Man sprach untereinander: \u201eLeute, es kommt etwas ganz Neues! Dein Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes! <strong><u>Wir brauchen keinen Tempel aus Bausteinen bzw. irdischen Materialien! Unser Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes!\u201c<\/u><\/strong> Der Herr sorgte auch nach der Zerst\u00f6rung des Tempels daf\u00fcr, dass Seine Sache Bestand hatte! Im selben Jahr, nachdem der Tempel in Jerusalem 70 n.Chr. zerst\u00f6rt wurde, brannte gleichzeitig der Zeustempel. <strong><u>Mit dem<\/u> <u>Tempelkult sowie mit der Priesterschaft war es aus und vorbei!<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Wie geht es mit Jesus und Seiner Sache weiter?, lautet mein heutiges Thema. Wo der Herr Sein Haus baut, errichtet der Teufel eine Kapelle neben dran. Wo Feuer brennt, gibt es Rauch. Der Brand am Amazonas, der gerade stattfand, ist sogar auf dem Satellitenbild erkennbar. Jesus spricht vom Reich Gottes. <strong><u>Der gute Same wurde ausges\u00e4t, aber der Feind s\u00e4te dazwischen Unkraut.<\/u><\/strong> Weizen und Unkraut wuchsen nebeneinander. Die Knechte fragten, ob sie es raufen, vernichten oder j\u00e4ten sollen. Sie wunderten sich und sprachen: \u201eDu s\u00e4test doch guten Samen, Herr!\u201c, siehe nachfolgende Verse, wie geschrieben steht: <strong><u>Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker s\u00e4te.\u00a0Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und s\u00e4te Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.\u00a0Als nun die Halme wuchsen und Frucht brachten, da fand sich auch das Unkraut.\u00a0Da traten die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker ges\u00e4t? Woher hat er denn das Unkraut?\u00a0Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du also, dass wir hingehen und es ausj\u00e4ten?\u00a0Er sprach: Nein, auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausj\u00e4tet.\u00a0Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in B\u00fcndel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt in meine Scheune (Mt 13,24-30).<\/u> <\/strong>Du siehst das Folgende: Wenn die Christen schlafen, s\u00e4t der Teufel Unkraut! Die meisten Christen schlafen heutzutage! Wo gibt es heute noch erwecktes Christentum? Da musst du mit der Lupe suchen und selbst dann findest du eher einen Floh, als einen lebendigen, wahren Christen. Der Feind s\u00e4t Unkraut, wenn die Christen nicht wachen! So spricht der Herr: <strong><u>Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! (Mt 26,41a) Und: Seid n\u00fcchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein br\u00fcllender L\u00f6we und sucht, wen er verschlinge (1 Petr 5,8).<\/u> <\/strong>Es hei\u00dft:<strong> \u201e<\/strong>Als aber die Leute schliefen.\u201c Auch der Bauer ist hier gemeint! Sie wurden, gleich der t\u00f6richten Jungfrauen, allesamt schl\u00e4frig! Sie schliefen alle ein, weil Er verzog!<\/p>\n<p><strong><u>Eine Wahrheit sage ich dir: der Glaube der ersten Christen war fatal. Sie glaubten das Folgende: Jesus starb, auferstand<\/u><\/strong> am dritten Tage, fuhr nach ein paar Tagen in den Himmel und wiederum zehn Tage sp\u00e4ter wurde der Heilige Geist gesandt. Das ging Schlag auf Schlag, aber hernach passierte nichts mehr. Das teilte Apostel Paulus den Gl\u00e4ubigen zu Thessaloniki mit: \u201eWir werden denen nicht zuvorkommen, die schon vorausgegangen bzw. verstorben sind. Der Herr wird kommen, mit einem Feldgeschrei vom Erzengel unter dem Himmel.\u201c <strong><u>Viele Gl\u00e4ubige standen daraufhin auf und sprachen: \u201eDer Herr verz\u00f6gert Seine Wiederkunft!\u201c Inzwischen sind zweitausend Jahre vergangen und der Herr ist <em>immer<\/em> noch nicht wieder da.<\/u><\/strong> Was sagst du dazu? In der Zeit, da der Herr nicht kam, wurden viele schl\u00e4frig, l\u00e4ssig, faul, tr\u00e4ge und oberfl\u00e4chlich! Bei vielen ist &#8218;die erste Liebe&#8216; erkaltet. Lies mal die Sendschreiben! Dass der Herr Gutes und Vollkommenes geschaffen hat, steht au\u00dfer Frage. <strong><u>Der Mensch ist gut, doch der Feind s\u00e4t \u00dcbel unter die Menschen. Jesus streute guten Samen aus! Sein Wort, das Evangelium, ist vollkommen! Doch<\/u><\/strong> bereits \u00fcber die Urgemeinde bzw. die Gemeinde zu Ephesus wurde in den Sendschreiben Folgendes verfasst: Du tust je l\u00e4nger je mehr: Betest, singst, jubelst, jauchzt, baust dieses oder jenes und missionierst usw. Aber, so spricht der Herr: <strong><u>Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast (Off 2,4).<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Was spricht der Herr Jesus zu den Pharis\u00e4ern in den christlichen Kreisen, die das Unkraut j\u00e4ten wollten? Sollen wir diese &#8218;komischen V\u00f6gel&#8216;, die anders sind als wir, einfach hinauswerfen? Sollen wir sie verscheuchen? <strong><u>Jesus sprach Folgendes: \u201eWartet bis zur Ernte! Es muss alles ausreifen!\u201c Damit war das Gute wie das Schlechte bzw. die Gnade wie die S\u00fcnde gemeint!\u201c<\/u><\/strong> Wartet bis zur Ernte! Erst <em>hernach<\/em> kann alles getrennt werden: das Gute vom B\u00f6sen, die Laster von den Tugenden, das Licht von der Finsternis, der Weizen vom Spreu oder die Schafe von den Ziegen. Erst hernach findet die Trennung statt!<\/p>\n<p><strong><u>Der Herr erlaubt die Vermengung, auch in der Gemeinde! Mir setzen laue Christen nicht zu. Sie vernehmen zwar das Wort des Herrn, doch sie h\u00f6ren es zum Gericht! Sie taten nicht, was der Herr von ihnen wollte! Der Herr meinte alle!<\/u><\/strong> Er streute den Samen auf das Feld. Etliches viel auf die Dornen, etliches auf den steinigen Boden, etliches, das von den V\u00f6geln aufgepickt wurde, fiel auf den Weg, und etliches &#8211; das waren nicht einmal sechzig Prozent &#8211; viel auf gutes Land, schlug Wurzeln und trug Frucht. (Vgl. Mt 13,18-23)<\/p>\n<p><strong><u>Jesu Werk ist, den Samen auszustreuen. Er sprach: \u201eMein Auftrag ist, das Evangelium zu predigen zur Zeit und zur Unzeit, gelegen und ungelegen!\u201c D.h., das Wort der Heiligen Schrift einfach predigen und darreichen, mehr nicht!<\/u><\/strong> Und wer da glaubt, der wird selig werden. Der Herr will, dass wir k\u00e4mpfen, uns abm\u00fchen, das Unkraut, welches alles \u00fcberwuchert, hindern, so gut wie m\u00f6glich! <strong><u>Du solltest so wachsen, dass<\/u><\/strong> f\u00fcr das Unkraut gar kein Platz mehr vorhanden ist bzw. du das Unkraut erstickst! Das ist dein, mein und unser Auftrag! Aber, wenn wir nachgeben? Viele Christen sind nachgiebig, weichlich, feig usw. <strong><u>Der himmlische Vater will, dass wir aufwachen, wachen und beten, die Bibel eifrig studieren, dem Heiligen Geist viel Raum in unserem Leben geben und so viele Fehlentwicklungen wie m\u00f6glich vermeiden!<\/u><\/strong> F\u00fcr meine pers\u00f6nliche, geistliche Entwicklung bin ich verantwortlich und niemand anderes; weder mein Vater bzw. meine Mutter, noch mein Mann bzw. meine Frau, noch mein Bruder bzw. meine Schwester! Niemand! Ich bin selbst f\u00fcr mich verantwortlich! \u201eEin jeder sehe auf sich selbst!\u201c, lautet Gottes Wort. Wir sollen auf uns selbst Obacht geben.<\/p>\n<p><strong><u>Wir<em> m\u00fcssen<\/em> k\u00e4mpfen, wir <em>m\u00fcssen<\/em> versucht werden, wir <em>m\u00fcssen<\/em> uns mit unserem Glauben auseinandersetzen!<\/u><\/strong> Um den guten Kampf des Glaubens zu bestehen und auf dem rechten Weg zu bleiben, gibt es diese K\u00e4mpfe! Rechts und links wirst du angefochten, da und dort wirst du ersch\u00fcttert, da geschieht dieses und dort jenes. Du wirst nicht weichen und sagst: \u201eIch m\u00f6chte da so gut wie m\u00f6glich hindurch gelangen!\u201c<\/p>\n<p>So spricht der Herr: <strong><u>Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach (Mt 26,41) sowie: Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat (Mt 24,20).<\/u><\/strong> Wir m\u00fcssen selber Acht geben! Paulus \u00e4u\u00dfert \u00fcber Spaltung, wie geschrieben steht: <strong><u>Denn es m\u00fcssen ja Spaltungen unter euch sein, auf dass die unter euch offenbar werden, die bew\u00e4hrt sind (1 Kor 11,19).<\/u><\/strong> Es muss Sekten geben! Es muss die Vielfalt vorhanden sein! Dadurch wird offenbar werden, wer vom Weg abweicht bzw. sich verf\u00fchren l\u00e4sst, und wer darauf bleibt und best\u00e4ndig im Glauben ist. Der Teufel &#8218;l\u00e4sst seine Lockv\u00f6gel rufen&#8216; und reicht &#8218;Sonderangebote&#8216; dar. Au\u00dferdem steht geschrieben: <strong><u>Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu k\u00e4mpfen, sondern mit M\u00e4chtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die \u00fcber diese Finsternis herrschen, mit den b\u00f6sen Geistern unter dem Himmel (Eph 6,12).<\/u><\/strong> Wir m\u00fcssen selber auf uns aufpassen; darauf, dass wir nicht abdriften! Die Str\u00f6mung, die uns verleitet vom Weg abzudriften, sodass es schwierig wird, so beim Herrn anzudocken wie wir sollten, ist da! K\u00fcrzlich probierten russische Kosmonauten an einem Satelliten anzudocken, aber sie verfehlten das Ziel. Nun probieren sie es abermals. Bei uns klappt es auch nicht immer auf Anhieb. Wir sind Menschen und fehlerhaft. Wir sind die Seelen, welche versucht werden. Du solltest beten, wenn du keine Versuchung hast. Sprich folgendes Gebet: \u201eHerr, mit mir stimmt etwas nicht. Ich werde nicht angefochten, ich habe keine K\u00e4mpfe, mit mir ist etwas nicht in Ordnung!\u201c <strong><u>Wenn du richtig mit dem Herrn wandelst und lebst, <em>wirst<\/em> du K\u00e4mpfe und Schwierigkeiten haben! Aber in dem allen \u00fcberwinden wir weit! Lob und Dank! Wir f\u00fchren ein \u00dcberwinderleben!<\/u><\/strong> Wie geht es mit der Sache Jesu weiter? Die Knechte wollten das Unkraut raufen, aber Jesus sprach: \u201eLasst beides wachsen bis zur Ernte, das Gute wie das B\u00f6se, das Ungerechte wie das Gerechte!\u201c Gottes Wege sind anders als die unseren. (Siehe Jes 55,8)<\/p>\n<p><strong><u>In den kommenden Jahrhunderten erfuhr die Kirche einen gro\u00dfen Niedergang.<\/u><\/strong> Ich gehe ein St\u00fcck weit auf die Kirchengeschichte ein. <strong><u>Immer wieder blieb ein Rest \u00fcbrig, wie bei Israel; auch wenn jeweils nur ein kleiner Knabe \u00fcbrigblieb aus dem Stammbaum Jesu bzw. diesem des David.<\/u><\/strong> Zuerst erleben wir Verfolgung, dann geht es mit Verf\u00fchrung weiter und so fort. Wir erleben in der Endzeit keine Verfolgung. Daf\u00fcr musst du keine Vorbereitungen treffen, z.B. in den Untergrund gehen o.\u00c4. <strong><u>Wir werden durch <em>Verf\u00fchrung<\/em> bedroht!<\/u><\/strong> Unser gr\u00f6\u00dftes Problem heutzutage ist Verf\u00fchrung bzw. das \u00dcberangebot in den Medien, im Internet etc. Beinahe an jeder Kreuzung ist eine Gemeinde. Es ist m\u00f6glich, diese oder jene aufzusuchen. \u00dcberall ist entweder viel oder \u00fcberhaupt nichts los. <strong><u>Der Niedergang der Kirche: 150 n.Chr. verschwinden hinter den Kirchengem\u00e4uern die Gaben nebst dem Prophetenamt.<\/u><\/strong> Ich will nur auflisten. Ich schrieb einmal ein Buch bzw. ein Werk nebst Bericht \u00fcber die ersten drei Jahrhunderte der Christenheit, insbesondere \u00fcber das M\u00e4rtyrertum, weil ich mich f\u00fcr die M\u00e4rtyrer eingesetzt hatte und daf\u00fcr, was w\u00e4hrend dieser Phase alles geschah. Dieses Material verwende ich jetzt. Ich wiederhole: <strong><u>150 n.Chr. verschwand das Prophetenamt. Stattdessen traten Rituale, Weihrauch und Tamtam in Kraft. Au\u00dferdem sakrale Kleider,<\/u><\/strong> aus verschiedenen Gr\u00fcnden, manchmal berechtigt und manchmal unberechtigt, ich lasse es dahingestellt sein.<\/p>\n<p><strong><u>180 n.Chr. wurde die Autonomie der \u00f6rtlichen Gemeinde aufgehoben. Der Bischof von Rom wurde als Papst deklariert. Rom \u00fcbernahm die Kontrolle \u00fcber die zuvor eigenst\u00e4ndigen Gemeinden.<\/u><\/strong> Mit dem Pastor bzw. Gemeindeleiter stand und fiel die Ortsgemeinde. Wenn ein- oder zwei Gemeinden fielen, war das unerheblich, doch wenn der Bischof von Rom versagte, versagte die ganze Kirche. So hatte es der Feind installiert und es ging immer mehr bergab.<\/p>\n<p><strong><u>187 n.Chr. fand in der Kirchengeschichte die erste bewegte Kindertaufe durch Besprengung statt.<\/u><\/strong> \u00dcbrigens: Am 8.9. findet eine Taufe im Tegeler See statt. <strong><u>Wir glauben <em>nicht<\/em> an Besprengung! Wir segnen unsere Kinder.<\/u><\/strong> Ich habe sowohl meinen Kinder als auch meinen Enkelkinder den Segen des Herrn dargereicht! Jesus spricht: Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn solches ist das Reich Gottes. (Siehe Mk 10,14) Die Kinder geh\u00f6ren zum Himmel! Sie sind unm\u00fcndig! Wei\u00dft du, Kinder sind unschuldig! Sie haben keine S\u00fcnde und kennen weder gut noch b\u00f6se. In Deutschland wird ein Kind mit dem zw\u00f6lften Lebensjahr religionsm\u00fcndig. In dieser Zeit ist die \u00dcberlegung, sich taufen zu lassen oder nicht, ratsam! <strong><u>Die Kindertaufe ist die erste &#8218;Vergewaltigung&#8216; einer Person. Das Baby wird in die Kirche getragen, mit Wasser besprengt und als Mitglied<\/u><\/strong> in das Kirchenregister hinzugef\u00fcgt. Wenn es hernach wieder austreten m\u00f6chte, muss es sich zum Standesamt begeben. Der Austritt ist mitunter eine kostenpflichtige Angelegenheit! Ein kleines Baby ist dar\u00fcber nicht informiert! Wir haben Meinungs-, Glaubens- und Religionsfreiheit. Ein Kind w\u00fcrde vielleicht gern Worte wie die Folgenden \u00e4u\u00dfern: \u201ePapa, ich m\u00f6chte nicht katholisch oder evangelisch sein, sondern ein Atheist!\u201c, oder: \u201eIch m\u00f6chte ein Moslem, ein Buddhist oder gar nichts sein!\u201c, oder: \u201eIch pfeife auf alle Religionen!\u201c <strong><u>Der Mensch muss frei sein und selbst dar\u00fcber entscheiden, was er will! Das ist den Kindern bereits verwehrt!<\/u><\/strong> Es hei\u00dft dann: \u201eDu bist katholisch! Das ist dein Los! Etwas anderes ist nicht m\u00f6glich!\u201c<\/p>\n<p><strong><u>Die von Jesus vormals erw\u00e4hnte Wassertaufe mit Untertauchen, welche von Johannes dem T\u00e4ufer nebst der ersten Christen vollzogen wurde, verbot, verweigerte und verwehrte Papst Stephanus. Sp\u00e4ter wurde diese Zeremonie sogar bedroht. Die biblische Lehre vom allgemeinen Priestertum verschwand. Geistliche und Laien wurden getrennt.<\/u><\/strong> Es gab auf der einen Seite die Geistlichen, Ordinierten und besonderen Auserw\u00e4hlten und auf der anderen Seite die Laien bzw. das P\u00f6belvolk. <strong><u>Die Mitgliedschaft in der Kirche beruhte nicht mehr auf der Erl\u00f6sung durch das Blut unseres Herrn Jesus Christus, sondern, gleich dem Islam heute, auf einem Glaubensbekenntnis.<\/u><\/strong> Beim Islam ist es nicht besser. Du musst lediglich laut bekennen, dass Allah der Herr ist, nebst dem, dass er <em>keinen<\/em> Sohn hat. Das gen\u00fcgt, um Moslem zu sein. So einfach war es mit dem Glaubensbekenntnis der Christen. <strong><u>Es kam weder auf die Erl\u00f6sung bzw. Bekehrung noch auf die Hinwendung zu Jesus Christus an, sondern auf das Bekennen der S\u00fcnden. Die Heiligkeit verschwand und die Weltlichkeit drang in die Kirche ein<\/u><\/strong>.<\/p>\n<p><strong><u>350 n.Chr. fand eine Verordnung statt, in welcher der r\u00f6mische Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion ausrief. Von da an ging es rapide bergab. Die Errettung durch den Glauben wurde durch die Mitgliedschaft in der Kirche ersetzt! Viele Heiden wurden sogar gezwungen, zum Christentum zu konvertieren!<\/u><\/strong> Das spielte sich bei Karl dem Gro\u00dfen und den Sachsen ab. Wer kein Christ werden wollte, wurde gek\u00f6pft! Massenbekehrung war der Trend! Nach der Entdeckung Amerikas rief die Katholische Kirche die Indianer zur Massenbekehrung auf. Wer nicht wollte, wurde gezwungen! Nicht bekehrte Indianer sind gl\u00fccklich in ihrem Dschungel bzw. Busch! Mit dem Zwang durch die katholische Obrigkeit verloren sie ihren Schmuck, Ohrgeh\u00e4nge, Goldreifen u.a.<strong><u> Der Katholische Machtapparat hatte es auf die Sch\u00e4tze der Indianer abgesehen!<\/u><\/strong> Entweder sie nahmen das Christentum an, oder sie wurden mit dem Schwert liquidiert. S\u00e4mtliche diesbez\u00fcglichen Prozeduren fanden w\u00e4hrend der Amts- und Regierungszeit Kaiser Konstantins im Jahre 300 n.Chr. statt.<\/p>\n<p><strong><u>380 n.Chr. wurde das Papsttum, der Vatikan in Rom etc., die letzte Instanz f\u00fcr kirchliche Angelegenheiten und Glaubensfragen. Eigentlich sollte jeder selbst ein Sachkundiger sein, dadurch, dass er seine Bibel studiert und herausfindet, was der Wille Gottes ist! Jeder Einzelne sollte die Salbung haben!<\/u><\/strong> Im Wort des Herrn steht unter anderem Folgendes geschrieben: Ihr habt die Salbung, den Heiligen Geist, der euch lehrt in alle Angelegenheiten. (Siehe Joh 14,26) Aber Nein! Der Papst befand dar\u00fcber! <em>Er<\/em> entschied, was verboten oder erlaubt war!<\/p>\n<p><strong><u>Das dunkle Mittelalter begann! In dieser Zeit etablierte sich die Katholische Kirche unter Gregor dem Gro\u00dfen zu einer Macht in Europa.<\/u><\/strong> Betrachte das Standbild des Nebukadnezar aus dem Buch Daniel: das Haupt, die Brust, der Leib, die Beine etc. Die Knie sind ein Bild auf die Katholische Kirche und den Islam. <strong><u>Gregor der Gro\u00dfe und Mohammed waren Zeitgenossen. Alle, die nicht einverstanden waren mit der Katholischen Kirche und dem, was sie etabliert hatte, konvertierten zum Islam. Als Beispiel<\/u><\/strong> sei Maria, die Gott-Geb\u00e4rerin erw\u00e4hnt. \u201eDas Wort wurde Fleisch\u201c ist in der Heiligen Schrift verzeichnet, aber es ist nicht m\u00f6glich, Gott zu geb\u00e4ren! Maria soll angeblich bis ins hohe Alter Jungfrau und kinderlos gewesen sein. Aber Marias Kinder und Jesu Br\u00fcder sind in der Heiligen Schrift erw\u00e4hnt! In der Bibel ist festgehalten, dass sie mindestens f\u00fcnf Kinder noch <em>dazu<\/em> hatte, Jungs wie M\u00e4dels. Jakobus war ein Bruder Jesu, und Judas, der sogar Bibelbriefe schrieb, auch. <strong><u>Wegen der vielen L\u00fcgen, welche diese Menschen nicht hinzunehmen bereit waren, zogen sie zu Mohammed in den Nahen Osten, in die W\u00fcste Arabiens. Dort suchten sie Zuflucht. Weder mit den Sakramenten noch mit dem Papsttum waren sie einverstanden.<\/u><\/strong> Wenn man so will war der Islam nichts anderes, als eine christliche Freikirche, d.h., eine Vermischung von Christentum, Judentum, Beduinentum und allem M\u00f6glichen; eine Alternative also zu Gregor dem Gro\u00dfen und der Katholischen Kirche. Gott sei Dank hat der Herr trotz des katholischen Machtapparates immer wieder Aufbr\u00fcche verliehen!<\/p>\n<p><strong><u>Die Katholische Kirche verfolgte die wahren Gl\u00e4ubigen, die Katharer, Waldenser und all die anderen, welche prophetische Gaben hatten und vom Herrn inspiriert waren, seit Anbeginn. Davon zeugen s\u00e4mtliche Hexenprozesse<\/u><\/strong> und Inquisitionen sowie die Kreuzz\u00fcge, die dem Christentum alles verdarben. Die Moslems w\u00e4ren heute noch gl\u00e4ubig, h\u00e4tten die Kreuzz\u00fcge nicht stattgefunden! Man opferte Menschen im Namen Gottes und sprach folgende Worte: \u201eJerusalem muss von den Heiden befreit werden!\u201c Wer mehr oder weniger heidnisch war, lie\u00df sich nicht beweisen. Die Moslems heutzutage sind Gott ehrf\u00fcrchtiger als manche Katholiken oder Protestanten. Sie beten! Jedes Volk, das Gott hingegeben ist, ist dem Herrn angenehm. (Siehe Apg 10,35) <strong><u>Im Mittelalter verbot die Kirche den Menschen das Wort Gottes zu lesen. Bis in dieses Jahrhundert hinein erlaubte man, die Bibel nur mit Imprimatur bzw. kirchlicher Erlaubnis zu studieren.<\/u><\/strong> Das Volk sollte ungebildet bleiben! Es ist nur m\u00f6glich \u00fcber ein Volk zu regieren, solange es unwissend, ohne Bildung bzw. ohne Lesen und H\u00f6ren des Wortes Gottes ist. Denkende Menschen sind dem Teufel und der Kirche gef\u00e4hrlich. Wenn es irgendwo eine Revolution gab, wurde die Intelligenz als erstes vernichtet.<\/p>\n<p><strong><u>Um 1300 n.Chr. trat John Wyclif, ein Bibel\u00fcbersetzer, auf.<\/u><\/strong> wir sehen, der Herr arbeitet! Er gibt die Menschheit nicht auf! Dieser Mann ermutigte die Menschen, die Bibel in europ\u00e4ische Sprachen zu \u00fcbersetzen. Danach l\u00e4sst sich die Wiederherstellung durch die Reformation erkennen. <strong><u>Der Herr richtete Seine Gemeinde wieder auf nach der Entdeckung Amerikas, der Aufkl\u00e4rung usw., auch auf Umwegen.<\/u><\/strong> Die Kirche beharrte auf dem Grundsatz, dass die Erde eine Scheibe und Mittelpunkt des Universums sei, die Sonne um die Erde kreise u.a. <strong><u>Die Menschen wurden verdummt.<\/u><\/strong> Viele mussten sterben, damit die Wahrheit zutage trat! Man durfte damals nicht \u00e4u\u00dfern, dass die Erde <em>keine<\/em> Scheibe w\u00e4re oder dass sie <em>nicht<\/em> der Mittelpunkt des Universums sei.<\/p>\n<p><strong><u>Es folgte Johannes Gutenberg nebst seiner Drucktechnik sowie der Reformator Martin Luther. Etwas Neues stellte sich ein. Die bedeutsame These Martin Luthers lautete wie folgt: \u201eDer Gerechte wird aus Glauben leben!\u201c<\/u><\/strong> Er hatte Probleme mit sich selbst. Folgende Frage stellte er sich: \u201eWie ist es m\u00f6glich den Herrn zu finden?\u201c <strong><u>Martin Luther schaffte die Kindertaufe <em>nicht <\/em>ab. Sie blieb bestehen. 1524 lie\u00df er die Wiedert\u00e4ufer ersaufen.<\/u><\/strong> Er verfasste Briefe, die zum Inhalt hatten, dass die Wiedert\u00e4ufer ertr\u00e4nkt werden m\u00fcssten. Wir sind keine Wiedert\u00e4ufer. Wenn die Kinder richtig in Wasser untergetaucht worden w\u00e4ren, dann w\u00e4re es etwas anderes, aber sie wurden nur besprengt. Deshalb sind sie auch keine Wiedert\u00e4ufer. Wir tun nur das, was der Herr Jesus will. Wir lassen uns nicht nachsagen, dass wir Wiedert\u00e4ufer seien. <strong><u>Die Sache Gottes setzt sich fort, trotz der Verfolgungen und Irrungen seitens der Kirche.<\/u><\/strong> Du siehst, damals waren die Pharis\u00e4er bei Jesus. Heute und im Mittelalter, fast zweitausend Jahre hindurch, gab es die Kirche. Die Sache Gottes setzt sich fort. <strong><u>Johannes Calvin schrieb ein Buch mit folgendem Titel: \u201eDie Rettung geschieht allein aus Gnade.\u201c Wir werden errettet allein aus Gnaden! Der Glaube ist ein Geschenk des himmlischen Vaters! Sich das zu verdienen, ist nicht m\u00f6glich!<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Um 1600 begann die Wiederherstellung des geistlichen Lebens auf die verschiedensten Arten und Weisen. John Wesley entdeckte die Heiligung und die Heiligkeit: \u201eOhne Heiligung wird niemand den Herrn sehen!\u201c Das waren die Methodisten, die<\/u><\/strong> methodisch vorgingen. Du ben\u00f6tigtest ein K\u00e4rtchen, wenn du zum Gottesdienst gingst. Die Fragen, die man stellte, waren die Folgenden: \u201eBist du noch auf dem Weg?\u201c sowie \u201eLiebst du noch den Herrn Jesus?\u201c So gingen die Methodisten vor.<\/p>\n<p><strong><u>1792 gr\u00fcndete William Carey die erste Missionsgesellschaft in Indien.<\/u><\/strong> Ich erinnere mich an ein Erlebnis, das ich in Kalkutta erfuhr. Ich sa\u00df auf dem Stuhl, auf welchem William Carey an seinem Schreibtisch arbeitete. Dieser Stuhl war zwar durchgesessen, aber f\u00fcr mich sehr bequem! <strong><u>William Carey brachte das Evangelium nach Indien! Er setzte den Weg der Mission frei, sodass man Missionare aussandte und dergleichen mehr.<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Um 1800 entstand in London die erste britische Bibelgesellschaft mit der Verbreitung des Wortes Gottes.<\/u><\/strong> Auch in Berlin gab es eine Bibelgesellschaft, und in Stuttgart gleichfalls. Diese hat bis heute Bestand. Alle hatten eine Idee gemeinsam. Sie sagten: \u201eDas Wort Gottes muss verbreitet werden! Alle V\u00f6lker brauchen es!\u201c <strong><u>Die Bibel bzw. das Neue Testament oder die Evangelien, wurde in mehr als dreitausend Sprachen \u00fcbersetzt! Ich danke Gott f\u00fcr die Arbeit der Bibelgesellschaften! Auch die Schweizer und die Genfer Bibelgesellschaft geh\u00f6ren dazu. Christen schufen in dieser Zeit soziale und politische Reformen.<\/u><\/strong> Die Sache Jesu ging weiter, ob katholisch oder evangelisch. \u201eDie Pforten der H\u00f6lle werden meine Gemeinde nicht \u00fcberw\u00e4ltigen!\u201c, sprach der Herr. (Siehe Mt 16,18b) Die Pforten \u00f6ffneten sich und es dampfte, rauchte, loderte und heulte.<\/p>\n<p><strong><u>Charles G. Finney trug viel zur Abschaffung der Sklaverei in Amerika bei. Um 1900 brach die Pfingstbewegung aus. Daraus traten in den zwanziger Jahren gro\u00dfe Evangelisationsbewegungen hervor. Die Sache Jesu ging weiter, besonders nach dem Krieg. Dwight L. Moody, David Wilkerson, Billy Graham und Oral Roberts<\/u><\/strong> durchzogen die L\u00e4nderreihen und predigen mittels der Massenmedien bis heute. In Atlanta sa\u00df ich in einem Hotel und w\u00e4hlte mich durch die verschiedensten Fernsehprogramme ein, die man in Amerika zu sehen bekam. Pl\u00f6tzlich entdeckte ich, wie ein Evangelist aufstand und das Wort Gottes verk\u00fcndigte. Ein Redner war anwesend und sprach: \u201eHeute Abend predigt dieser Pastor zu mehr Menschen, als Jesus Christus und Apostel Paulus in ihrem ganzen Leben jeweils predigten!\u201c Dann verwies er auf die entsprechenden Kan\u00e4le, mittels derer es m\u00f6glich war, diese Botschaft zu empfangen. <strong><u>Auch ich bin heute Abend ein Evangelist. Nachdem ich diese Predigt mit einem \u201eAmen!\u201c beendet habe, wird sie ins Internet gestellt und<\/u><\/strong> noch am selben Abend h\u00f6ren zwischen siebenhundert und tausend Leute das Wort des Herrn. Das ist Gnade! Ich predige nur einer kleinen Schar, die vor mir sitzt, aber das Wort Gottes ist unbegrenzt. Halleluja!<\/p>\n<p><strong><u>Die Untergrundkirche in Russland: Man wollte das Christentum ausrotten! Siebzig Jahre Atheismus! So etwas gab es noch niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte!<\/u><\/strong> Doch was passierte? <strong><u>Die christliche Kirche in Russland ist <em>da<\/em>! Sie erfreut sich bester Gesundheit!<\/u><\/strong> Ich habe viel Predigtdienst in den russischen Katakomben getan und wei\u00df, wovon ich spreche.<\/p>\n<p><strong><u>1948 gab es die ersten charismatischen Aufbr\u00fcche! Das hei\u00dft, dass der Heilige Geist mit Sprachengebet in anderen Zungen, Krankenf\u00fcrsorge, Gabenbet\u00e4tigung u.\u00c4. in den \u00f6ffentlichen Staats- und Volkskirchen Einzug hielt, sodass sich Papst Johannes der XXIII. veranlasst sah, ein Konzil einzuberufen, weil man im St. Peters Dom den Herrn in anderen Sprachen lobte und pries. David du Plessis, bekannt als Mr. Pentecost,<\/u><\/strong> ein Freund von mir, war ein paar Mal bei mir in der Gemeinde. Er bekam vom Herrn einen Auftrag. Smith Wigglesworth lie\u00df das Folgende verlauten: \u201eDavid, du wirst das Evangelium noch zu Menschen f\u00fchren, von denen man heute \u00fcberhaupt nicht glaubt, dass sie jemals in ihrem Leben das Evangelium h\u00f6ren werden!\u201c <strong><u>Zu Papst Johannes den XXIII. \u00e4u\u00dferte er: \u201eSie ben\u00f6tigen in der Katholischen Kirche den Heiligen Geist!\u201c Es wurde eine Sonderveranstaltung erweckt. Die Leute wissen es nicht! Wir m\u00fcssen ihnen das Evangelium verk\u00fcndigen, uns nicht genieren<\/u><\/strong> und sagen: \u201eDas sind Katholiken!\u201c Ich habe weder etwas gegen Juden, noch gegen Katholiken, noch gegen Moslems, noch gegen Buddhisten! Ich erfuhr dasselbe wie David du Plessis: Pl\u00f6tzlich rief mich eine Sekret\u00e4rin an und fragte, ob ich Pastor Matutis sei. Ich best\u00e4tigte und informierte mich, worum es gehe. Sie erwiderte, dass der Bischof mich sprechen m\u00f6chte. Als ich antwortete, dass ich keinen Bischof kenne, sagte sie, es w\u00e4re der <strong><u>Bischof von Augsburg. Er sagte mir, dass er mehrere Male meine auf Kassette \u00fcbertragene Predigt angeh\u00f6rt hatte und daran nichts Verwerfliches finden k\u00f6nne und lud mich ein, auf dem Katholikentag in Augsburg zu predigen, was alsbald geschah.<\/u><\/strong> Ein dort anwesender, armer Priester stellte fest, dass ich weder Katholik noch von dieser Institution ordiniert sei, worauf der neben mit verweilende Bischof erwiderte: \u201eIch ordiniere ihn und sie halten den Mund!\u201c <strong><u>Danach durfte ich den Hochaltar betreten und predigen. Franz Joseph Strau\u00df nahm neben mir Platz, nachdem er die Versammlung er\u00f6ffnet hatte. Es fanden \u00fcber eintausend Menschen zum Herrn!<\/u><\/strong> Das habe ich mit meinen eigenen Augen erlebt! Ich durfte nur nicht erw\u00e4hnen, dass sie aus der Kirche austreten sollen. Das sollen sie tun, nachdem es ihnen der Herr offenbart hat. Dasselbe gilt f\u00fcr die Taufe. Es muss vom Heiligen Geist inspiriert sein! <strong><u>Ich betete mit vielen Personen und legte ihnen nahe, sich eine lebendige Gemeinde zu suchen.<\/u><\/strong> Immerfort ging es folgenderma\u00dfen zu: Gebet, gesegnet und dasselbe folgende Wort: \u201eSuchen Sie sich eine lebendige Gemeinde!\u201c Als ich nach circa zwei Jahren den Bischof in Augsburg besuchte, sah ich auf seinem Tisch ein Traktat zum Mitnehmen liegen, worauf ersichtlich war, dass es <strong><u>\u00fcber zwanzig Hauskreise in Augsburg gab! Gl\u00e4ubige beteten und suchten den Herrn! Geistliche Aufbr\u00fcche!<\/u><\/strong> Der Herr wirkt oftmals &#8218;durch die Hintert\u00fcr, nicht durch den Haupteingang&#8216;. Soviel zur charismatischen Bewegung.<\/p>\n<p><strong><u>Die Jesus-People-Bewegung war auch eine starke Str\u00f6mung all die Jahre hindurch.<\/u><\/strong> Wo Feuer lodert, gibt es Rauch. Wo es echtes Feuer gibt, gibt es falsches; Irrt\u00fcmer! Ohne Stroh gibt es kein Korn! <strong><u>\u00dcberlege einmal, was der weise Gamaliel, Sohn Hillels und Professor von Jerusalem, sprach, als die Apostel verh\u00f6rt wurden? Ihr k\u00f6nnt es nicht verhindern!<\/u><\/strong> Es ist nicht m\u00f6glich die Sache des Herrn zu verhindern! Weder wir, noch Politiker, noch D\u00e4monen verm\u00f6gen die Sache Gottes zu verhindern! Es steht geschrieben: <strong><u>Da stand aber im Hohen Rat ein Pharis\u00e4er auf mit Namen Gamaliel, ein Lehrer des Gesetzes, vom ganzen Volk in Ehren gehalten, und lie\u00df die M\u00e4nner f\u00fcr kurze Zeit hinausf\u00fchren.\u00a0Und er sprach zu ihnen: Ihr M\u00e4nner von Israel, seht genau zu, was ihr mit diesen Menschen tun wollt (Apg 5,34f.)<\/u><\/strong> Wenn die Sache vom Herrn ist, bleibt sie bestehen! Wenn du manches nicht begreifst, unternimm keinen Unfug, wie z.B. selbstgerechtes Pharis\u00e4isches auszusortieren. Nein! Lass <em>beides<\/em> emporwachsen! Es wird von selbst weichen!<\/p>\n<p><strong><u>Der Heilige Geist, die Gegenwart des Herrn, die Wahrheit gehen niemals verloren! Der Herr wacht \u00fcber Sein Wort und Sein Werk!<\/u><\/strong> Die Sach&#8216; ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach&#8216;, an der wir stehn! Und weil es Deine Sache ist, wird sie nicht untergehn! <strong><u>Man vermag \u00fcber die wahren Christen zu sagen, was man will. Es ist m\u00f6glich sie zu verspotten, zu bek\u00e4mpfen, zu vernichten wie man will, aber man vermag Gottes Sache und das Feuer des Herrn nicht zu vernichten!<\/u><\/strong> Dein Vater in Wei\u00dfrussland predigte noch im Kommunismus. Ihr seid dort aufgewachsen und, schau mal, wie Gott euch gef\u00fchrt hat! Den Heiligen Geist vermag man nicht auszul\u00f6schen!<\/p>\n<p><strong><u>Die J\u00fcnger in Antiochien wurden Christen genannt. Sie lebten und benahmen sich gleich dem Herrn Jesus!<\/u><\/strong> Bis zum heutigen Tage ist das Christentum f\u00fcr die Juden eine Sekte; ein Ableger. <strong><u>Was ist eine Sekte? Die wenigsten wissen das! Die Katholiken sind eine Abspaltung vom Judentum, die Evangelische Kirche ist<\/u><\/strong> eine Sekte von der Katholischen Kirche, die Baptisten sind eine Abspaltung von den Gro\u00dfkirchen. Sie wanderten extra nach Amerika aus, damit es ihnen erlaubt wurde, Gott in Freiheit anzubeten. Auch eine Mehrheit sagt nichts dar\u00fcber aus, ob es sich um eine Sekte handelt oder nicht! In Amerika sind die Baptisten die gr\u00f6\u00dfte Organisation, doch f\u00fcr die Katholiken wiederum eine Sekte. Heutzutage z\u00e4hlen sich \u00fcber achthundert Millionen Christen zur charismatischen Bewegung innerhalb der Gro\u00dfkirche! Das ist ein ganz gro\u00dfer Block. <strong><u>Es ist nicht m\u00f6glich, dass Feuer des Herrn zu unterdr\u00fccken!<\/u><\/strong> Als ich in einer M\u00fcnchner Baptistengemeinde war, musste ich aus verschiedenen Gr\u00fcnden die Gemeinde verlassen. Ich verteilte Traktate und lud die Leute zu den Versammlungen ein, und weil man erz\u00e4hlte, dass ich in anderen Sprachen beten w\u00fcrde, sagten sie, dass das der Geist von unten sei. <strong><u>Sie drohten mir damit, mich aus der Gemeinde auszuschlie\u00dfen, im Falle, dass ich das nicht unterlassen w\u00fcrde.<\/u><\/strong> Ich hatte deswegen die Gemeinde zu verlassen. Nach Jahren besuchte ich diese Stelle, um meinen Kindern zu zeigen, wo ich getauft worden bin. Jemand kam frontal auf mich zu und fragte, ob ich nicht der Herr Matutis sei. Als ich bejahe, sprach er das Folgende: \u201eWissen Sie, damals bin ich mit Ihnen getauft worden. Wir haben hier einen charismatischen Gebetskreis innerhalb der Baptistengemeinde.\u201c <strong><u>Sp\u00e4ter begegnete ich Richard Kriese vom Evangeliums-Rundfunk. Er vertraute mir Folgendes an: \u201eWei\u00dft du, ich bete in Zungen, obwohl<\/u><\/strong> ich Baptisten-Pastor bin.\u201c Du glaubst nicht, was im Untergrund alles unterschwellig geschieht!<\/p>\n<p><strong><u>Das Christentum breitete sich aus. Die ersten Missionare zogen durch die Lande. \u00dcberall gr\u00fcndeten sie Gemeinden, Paulus vorne an.<\/u><\/strong> Bereits in der Urgemeinde, schon zu Zeiten des Apostels in Korinth, waren die einen paulinisch, die anderen apollisch, wieder andere kephisch und noch dazu andere, die Petrus anhangen. Au\u00dferdem gab es diese, welche christisch, n\u00e4mlich ganz frei, sein wollten. Die Leute sagen, dass sie dieses oder jenes seien! <strong><u>Sie halten sich an Menschen, anstatt an den Herrn! Zum Beispiel an Pastor Matutis o.a. Vergiss es! Wir geh\u00f6ren Jesus!<\/u><\/strong> Was ist aus den Aposteln geworden? Dieser Frage ging ich nach und fertigte damals eine Arbeit an, woraus ich etwas vorlesen will: <strong>Bartholom\u00e4us<\/strong> befand sich auf einer Missionsreise. Er zog nach Kleinasien, Mesopotamien, Indien, \u00c4gypten und <strong><u>Armenien. Dort verk\u00fcndigte er das Evangelium, gr\u00fcndete Gemeinden und bekehrte sogar des K\u00f6nigs Bruder und den K\u00f6nig selbst.<\/u><\/strong> Alle Apostel zogen in die Welt hinaus und starben eines unnat\u00fcrlichen Todes.<\/p>\n<p><strong>Jakobus<\/strong>, der Bruder des Herrn und erster Bischof von Jerusalem, bekehrte sich und unternahm viele Reisen innerhalb des Heiligen Landes. <strong><u>Er diskutierte mit Paulus dar\u00fcber, was man den Juden und Nichtjuden auferlegen sollte.<\/u><\/strong> Sie gaben sich die Hand und gingen auseinander. An Ostern 62 n.Chr., noch vor der Zerst\u00f6rung des Tempels, st\u00fcrzte der grausame Hohepriester namens Ananias Jakobus von der Zinne des Tempels, sodass er starb.<\/p>\n<p><strong>Andreas<\/strong>, der Bruder des Simon Petrus, predigte das Evangelium vor allem in S\u00fcdrussland bei den Skythen. <strong><u>Er erhielt den Auftrag, die Heiden zu missionieren.<\/u><\/strong> Die Apostel waren befugt, au\u00dferhalb des R\u00f6mischen Imperiums zu predigen. <strong><u>Andreas wirkte Wunder.<\/u><\/strong> Hernach wurde er gekreuzigt. Wir kennen das Andreaskreuz. Der Grund daf\u00fcr war, dass er in Griechenland die Frau des r\u00f6mischen Statthalters namens Aegeas bekehrt hatte. Prominenten Frauen wurde das Evangelium zugetragen und die Juden taten das ihre noch dazu und hetzten und wiegelten sie auf.<\/p>\n<p><strong>Matthias<\/strong>, der nach dem Selbstmord des Verr\u00e4ters Judas quasi dessen Position \u00fcbernahm, missionierte in <strong><u>Jud\u00e4a und \u00c4thiopien. Durch ihn geschahen viele Zeichen und Wunder.<\/u><\/strong> Im Jahre 63 n.Chr. kam er durch das Beil der Heiden zu Fall.<\/p>\n<p><strong>Petrus<\/strong>, der Apostel, den der Herr Jesus besonders liebhatte, \u00fcberlieferte uns <strong><u>besonders viel \u00fcber Jesus, so z.B., dass Er Kranke heilte, Tote auferweckte usw. Er zog durch Kleinasien bis nach Griechenland und Rom.<\/u><\/strong> Im Jahre 64 oder 67 n.Chr., das ist nicht exakt bestimmt, gab es eine Christenverfolgung unter Kaiser Nero. In diesem Zuge wurde der Apostel ans Kreuz geschlagen und, so sagt die Legende, dies wurde mit dem Kopf nach unten vollzogen, da Petrus nicht wie sein Heiland gekreuzigt werden wollte.<\/p>\n<p><strong>Johannes<\/strong>, der Lieblingsj\u00fcnger Jesu, wirkte sp\u00e4ter in Ephesus. In Rom wurde er gefoltert, in siedendes \u00d6l getaucht und auf die Insel <strong><u>Patmos verbannt. Dort schrieb er die Apokalypse, das Trost-Buch der Gl\u00e4ubigen. Du solltest die Offenbarung lesen! Darin wird dir mitgeteilt, dass<\/u><\/strong> <strong><u>du Trost erh\u00e4ltst! Alles vergeht:<\/u><\/strong> die K\u00f6nige, die Propheten, die falschen Propheten sowie der Antichrist! Dein Reich kommt, Dein Wille geschieht! Halleluja! Circa 101 n.Chr. wurde der Apostel aufgefordert, entweder heidnisch zu opfern oder Gift zu trinken. Er zog den Tod vor und trank den Giftbecher. Derartiges gibt uns die \u00dcberlieferung preis.<\/p>\n<p><strong>Thomas<\/strong> missionierte in Syrien, Iran, zog nach Indien und <strong><u>bek\u00e4mpfte einen hundertk\u00f6pfigen D\u00e4mon. Er wurde in Madras<\/u><\/strong>, Indien, erstochen. Ich war an diesem Ort, wo er auf einem Berg betete und w\u00e4hrenddessen von einem Priester hinterr\u00fccks erstochen wurde.<\/p>\n<p><strong>Jakobus<\/strong>, der \u00c4ltere, eigentlich der J\u00fcngere, weil er nicht lange lebte &#8211; manchmal fragt man sich, warum ein Mensch so schnell dahingerafft wird &#8211; <strong><u>missionierte in Spanien.<\/u><\/strong> Nach seiner R\u00fcckkehr, Ostern des Jahres 44 n.Chr., kam er in Jerusalem als M\u00e4rtyrer zu Fall. Herodes freute sich sehr. Er glaubte, ein gutes Werk getan zu haben. Die Juden brachen in Begeisterung aus, w\u00e4hrend er Jakobus k\u00f6pfen lie\u00df. Auf Befehl des Herodes wurde er enthauptet. Petrus war zu jener Zeit noch im Gef\u00e4ngnis. Die Gemeinde betete f\u00fcr ihn. Vielleicht verga\u00df sie, f\u00fcr Jakobus zu beten. Petrus kam dadurch frei, w\u00e4hrend Jakobus gek\u00f6pft wurde. Wir fragen uns manchmal, wieso das Gebet bei dem einen stattgegeben wird und bei dem anderen nicht. Gottes Wege sind nicht unsere Wege, das nur nebenbei.<\/p>\n<p><strong>Philippus<\/strong>, der Apostel, nicht der Diakon, predigte zwanzig Jahre lang unter den <strong><u>Reiter-Nomaden in der s\u00fcdrussischen Steppe.<\/u><\/strong> Er wurde mit 87 Jahren in Hierapolis, T\u00fcrkei, gekreuzigt.<\/p>\n<p><strong>Matth\u00e4us<\/strong> verlie\u00df 40 n.Chr. Pal\u00e4stina. Er schrieb das <strong><u>Matth\u00e4us-Evangelium, welches in der Bibel verzeichnet ist, und zog als Glaubensbote nach Persien und \u00c4thiopien. Mehrere afrikanische Regionen l\u00f6ste er von einem Bann und \u00fcberwand die Drachen der Zauberer. Au\u00dferdem bekehrte er einen Teil der k\u00f6niglichen Familie.<\/u><\/strong> Auf die Regentschaft hatten sich die Apostel spezialisiert. \u201eBetet f\u00fcr die Obrigkeit, dass sie zum Glauben gelangt!\u201c, ist mehrmals im Wort des Herrn verzeichnet! Denn, ist der K\u00f6nig gl\u00e4ubig, wird das Volk gleichfalls den Zugang erhalten. Ein Widersacher, der das nicht wolle, t\u00f6tete ihn mit dem Schwert.<\/p>\n<p>Alle J\u00fcnger Jesu gingen diesen schweren Leidensweg! Was ist aus der Sache Jesu geworden? <strong><u>Der Kirchenvater Tertullian gab folgendes Statement ab: \u201eDas Blut der M\u00e4rtyrer ist &#8218;der Same der Kirche&#8216;!\u201c<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Judas Thadd\u00e4us<\/strong>, ein Nachfolger Jesu, ging nach <strong><u>Edessa, T\u00fcrkei, und predigte in Syrien, Mesopotamien, Ph\u00f6nizien und Armenien zusammen mit seinem Bruder Simon Zelotes<\/u><\/strong>, genannt der Zelot. Sie wurden in Persien von einem Mithras-Priester zu Tode gefoltert und mit Keulenhieben erschlagen. Brutal! Die anderen Religionen dulden nicht, dass man ihnen die Wahrheit stattgibt. <strong><u>Simon, der Zelot, missionierte bei den Juden.<\/u><\/strong> Das geht aus der Geschichte vom Heiligen Land hervor. Gemeinsam mit seinem Bruder Thadd\u00e4us zog er nach Persien, wurde, wie bereits erw\u00e4hnt, mit der Keule erschlagen und in zwei Teile zers\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die Apostel blieben dem Herrn Jesus bis ans Ende treu! Sie gaben ihren Glauben nicht auf! Das ist im Kapitel elf des Buches an die Hebr\u00e4er verfasst. <strong><u>Die Sache Jesu geht immer weiter! Sie ist nicht aus der Welt zu schaffen, auch wenn<\/u><\/strong> sich noch so viele Irrlehren aufb\u00e4umen. Nach wie vor gibt es viele Lehren, die dem Wort des Herrn widersprechen, wodurch bis zum heutigen Tage zahlreiche Menschen in die Irre gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Paulus sprach in Milet Folgendes: So spricht der Herr: <strong><u>Denn das wei\u00df ich, dass nach meinem Abschied rei\u00dfende W\u00f6lfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden (Apg 20,29).<\/u><\/strong> Aus den eigenen Reihen treten sie zutage!<\/p>\n<p><strong>Ignatius<\/strong>, der dritte Bischof von Antiochien, wurde zu Rom hingerichtet. W\u00e4hrend die dortige Gemeinde f\u00fcr ihn betete, erachtete er deren Gebet f\u00fcr gering und lie\u00df das Folgende verlauten: \u201eH\u00f6rt auf, f\u00fcr mich zu beten! Ich warte ungeduldig darauf, mit Jesus vereint zu sein!\u201c Das waren die ersten Christen! <strong><u>Er sprach: \u201eStellt euer Gebet ein, denn f\u00fcr mich ist es sch\u00f6ner in den Tod hin zu Jesus zu wandeln, als K\u00f6nig weit \u00fcber alle Grenzen der Erde zu sein! F\u00fcr Ihn, der f\u00fcr mich gestorben ist! Ich suche nur Ihn! Er ist f\u00fcr mich auferstanden und ich sehne mich nach Ihm! G\u00f6nnt mir, ein Nachahmer Seiner Leiden zu sein! Betet nicht f\u00fcr mich!\u201c<\/u><\/strong> Du siehst, dass das Volk damals eine ganz andere Einstellung zum Tode hatte! Das ist christlicher Realismus! <strong><u>Ignatius gestand Folgendes: \u201eJesus ist wahrhaftig aus dem Geschlecht Davids! Jesus ist wahrhaftig geboren von einer Jungfrau! Jesus wurde wahrhaftig f\u00fcr uns ans Kreuz geschlagen!\u201c<\/u><\/strong> Dieser Mann war noch ganz nah an der Tradition und \u00dcberlieferung! Er sprach: \u201eWo Jesus ist, ist Seine Gemeinde!\u201c Denke dar\u00fcber nach! Das hei\u00dft, dass sie im Untergrund, am Kreuz und auf dem S\u00f6ller ist!<\/p>\n<p><strong><u>Trotz der Wirrnisse, der vielen falschen Propheten und des dadurch erzeugten Widerstandes baut Jesus Seine Gemeinde! Seine J\u00fcnger &#8218;gehen zu Jesus&#8216; und freuen sich auf Ihn! Das Blut der M\u00e4rtyrer ist &#8218;der Same der Kirche&#8216;!<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Gebet:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Herr Jesus, die Sach&#8216; ist Dein, die Sach&#8216;, an der wir stehen! Die Sache, f\u00fcr die wir heute arbeiten und k\u00e4mpfen, die Sach&#8216;, \u00fcber die ich heute gepredigt habe, Deine Sache, sie kann nicht untergehen! Du bist &#8218;das Weizenkorn, das in die Erde fiel&#8216;. Dein Tod hat Satan und der H\u00f6lle Macht \u00fcberwunden! Deine Gemeinde existiert bis heute! L\u00fcgen \u00fcber L\u00fcgen und Verfolgung konnten Deiner Sache nicht schaden, im Gegenteil! O Herr, wir wollen Deinen Namen preisen, denn sie konnten weder Deinen Namen ausl\u00f6schen, noch die Kinder Gottes vernichten! Weder der Kommunismus noch irgendwelche -ismen unserer Zeit, konnten die Sache Jesu zerst\u00f6ren! Die Sach&#8216; ist Dein, Herr Jesus Christ, die Sach&#8216; an der wir stehen! Deine Sache geht weiter, auch wenn wir manchmal sehr viele Widerst\u00e4nde und K\u00e4mpfe haben! Dein Reich kommt! Dein Wille geschieht! Halleluja! Die Reiche der Welt gehen unter! Halleluja! Du bist das Licht! Das kleinste Licht brennt heller als die dunkelste Dunkelheit! Preis Gott! Ich danke Dir, Herr Jesus, dass Du &#8218;ein Licht angez\u00fcndet hast&#8216; und dass dieses Licht immer weiter brennt! Es gibt immer wieder Fackeltr\u00e4ger, die das Licht weitertragen! 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Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pastor Matutis nimmt Sie mit auf einen Gang durch die Kirchen- und Sektengeschichte.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14608,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,17,2],"tags":[443,109,515,159,444],"class_list":["post-495","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-j-w-matutis","category-mitschrift","category-predigt","tag-gemacht-haben","tag-jesus","tag-propaganda","tag-was","tag-was-hat-man","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=495"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7699,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495\/revisions\/7699"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=495"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=495"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=495"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}