{"id":4840,"date":"2020-06-12T20:00:23","date_gmt":"2020-06-12T18:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/?p=4840"},"modified":"2021-05-07T09:19:15","modified_gmt":"2021-05-07T07:19:15","slug":"der-unendliche-gott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/2020\/06\/12\/der-unendliche-gott\/","title":{"rendered":"Der unendliche Gott"},"content":{"rendered":"<p>Lass dir nicht den kindlichen Glauben nehmen und wisse, an wen du glaubst.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4840-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-12-Der-unendliche-Gott.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-12-Der-unendliche-Gott.mp3\">https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-12-Der-unendliche-Gott.mp3<\/a><\/audio>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Stichworte:<\/strong> ein Kind versucht, den Ozean auszusch\u00f6pfen &#8211; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/offenbarung\/5\/11-14?hl=1#hl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">von Ewigkeit zu Ewigkeit<\/a> &#8211; die Dreieinigkeit &#8211; <a href=\"https:\/\/www.gemeindezentrum.berlin\/iframe\/bibelschule\/Judasbrief.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">der Brief des Judas<\/a> &#8211; Gott ist ein guter Vater &#8211; &#8222;mein Vater ist mehr als ein Million\u00e4r&#8220; &#8211; Barmherzigkeit, Friede und Liebe &#8211; ein Liebling Gottes sein &#8211; Ermahnung, f\u00fcr den Glauben zu k\u00e4mpfen &#8211; &#8222;Gott hat in meinem Leben nichts zu sagen&#8220; &#8211; sich einschleichen &#8211; mein Charakter &#8211; die Gaben des Heiligen Geistes &#8211; mir ist alles erlaubt &#8211; &#8222;der Herr hat es gesagt&#8220; &#8211; wie ein unvern\u00fcnftiges Tier sein &#8211; Gesch\u00e4ftemacherei &#8211; &#8222;das ist nicht dein Platz&#8220; &#8211; unfruchtbare B\u00e4ume, zweimal erstorben und entwurzelt &#8211; erbarmt euch &#8211; erbaut euch, betet und erwartet &#8211; Beten im Heiligen Geist<\/p>\n<p>Wer uns unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann dies hier tun: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/spenden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u2665 Spenden \u2665<\/a><\/p>\n<p><em>Predigt herunterladen: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2020-06-12-Der-unendliche-Gott.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2020-06-12 Der unendliche Gott<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Mitschrift herunterladen: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Der-unendliche-Gott.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der unendliche Gott<\/a><\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200612-lass-dir-nicht-den-kindlichen-glauben-nehmen-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10464 alignnone\" src=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200612-lass-dir-nicht-den-kindlichen-glauben-nehmen-1.jpg\" alt=\"\" width=\"95\" height=\"95\" srcset=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200612-lass-dir-nicht-den-kindlichen-glauben-nehmen-1.jpg 950w, https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200612-lass-dir-nicht-den-kindlichen-glauben-nehmen-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200612-lass-dir-nicht-den-kindlichen-glauben-nehmen-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/200612-lass-dir-nicht-den-kindlichen-glauben-nehmen-1-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 95px) 100vw, 95px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>(Es gilt das gesprochene Wort.)<\/em><\/p>\n<div id=\"google_language_translator\" class=\"default-language-de\"><\/div>\n<p>Lob und Dank! Dies ist der Tag, den Gott uns wieder neu geschenkt hat. Heute werde ich ein St\u00fcck weit ein Bibelstudium machen und den Judasbrief betrachten. Ich habe am Judasbrief unheimlich viel gelernt diese Tage. Das m\u00f6chte ich einfach weitergeben. Mein Thema lautet: Der unendliche, gro\u00dfe, m\u00e4chtige Gott. Ich m\u00f6chte mir durch den Judasbrief Gedanken \u00fcber den Herrn machen. Judas und Jakobus waren Geschwister und die Br\u00fcder Jesu. Was war die Botschaft, die Judas uns \u00fcberbrachte und \u00fcber was m\u00f6chte uns Jesus informieren?<\/p>\n<p>Doch zun\u00e4chst einmal gehe ich ins Gebet: Lieber Heiland, Du m\u00f6chtest auch heute Nachmittag diesen Gottesdienst in Deine H\u00e4nde nehmen. Du m\u00f6chtest alle Menschen, die uns zuh\u00f6ren, segnen, sie ber\u00fchren und ihnen begegnen. Ich danke Dir, Herr Jesus, dass Du gegenw\u00e4rtig bist, auch jetzt in diesem Augenblick. Gelobt sei Dein wunderbarer Name, Herr! Amen<\/p>\n<p>Ich mache mir Gedanken \u00fcber den gro\u00dfen, ewigen, bleibenden Gott. Der Herr ist etwas Gewaltiges! Wir k\u00f6nnen Ihn nicht fassen! Schon der Kirchenvater Augustinus machte sich viele Gedanken \u00fcber den himmlischen Vater und sprach: \u201eWie ist es \u00fcberhaupt m\u00f6glich, den Herrn zu beschreiben? Ist es \u00fcberhaupt m\u00f6glich, Ihn zu schildern?\u201c Eine kleine Episode, siehe hier: Hernach l\u00e4uft er den Strand entlang, denkt \u00fcber den Herrn nach und sieht einen kleinen Jungen am Ufer spielen, der ein Loch in den Sand gegraben hatte und fortw\u00e4hrend zum Wasser eilt, es aus dem Meer sch\u00f6pft und in dieses Loch sch\u00fcttet. W\u00e4hrenddessen fragt ihn Augustinus Folgendes: \u201eSag mal, was machst du da?\u201c Der Junge erwidert: \u201eIch probiere den Ozean auszusch\u00f6pfen!\u201c<\/p>\n<p>Das ist wahr! Wir werden nicht fertig! Es ist undenkbar &#8218;den Herrn auszusch\u00f6pfen&#8216;! Wir verm\u00f6gen Ihn auch nicht ersch\u00f6pfend zu betrachten! Er ist viel zu gro\u00df, der unendliche, allgegenw\u00e4rtige, allm\u00e4chtige, himmlische Vater!<\/p>\n<p>Ich behandele heute ein theologisches Thema: Die Lehre \u00fcber den Herrn. Gott besteht aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. Diese Trilogie werde ich heute betrachten; diese Dreieinigkeit! Johannes befindet sich hier gerade in einer Vision auf der Insel Patmos. Es steht geschrieben: Und ich sah, und ich h\u00f6rte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Wesen und um die \u00c4ltesten her, und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und vieltausendmal tausend (Off 5,11). Die Leute konnten damals gar nicht soweit rechnen. Sie besa\u00dfen weder Rechner noch Computer. Zehntausendmal zehntausend und vieltausendmal tausend ergibt Milliarden Engel! Weiter siehe hier: Die sprachen mit gro\u00dfer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist w\u00fcrdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und St\u00e4rke und Ehre und Preis und Lob. Und jedes Gesch\u00f6pf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, h\u00f6rte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! (Off 5,12f.) Das ist der Herr! Dieser unendliche Gott, der bleibt bis in alle Ewigkeit!<\/p>\n<p>In der Kinderstunde dachten wir einmal dar\u00fcber nach, was eine Ewigkeit ist. Wie umschreiben wir f\u00fcr die Kinder die Ewigkeit, damit sie es erfassen. Pl\u00f6tzlich kam jemandem etwas in den Sinn: \u201eDie Ewigkeit ist etwas wie folgt: Irgendwo oben im hohen Norden, am Nordkap oder Nordpol befindet sich ein Diamantenberg. Alle eintausend Jahre begibt sich dort ein Vogel hin und wetzt seinen Schnabel. Wenn dieser Berg einmal abgetragen ist, verging eine Sekunde der Ewigkeit! Was ist eine Ewigkeit? Was ist der Herr? Von Ewigkeit zu Ewigkeit! Es steht geschrieben: Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel k\u00f6nnen dich nicht fassen (1 K\u00f6n 8,27b). Herr, Du bist unendlich!<\/p>\n<p>Jedes Gesch\u00f6pf im Universum preist und verherrlicht den himmlischen Vater und ist ein Abglanz dessen! Du brauchst nur irgendwo im Wald spazieren zu gehen und der Herr ist dir auf Schritt und Tritt nah! Du betrachtest einen Baum und dir f\u00e4llt auf, dass er aus Wurzel, Stamm und Krone besteht. Solches ist die Dreieinigkeit in verschl\u00fcsselter Form. Wenn du morgens dein Fr\u00fchst\u00fccksei zu dir nimmst, erkennst du Eigelb, Eiwei\u00df und Eischale. Das ist die Trinit\u00e4t pur! Auch wir Menschen haben diesen Bestand: Wir bestehen aus der Trinit\u00e4t Seele, Geist und Leib. Der Herr reflektiert sich \u00fcberall in dieser Welt, in diesem Kosmos, in diesem Universum! Alle Himmel preisen Dich! Alle Himmel loben Dich! Alle Himmel verehren Dich! Alles verherrlicht diese Trinit\u00e4t! Was auch immer die Leute erz\u00e4hlen, von wegen, dass sie das nicht glauben. Das ist keine Erfindung der katholischen Kirche, sondern eine Offenbarung des allm\u00e4chtigen Herrn!<\/p>\n<p>Jesus sprach, w\u00e4hrend Er die Apostel aussandte Folgendes, wie geschrieben steht, siehe hier: Darum gehet hin und lehret alle V\u00f6lker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geiste und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe (Mt 28,19-20a). Gott wird verherrlicht!<\/p>\n<p>Die Offenbarung der Tora beispielsweise, das Alte Testament, welches f\u00fcr die Juden G\u00fcltigkeit hat, ereignet sich im dritten Monat des j\u00fcdischen Kalenders. Das ist Gottes Absicht: der dritte Monat! Da vergeht zun\u00e4chst einmal eine Zeitdauer. Den Herrn sieht und erkennt man erst, wenn Er hindurchgegangen ist. Die Tora besteht aus drei Teilen: dem Pentateuch, den Propheten und den Schriften. Auch darin kommt der Herr in verschl\u00fcsselter Form vor! Jesus sprach: Sie haben Moses und die Propheten; lasset dieselben h\u00f6ren. (Siehe Lk 16,29). Der Herr erw\u00e4hlte Mose. Er war der Drittgeborene, das dritte Kind seiner Eltern, Miriam und Aaron waren die \u00e4lteren Geschwister.<\/p>\n<p>Es steht geschrieben: Wenn aber der Tr\u00f6ster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir (Joh 15,26). Also: wer ist der himmlische Vater? Ich dachte bisher sehr viel \u00fcber den Herrn nach und stellte das Folgende fest: es gibt nur einen Gott! Es gibt nicht drei G\u00f6tter, wie manche Leute denken! Das ist verkehrt! Es gibt nur einen Gott! Dieser eine Gott erscheint uns als der Vater, der Sohn und der Heilige Geist! Er tr\u00e4gt nur eine andere Verkleidung!<\/p>\n<p>Wir fragen uns immer wieder, wie wir beten sollen und wen wir w\u00e4hrend des Gebets \u00fcberhaupt ansprechen? Sollen wir zum Vater, zum Sohn oder zum Heiligen Geist beten? Ich mache das ganz einfach und sage: \u201eHerr!\u201c Darin ist alles vereint, gewisserma\u00dfen inklusive! Durch den Heiligen Geist erfahren wir, wer Jesus ist! Der Vater wird den Heiligen Geist senden und dieser Geist wird bezeugen, wer Jesus ist! Ohne den Heiligen Geist haben wir keine Ahnung von Jesus! Selbst wenn du die Bibel studierst, Lateinisch, Griechisch, Hebr\u00e4isch oder welche Sprache auch immer, von mir aus auch Deutsch, lernst, du wirst es nicht verstehen! Du brauchst den Heiligen Geist! Die Bibel wurde durch den Heiligen Geist eingegeben und kann auch nur durch den Heiligen Geist verstanden werden! Ohne den Heiligen Geist ist das nicht m\u00f6glich! Der endliche Gott ist unendlich! Er ist nicht begrenzt!<\/p>\n<p>Jesus offenbart sich in Bethlehem als Baby! \u00dcberlege einmal! Dieser gro\u00dfe, starke, m\u00e4chtige Gott, durch den alles geschaffen wurde! Es steht geschrieben: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist (Joh 1,1-3). Alles, was wir sehen, wurde durch Ihn erschaffen! Und dieser Gott liegt als Baby in der Krippe! Er entwickelte sich im Bauch der Mutter Maria! Jesus erschien schon den Patriarchen, wie nachfolgend geschrieben steht, siehe hier: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich (Joh 8,58).<\/p>\n<p>\u201eWie bitte?\u201c, riefen die J\u00fcnger aus. \u201eDu bist noch nicht einmal vierzig Jahre alt und willst Abraham kennen?\u201c Ja, das stimmt! Weil der Herr Jesus unendlich ist! Der Herr ist unver\u00e4nderlich! Es steht geschrieben: Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebr 13,8). Jesus, der Vater und der Heilige Geist, sind immer derselbe! Der Herr ist der Da-seiende-Gott. Er ist das, was Er gerade ist, je nachdem, wie Er gerade gebraucht wird. Der Herr erschien auch den Patriarchen als der dreieinige Gott. Er offenbarte sich mit den Worten: \u201eIch bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs!\u201c Abraham, Isaak und Jakob &#8211; auch hier finden wir die Trinit\u00e4t wieder! Nur Einf\u00e4ltige verstehen das nicht und sind der Meinung, dass Christen sich etwas einbilden. Sie behaupten, dass das eine Erfindung der Katholischen Kirche oder der Kirchenv\u00e4ter sei. Das stimmt nicht! Sie arbeiteten dieses Thema nur auf und machten es den Menschen verst\u00e4ndlich!<\/p>\n<p>Den Herrn zu erfassen ist f\u00fcr uns nicht denkbar! \u00dcberall in der Natur hat sich Gott verkleidet, versteckt und manifestiert! In jedem Menschen befinden sich Seele-Geist und Leib! Beides geh\u00f6rt dazu!<\/p>\n<p>In dem k\u00fcrzesten Brief des Neuen Testamentes befindet sich so viel von dieser Dreieinigkeit! Judas schreibt ausf\u00fchrlich dar\u00fcber. Ich werde auf einige dieser Begriffe, die Judas in seiner Trilogie verwendet, eingehen. Es ist jeweils ein Dreiklang. Aus einzelnen Worten versteht er es, eine Botschaft zu kreieren. Eigentlich sollte der Judasbrief nur ein Traktat werden, und so ist es auch. Es ist einer der k\u00fcrzesten Briefe, aber voller Sprengstoff und Dynamit! Er verwendet einen einfachen Satzbau, um geistliche Wahrheiten zu vermitteln. Eigentlich wollte Judas eine ganz andere Botschaft verfassen. Er wollte etwas \u00fcber den Herrn Jesus berichten, doch der Heilige Geist \u00fcbernahm diese Botschaft. Er diktierte ihm folgenderma\u00dfen: \u201eMache hier ein Komma und f\u00fcge hinzu, schreibe dieses und jenes!\u201c Der Herr diktiert und steuert uns!<\/p>\n<p>Apostel Paulus lie\u00df gro\u00dfartig verlauten, was verzeichnet ist, wie geschrieben steht, siehe hier: Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus (Phil 4,13). Der Heilige Geist ermahnte ihn wie folgt: \u201eWas schreibst du hier? Du vermagst alles?\u201c Paulus spricht: \u201eHerr, ich habe es bereits verfasst!\u201c Daraufhin sprach der Heilige Geist Folgendes: \u201eSetze ein Komma und schreibe weiter: \u2026 durch den, der mich stark macht, Christus!\u201c Judas verschl\u00fcsselte zw\u00f6lf Dreiteiler in seinem Brief und gab sie weiter. Die erste Trilogie spricht von Jesus, Judas und Jakobus. Das waren Geschwister. \u201eIch gr\u00fc\u00dfe euch!\u201c So sprach Jesus seine leiblichen Geschwister und Freunde an. Judas und Jakobus erfuhren viel \u00fcber Jesus. Sie wuchsen miteinander auf, spielten gemeinsam im Sandkasten. Jesus war der \u00c4ltere von ihnen und besa\u00df noch mindesten f\u00fcnf weitere Geschwister, unter ihnen zwei Schwestern oder noch mehr. Das wurde uns durch die Bibel \u00fcberliefert. Es waren nicht Stiefgeschwister oder S\u00f6hne und T\u00f6chter Josefs, die er mit in die Ehe brachte. Nein! Es waren Seine leiblichen Geschwister, die Kinder Seiner Mutter Maria. Jesus war der \u00c4lteste. Judas offenbart in seinem Brief, wie er Jesus kennengelernt hatte.<\/p>\n<p>Leider ist uns kein Bericht \u00fcber den achtzehnj\u00e4hrigen Jesus \u00fcberliefert worden. Was tat Jesus w\u00e4hrend dieser Zeit? Im Thomasevangelium, einer apokryphischen Schrift, gibt es einen Bericht, der wie folgt geschrieben steht, siehe hier: Als Jesus f\u00fcnf Jahre alt war, gab es einmal einen starken Regenschauer. Jesus spielte an einer flachen Stelle am Bach. Er leitete das vorbei\u00adflie\u00dfende Wasser in kleine Vertiefungen, sammelte es dort und machte es sofort, allein durch sein Wort, ganz klar. Dann knetete er weichen Lehm und modellierte daraus zw\u00f6lf Spatzen. Es war aber an einem Sabbat und es waren auch noch andere Kinder da, die mit ihm spielten. Als ein Jude sah, was Jesus beim Spielen am Sabbat tat, ging er sofort zu seinem Vater Joseph, und sagte zu ihm: \u201eDein Sohn spielt am Bach und hat aus Lehm zw\u00f6lf Spatzen geformt. Dadurch hat er den Sabbat entweiht.\u201c Joseph lief an die angegebene Stelle. Als er sah, was Jesus gemacht hatte, rief er: \u201eWarum machst du verbotene Dinge am Sabbat?\u201c Doch Jesus klatschte in die H\u00e4nde und sagte zu den Spatzen: \u201eLos, fliegt weg.\u201c Die Spatzen breiteten ihre Fl\u00fcgel aus und flogen laut zwitschernd davon. Die Juden staunten sehr als sie das sahen. Sie gingen hin und erz\u00e4hlten ihren \u00c4ltesten, was Jesus getan hatte (KThom 2).<\/p>\n<p>Abermals: Er klatschte in die H\u00e4nde und sprach zu den Spatzen: \u201eLos, fliegt weg.\u201c Das klingt wie ein M\u00e4rchen, aber wo sich Jesus aufh\u00e4lt, ist das Leben m\u00e4rchenhaft, fantastisch und unfassbar! Manche Leute verstehen das nicht und emp\u00f6ren sich \u00fcber die Christen, dar\u00fcber, dass sie ein \u00fcbernat\u00fcrliches Leben f\u00fchren. Judas nimmt Jesus mittenmang: Judas, Jesus und Jakobus &#8211; das ist eine Trinit\u00e4t! \u201eWir taten und erlebten so viel gemeinsam! Ich kann etwas berichten!\u201c, steht hier im \u00fcbertragenen Sinn. Judas probiert, wie er diese Geschehnisse am bestenwiederzugeben vermag.<\/p>\n<p>Judas, der Bruder Jesu, bezeichnet sich als Knecht Jesu Christi. H\u00f6rt zu! Die Verwandtschaft bzw. geistige Bruderschaft arbeitet er als Knecht Jesu Christi auf. Judas will sowohl mit Leib und Leben als auch mit Kraft und Leistungsverm\u00f6gen Mensch sein! Er geh\u00f6rt zur Familie Jesu! Wir sind gleichfalls ein Teil der Familie Jesu! Wir sind Knechte und M\u00e4gde des Herrn! Diese geistliche Bruderschaft und geistliche Verwandtschaft ist vorhanden, obwohl Jesus vom Heiligen Geist gezeugt wurde. Marias Blut herrscht in Jesus, Judas und Jakobus vor! Sie waren durchdrungen von Maria, welche eine sehr gesegnete Frau war! Ich bin begeistert von ihr!<\/p>\n<p>Jesus ist der gesalbte K\u00f6nig von Gott. Er ist K\u00f6nig, Priester und Prophet! Hier finden wir gleichfalls eine Trinit\u00e4t bzw. Dreiheit vor. Judas, dieser Name hei\u00dft so viel wie &#8218;Lobpreis&#8216;. Er er\u00f6ffnet seinen Brief mit einer Hymne an den Herrn! Er r\u00fchmt und preist die Trinit\u00e4t, die Macht und Gewalt Gottes, siehe hier: \u201eDie Herrlichkeit, Majest\u00e4t, Macht und Gewalt Gottes w\u00e4hret ewig, Amen!\u201c Es braucht nicht viele Worte! Betrachte das Ende des Vaterunsers, wie geschrieben steht, siehe hier: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen (Mt 6,13b). Basta! Mehr muss nicht sein! Wir m\u00fcssen nur sagen, was geschrieben steht! Judas proklamiert den Herrn; diesen unendlichen, ewigen Gott! Das ist eine ganz gewaltige Aussage! \u201eDu allm\u00e4chtiger Gott! Du bist herrlich! Du bist m\u00e4chtig! Du bist gewaltig!\u201c Es steht geschrieben: Dem alleinigen Gott, unserm Heiland durch unsern Herrn Jesus Christus, sei Ehre und Majest\u00e4t und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen (Vers 25). Der Herr ist kein Zwerg, keine Zelle, sondern m\u00e4chtig, gewaltig, stark und unfassbar! Mein Gehirn vermag Dich weder auszusch\u00f6pfen noch zu verstehen! Genauso wenig, wie es dem kleinen Jungen gelang, das Wasser des Meeres auszusch\u00f6pfen. Das ist unm\u00f6glich!<\/p>\n<p>Die zweite Trilogie bzw. diesen Dreiklang, finden wir gleich zu Beginn. Es steht geschrieben: Judas, Knecht Jesu Christi und Bruder des Jakobus, an die Berufenen, die geliebt sind in Gott, dem Vater, und bewahrt f\u00fcr Jesus Christus (Vers 1). Wir sind berufen, geliebt und bewahrt! Kurz und knapp! Es ist nicht n\u00f6tig Romane zu erz\u00e4hlen und Vortr\u00e4ge zu halten. Wir sind die Berufenen und Geliebten des Herrn! Er bewahrt das, was Gott in unser Leben hineingelegt hat!<\/p>\n<p>Die erste Wendung lautet wie folgt: \u201eWir sind berufen\u201c! Das gilt von vor Grundlegung der Welt an! Als es dich, mich und niemanden gab, erw\u00e4hlte uns der Herr! &#8218;Er fertigte eine To-do-Liste an&#8216; und sprach: \u201eDieses und jenes geschieht zu dieser und jener Zeit!\u201c Wie auch immer! Wir sind berufen! Das bezieht sich auf unsere Vergangenheit, je nachdem, was da stattfand. Stell dir vor, dein Leben ist von Gott bestimmt von Anfang an! Ganz gleich, ob du Tiefen oder H\u00f6hen durchl\u00e4ufst, wie auch immer deine Lebensskala bzw. dein Diagramm aussehen mag, du bist von Gott berufen!<\/p>\n<p>Die zweite Wendung, die ich betrachte, lautet wie folgt: \u201eWir sind geliebt\u201c! Halleluja! Wir sind Gottes Lieblinge! Ich m\u00f6chte dir &#8218;Judas&#8216; schmackhaft machen, den Bruder Jesu. Wir sind geliebt! Das bezieht sich auf die Gegenwart.<\/p>\n<p>Die dritte Wendung lautet wie folgt: \u201eWir werden bewahrt\u201c! Diese Aussage betrifft die Zukunft bzw. Ewigkeit, die Unendlichkeit, das Jenseits! In unserer Erl\u00f6sung ist alles enthalten: die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Halleluja!<\/p>\n<p>Der Herr ist der Rufer, der uns beruft bzw. erw\u00e4hlt. Das sind nicht die Menschen, nach dem Motto: \u201eWerde dieses oder jenes!\u201c Nein! Mich hat noch kein Mensch berufen! Gewiss, es steht ihnen frei zu sagen: \u201eWir ben\u00f6tigen einen Pastor oder Prediger. Bitte w\u00fcrdest du f\u00fcr uns predigen?\u201c Das kann auch eine Berufung sein. Aber mich berief der Herr! Es ist so wichtig, dass du wei\u00dft, dass der Herr dich berufen hat! Dann n\u00e4mlich vermag dich kein Mensch abzulehnen! Niemand vermag dir den Dienst zu verweigern! Wir sind vom Herrn berufen, geliebt und bewahrt! Wenn unsere Zeit abgelaufen ist, d\u00fcrfen wir die Arbeit an Gott abgeben. Der Herr berief uns und wir folgen Seinem Ruf! Wir folgen Seinem Auftrag! Jeder hat eine andere Funktion in seinem Dienst.<\/p>\n<p>Der Ruf des Herrn ist eine herzliche Einladung. \u201eKommt her zu meinem Hochzeitsfest!\u201c, spricht der Herr. Und: \u201eIhr seid alle eingeladen!\u201c Der Eingeladene ist erw\u00fcnscht! Er ist willkommen. Du bist willkommen! Wir sind berufen! \u201eIch habe kein Recht. Ich bin nicht evangelisch oder katholisch!\u201c, oder aber: \u201eIch bin nicht getauft!\u201c, \u00e4u\u00dferst du vielleicht zaghaft. Oder auch: \u201eIch bin kein Jude!\u201c, \u201eIch bin ein Heide!\u201c oder: \u201eIch bin nicht beschnitten!\u201c. Du bist eingeladen! Gott fragt nicht, ob du w\u00fcrdig oder unw\u00fcrdig bist. Der Heiland liebt gerade die Unw\u00fcrdigen! Er nimmt die S\u00fcnder an, wie geschrieben steht, siehe hier: Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern S\u00fcnder zur Bu\u00dfe (Lk 5,32). Dar\u00fcber \u00e4rgerten sich die Pharis\u00e4er! Sie riefen aus: \u201eDieser nimmt die S\u00fcnder an! Sieh nur, wo er sich herumtreibt. Er sorgt f\u00fcr sein leibliches Wohl und treibt sich auf Partysherum!\u201c Jesus nahm die S\u00fcnder, wie Z\u00f6llner, Ehebrecher, Unw\u00fcrdige, an! Das tut Er noch heute! Jesus nahm sie an! Jesus beruft Menschen aus dem Nichts! Hier nichts und da nichts! Aus Nichts hat der Herr die Welt geschaffen! So einfach ist das!<\/p>\n<p>Das Motiv f\u00fcr diese Einladung ist Seine bedingungslose Liebe! Wir sind die Geliebten des Herrn! Ob wir das fassen, verstehen und begreifen sei einmal dahingestellt. \u201eJa, ich muss mich noch verbessern!\u201c, wirfst du ein. Nein! Komm zum Heiland so, wie du bist!<\/p>\n<p>Der Prediger Charles H. Spurgeon erz\u00e4hlte im vorletzten Jahrhundert eine kleine Episode, die wie folgt lautet: Ein Maler zieht durch die Stra\u00dfen und h\u00e4lt Ausschau nach verschiedene Typen von Menschen, um sie zu zeichnen. Er geht an einem verkommenen, vergammelten und zerlumpten Penner vor\u00fcber. Diesen Mann erw\u00e4hlt er! Er spricht ihn an und fragt, ob er es wohl m\u00f6glich machen w\u00fcrde, morgen zu ihm ins Atelier zu kommen, da er ihn malen wolle. Daraufhin geht dieser \u00e4rmlich gekleidete Mann ins Pfandhaus, leiht sich einen Zylinder und einen Frack aus undgeht zum Atelier. Der Maler \u00f6ffnet die T\u00fcr, betrachtet den Mann und erkennt die Person vom Vortage nicht. \u201eWer sind Sie und was wollen Sie?\u201c, ruft er aus. Der gute Mann erwidert: \u201eWir haben uns gestern verabredet. Sie sagten, dass Sie mich zeichnen m\u00f6gen!\u201c Da erwidert der Maler: \u201eNicht doch so! Ich will sie zerlumpt, verkommen und abgewirtschaftet wiedergeben!\u201c<\/p>\n<p>Was ich damit meine: Dem Heiland ergeht es ebenso! Er will uns nicht als fromme Pharis\u00e4er zeichnen! Er will Seinem Vater Lumpen pr\u00e4sentieren und sagen: \u201eSieh nur, Herr! Das ist &#8218;eine Perle&#8216;, die ich in dieser dunklen, finsteren Welt hier auf Erden gewonnen habe!\u201c<\/p>\n<p>Wir sind bedingungslos geliebt! Und merke dir: auch wenn du f\u00fchlst, dass dich deine Mutter, dein Vater oder deine Geschwister nicht haben wollten, so wollte dich doch der Herr! Ist das nicht sch\u00f6n? Die Liebe wird durch die Vergangenheit offenbar: Gott gab Seinen Sohn als lebendiges Opfer hin! Das erz\u00e4hlt Judas in seiner Trilogie. \u201eAlle, die zu mir kommen, nehme ich an!\u201c, ganz gleich, welche Hautfarbe du hast! Dem Herrn ist das egal!<\/p>\n<p>Im Moment wird ein gro\u00dfes Spektakel um Rassismus betrieben. Ich halte nichts von Rassismus, in aller Liebe. Der Herr schuf den Rassismus! Er schuf schwarze, gelbe, wei\u00dfe, blasse und braune Erdenb\u00fcrger. Ich hatte einmal einen farbigen Bruder aus Indonesien zu Gast in meiner Gemeinde, der Gottes Wort verk\u00fcndigte. Er vertrat die Ansicht, dass die Indonesier die richtige F\u00e4rbung h\u00e4tten! Der Herr schuf die Rassen!<\/p>\n<p>Die Rassen gingen von Noah aus! Die meisten Menschen fassen das nicht und sind \u00fcberzeugt davon, dass wir den Rassismus machen. Nein! Die Rassen entstanden durch den Befehl des Herrn. Er legte die Grenzen f\u00fcr die V\u00f6lker fest: die einen wohnen in der T\u00fcrkei, die anderen in Britannien, die anderen in Israel. Der Herr erw\u00e4hlte sich das Volk der Juden, damit sie das Land Kanaan bewohnen sollten. Dorthin platzierte er sie. In Kanaan ziehen die Europ\u00e4er, die Afrikaner sowie die Asiaten vorbei! Es ist &#8218;ein Schnittpunkt der Nationen&#8216;! Hier sind die Juden platziert. Der Herr legte die Grenzen fest!<\/p>\n<p>Wir sind bedingungslos geliebt! Die Menschen sind sch\u00f6n, unabh\u00e4ngig davon, welche Hautfarbe sie haben. Ich missionierte einmal drei Wochen in England, mitten unter meinen farbigen Geschwistern aus Westindien. Anfangs hob ich mich deutlich von ihnen ab. Sie sangen den Lobpreis, klatschten dazu in die H\u00e4nde, schunkelten und priesen den Herrn wie folgt: \u201eIch bin verliebt, verliebt und abermals verliebt in Jesus Christus!\u201c Ich klatschte zwar auch in die H\u00e4nde, aber nicht so, wie die anderen. Jemand fragte den Pastor, der mich angek\u00fcndigt hatte, ob ich \u00fcberhaupt bekehrt sei. Aber nach drei Wochen wusste ich selbst nicht mehr, ob ich wei\u00df oder schwarz bin. Durch das Blut Jesu Christi sind wir eins! Wir sind eine Familie, weder schwarz noch wei\u00df! Bei dem farbigen Bruder sowie bei mir ist das Blut rot! Wir haben die gleiche<\/p>\n<p>Blutgruppe, Geschwister! Wir sind die Geliebten des Herrn! Preis Gott! Wir sind die Sch\u00f6nheit Gottes!<\/p>\n<p>Wenn du die verschiedenen Kulturen betrachtest, erkennst du die Vielschichtigkeit und Vielseitigkeit des Herrn! Er liebt die Rassen! Am Ende wird es Rassen geben! Jedes Volk, jede Sprache, jede Nation wird den Herrn loben! Der himmlische Vater liebt uns grenzenlos! Es hei\u00dft, geliebt von Gott! Geliebt in Gott sogar! Beachte die Formulierung! Wir sind in Gott geliebt! Jesus und der Heilige Geist ist in mir! Ich bin vom Herrn geliebt! Das ist es, was Judas in diesem kleinen Traktat zum Ausdruck bringen m\u00f6chte. Die Beziehungsart, wie wir zum Herrn stehen, tritt hier hervor! Wir sind in Gott geliebt! Da der Herr in uns ist und wir im Herrn sind, gibt es keinen Unterschied mehr! Wenn wir im Herrn ruhen, dann ist es gleich, was um uns herum stattfindet! Betrachte dieses Buch. Es ist gleichg\u00fcltig, wo es auf dem Tisch liegt, in Afrika, Amerika oder Deutschland. Du bist in diesem Buch in Gott geliebt!<\/p>\n<p>Die Steigerung nun, siehe hier: Geliebt vom Vater! Es ist so wichtig zu wissen, dass ich von meinem himmlischen Vater geliebt bin! D.h., ich bin nicht von meinem Vater namens Josef oder wem auch immer geliebt, sondern von meinem himmlischen Vater! Ich bin in Gott geliebt, weil der Herr es auf mich abgesehen hat. Er hat mich harpuniert! Das ist die beste Vaterschaft, die es \u00fcberhaupt geben kann! Vielleicht hattest du, wie so viele, keinen Vater und wusstest nicht einmal, wer dein Vater gewesen sein k\u00f6nnte und wie er eigentlich war. Viele hatten vielleicht einen komischen Vater, etwa einen Alkoholiker, Arbeitslosen oder Faulpelz, an dem sie sich sch\u00e4mten. Aber am Herrn brauchst du dich nicht zu sch\u00e4men! Gott ist ein guter Vater f\u00fcr alles, das da hei\u00dft Kinder auf Erden! Jedes Gotteskind, das die Worte \u201eAbba, lieber Vater!\u201c ausspricht, ist von Gott geliebt! Das ist sein Vater!<\/p>\n<p>Ich wei\u00df von meinen Geschwistern, wir waren daheim acht, dass sie Folgendes sprachen: \u201eDas ist mein Vater!\u201c Aber die anderen sprachen dasselbe! Mein Vater ist auch dein Vater! Verstehst du das Geheimnis des Glaubens? Nat\u00fcrlich ist es das Gr\u00f6\u00dfte \u00fcberhaupt, was eine Person zu sagen vermag: \u201eGott ist mein Vater!\u201c Ja! Er ist unser Vater! Unser Vater, der Du bist im Himmel! Mein Vater! Du bist unser Vater! Den Herrn als Vater zu haben bzw. diese g\u00f6ttliche Vaterliebe, ist das h\u00f6chste der Gef\u00fchle, zu denen sich ein Mensch emporzuschwingen vermag. Das erfahren wir tagt\u00e4glich, wenn wir als Glaubende leben! \u201eVater, ich danke Dir f\u00fcr heute Morgen, f\u00fcr heute Mittag, f\u00fcr heute Abend! Vater, ich danke Dir!\u201c<\/p>\n<p>Dieser Sch\u00f6pfergott, dieser kindliche Glaube: Lass dir deinen kindlichen Glauben nicht nehmen! Es steht geschrieben: Denn euer himmlischer Vater wei\u00df, dass ihr all dessen bed\u00fcrft (Mt 6,32b). Er wei\u00df, dass du neue Schuhe, neue Kleider, eine neue Wohnung brauchst. Der Vater im Himmel wei\u00df darum! Macht euch keine Sorgen, wie geschrieben steht, siehe hier: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die V\u00f6gel unter dem Himmel an: Sie s\u00e4en nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ern\u00e4hrt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? (Mt 6,25f.)<\/p>\n<p>Was mich begeisterte, als ich in die Pfingstbewegung kam: Ich war sehr frustriert \u00fcber das, was ich in meiner Gemeinde erlebt hatte. Man erlebt vielfach Negatives in der Gemeinde, damit der Herr uns korrigieren und auf die richtige F\u00e4hrte bringen kann. Als ich die Gemeinde betrat, vernahm ich, wie ein \u00e4lteres Ehepaar gemeinsam das folgende Lied auf der Laute musizierte und sang: \u201eMein Vater ist mehr als ein Million\u00e4r!\u201c Sie wiederholten dieses Lied abermals und sangen es immer wieder. Ich dachte, dass sie gar nicht so aussehen w\u00fcrden, als ob ihr Vater ein Million\u00e4r w\u00e4re. Doch sie strahlten so viel Freude aus. Sp\u00e4ter lernte ich sie kennen und erfuhr, welches Los sie ereilte. Er war ein Eisenbahner, der arbeitslos geworden war. Er ging durch viele Tiefen! Doch er rief freudestrahlend dieses Lied aus! Dem Herrn geh\u00f6ren alle Sch\u00e4tze wie Silber und Gold! Der Herr lenkt Herzen wie Wasserb\u00e4che, wie nachfolgend geschrieben steht: Des K\u00f6nigs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserb\u00e4che; er lenkt es, wohin er will (Spr 21,1). \u201eDer Herr ist mein Vater!\u201c, sang er! Und: \u201eEr ist mehr als ein Million\u00e4r!\u201c Gott hat alles geplant in unserem Leben! Lasst uns dar\u00fcber nachsinnen!<\/p>\n<p>Der Herr ist mein Vater, dein Vater, unser Vater! \u201eIch geh\u00f6re zur Familie des Herrn!\u201c, bekennt Judas hier! Dieser unendliche Herr! Ich geh\u00f6re zur besten Familie der Welt! Nicht die Rockefellers, Rothschilds bzw. Million\u00e4re oder Milliard\u00e4re geh\u00f6ren dazu, sondern wir! Wir sind dem himmlischen Vater zugeh\u00f6rig! Sein sind die himmlischen Sch\u00e4tze! Sein ist das Gold dieser Erde! In Windeseile kann Er daf\u00fcr sorgen, dass diese G\u00fcter vergehen!<\/p>\n<p>Die dritte Wendung, von der Judas spricht, lautet wie folgt: \u201eEr wird uns bewahren!\u201c Er wird uns durchbringen! Mein Vater bringt mich durch, auch wenn ich versage! Ich denke hier an die Geschichte vom verlorenen Sohn! Der Vater erweist sich in Gro\u00dfz\u00fcgigkeit! Unser himmlischer Vater ist ein gro\u00dfz\u00fcgiger Gott! Er ist nicht kleinkariert und spie\u00dfb\u00fcrgerlich! Er ist nicht katholisch, evangelisch oder pfingstlich-charismatisch. Nein! Er hat mit Religion \u00fcberhaupt nichts zu schaffen! Manche Leute sind erbost dar\u00fcber, weil sie den Herrn nicht richtig kennen. Sie denken, dass der Herr ein Gott der Kirche, z.B. ein Bischof, Papst oder Pastor, sei! Das ist aber nicht so! \u201eMein Vater wird euch bewahren!\u201c, ruft er aus. Das berufene, geliebte Kind des Vatergottes gelangt zum Ziel! Es genie\u00dft Seine F\u00fcrsorge tagt\u00e4glich! \u201eEuer Vater wei\u00df, was ein jeder ben\u00f6tigt!\u201c, vermittelt Judas hier. Dieser Vater bewahrt und besch\u00fctzt uns! Er wartet auf uns und empf\u00e4ngt uns. Wir sind bei ihm rundum abgesichert und versorgt! Wir werden bestens von Ihm bedient! Ich komme nach Hause und erhalte das beste Gewand. \u201eSchlachtet das Mastkalb! Wo ist der Ring?\u201c, ruft der Vater aus. Ich werde eingekleidet, sodass der Bruder es nicht zu fassen vermag und entt\u00e4uscht ausruft: \u201eMein Vater gibt ihm alles und mir nichts!\u201c Der Vater erwidert daraufhin: \u201eJunge, was mein ist, ist auch dein!\u201c (Vgl. Lk 15,31) Solches haben viele Christen nicht gelernt! Sie meinen, dass der Herr irgendjemanden bevorzugt. Aber so verh\u00e4lt es sich nicht! Gott teilt denen zu, die wissen, wie man sich bedient. \u201eVater, teile mir mein Erbe zu!\u201c, sprach der J\u00fcngere. Der Garant dieses Dreiteilers ist kein anderer als Jesus Christus! Wie sollte der Herr uns nicht in Ihm alles schenken? In Ihm sind alle Verhei\u00dfungen eingeschlossen! Und wie bereits erw\u00e4hnt ist Jesus &#8218;eine andere Verkleidung&#8216; f\u00fcr Gott! Gottvater! Er spricht: \u201eOhne mich k\u00f6nnt ihr gar nichts tun.\u201c, wie geschrieben steht, siehe hier: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich k\u00f6nnt ihr nichts tun (Joh 15,5). Und weiter: \u201eIhr seid in meine H\u00e4nde gezeichnet und niemand wird euch aus meinen H\u00e4nden rei\u00dfen.\u201c Das gilt f\u00fcr Gott und Jesus.<\/p>\n<p>Die dritte Trilogie finden wir im nachfolgenden Vers des Judasbriefes. Die Stichworte lauten Barmherzigkeit, Liebe und Frieden, wie geschrieben steht, siehe hier: Gott gebe euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe! (Vers 2) Barmherzigkeit ist ein Begriff, mit dem wir heute gar nicht mehr so viel anfangen k\u00f6nnen. Wir erleben so viel Unbarmherziges, Kaltes, Liebloses und Ungerechtes! Das hier zur Geltung Gebrachte sind nicht etwa nur antike Gru\u00dfformeln: \u201eBarmherzigkeit, Liebe und Frieden\u201c, und das war es. Nein! Barmherzigkeit ist eines der gro\u00dfartigsten W\u00f6rter der Heiligen Schrift \u00fcberhaupt! Mir ist Erbarmen widerfahren! Erbarmen, derer ich gar nicht wert bin! Ich staune \u00fcber die nie zu begreifende Liebe, die wir in Christus haben! Fast ausschlie\u00dflich bezieht sich der Begriff Barmherzigkeit auf Gott sowie auf Seine Handlungsweise. (Siehe Lk 18,13f.)<\/p>\n<p>Ohne Gottes Barmherzigkeit ist menschliche Barmherzigkeit \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich! Ehe du nicht die Barmherzigkeit des himmlischen Vaters erlebt hast, vermagst du sie nicht weiterzugeben. Du wei\u00dft nicht einmal, was das ist und wie man es buchstabiert. Lass dir an meiner Gnade gen\u00fcgen, denn meine Kraft ist in den Schwachen m\u00e4chtig. (Vgl. 2 Kor 12,9a) Das ist hier auf den Heiligen Geist gem\u00fcnzt. Das Vaterbild Gottes ist voller Erbarmen. Verstehe, was das hei\u00dft! Wir leben aus der Gnade des Herrn. Jeder Einzelne ist Sein Kind aus Gnaden!<\/p>\n<p>Die vierte Trilogie lautet wie folgt: \u201eGeliebte!\u201c, \u201eGeliebte!\u201c, \u201eGeliebte!\u201c Dreimal betont es Judas in den Versen 3,17 und 20. Dieser kurze Brief ist eine Liebeserkl\u00e4rung des himmlischen Vaters an die Menschen! \u201eDu bist geliebt! Ich liebe dich!\u201c Du bist geliebt, auch wenn dich niemand mag oder versteht! Immer wieder lesen wir: \u201eGeliebte!\u201c, \u201eGeliebte!\u201c, \u201eGeliebte!\u201c Begreife, was du in den Augen des himmlischen Vaters bist, nicht in diesen der Menschen, der Gesellschaft oder der Kirche. Du bist ein Geliebter bzw. eine Geliebte! Ich wei\u00df gar nicht, was mit mir los ist. Ich bin ein Geliebter! Ein Geliebter des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Deshalb diese dreifache Aussage! Er liebte Seine J\u00fcnger bis zum Schluss, auch den Verr\u00e4ter Judas. (Siehe Joh 13,1b) Das best\u00e4tigte Er sogar durch einen Kuss, w\u00e4hrend Er das Folgende ausrief: \u201eMein Freund, wie bist du zu mir gelangt?\u201c Der Heilige Geist f\u00fchrt uns zur Liebe. Der Heilige Geist ist ausgesch\u00fcttet in unsere Herzen, wie nachfolgend geschrieben steht: Hoffnung aber l\u00e4sst nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist (R\u00f6m 5,5). Das geschah in der Liebe des himmlischen Vaters! Sie ist ausgegossen, damit wir besonnen, k\u00fchn, munter, frisch und forsch sind.<\/p>\n<p>\u201eGeliebte!\u201c, \u201eGeliebte!\u201c, \u201eGeliebte!\u201c Die Gl\u00e4ubigen werden im Wort Gottes immer wieder als die Geliebten angesprochen. Du bist ein Liebling des Herrn! Wenn du das einmal verstehst, wirst du dich ganz anders definieren! Du wirst dich ganz anders erkl\u00e4ren und beschreiben! \u201eIch bin ein Geliebter!\u201c Nicht etwa dies, dass du dich in etwas verliebt hast. Nein! Der Herr hat sich in dich verliebt! Er ist vernarrt in dich! Du bist ein G\u00fcnstling, Freund und Favorit des Herrn! Wei\u00dft du, was es hei\u00dft, ein Geliebter des Herrn zu sein? Ich stehe bei Gott auf dem ersten Platz! Er erkundigt sich nach mir und nach dir. Wir sind Geliebte! Gott spricht uns als Seine Geliebten an! Ist das nicht toll? Ist das nicht gro\u00dfartig? Das ist doch spitze! \u201eIch bin ein Geliebter! Halleluja! Preis dem Herrn!\u201c<\/p>\n<p>Die f\u00fcnfte Trilogie lautet wie folgt: \u201eschreiben\u201c, \u201eermahnen\u201c und \u201ek\u00e4mpfen\u201c, wie geschrieben steht, siehe hier: Ihr Lieben, da es mich dr\u00e4ngt, euch zu schreiben von unser aller Heil, halte ich&#8217;s f\u00fcr n\u00f6tig, euch in meinem Brief zu ermahnen, dass ihr f\u00fcr den Glauben k\u00e4mpft, der ein f\u00fcr alle Mal den Heiligen anvertraut ist (Vers 3). Wir sind angeschrieben, wie folgt: \u201eIhr V\u00e4ter und M\u00fctter in Christus! Ihr Volk Gottes! Ihr meine Gemeinden! Ihr meine Geliebten!\u201c Wir werden ermahnt und ermutigt! Ermahnen hei\u00dft nicht nur Polizei zu spielen, sondern eine Ermahnung kann auch wie folgt lauten: \u201eBleibe treu! Gib dich nicht auf! Du bist ein Geliebter des Herrn!\u201c Das dritte Stichwort lautet \u201ek\u00e4mpfen\u201c. Judas erlaubt dem Heiligen Geist, Sein Konzept hier enden zu lassen. Ab diesem Moment beginnt etwas ganz anderes, n\u00e4mlich etwas, was er zuerst gar nicht verfassen wollte. Es beginnt etwas g\u00e4nzlich Neues! Der Heilige Geist dr\u00e4ngte ihn, etwas anderes niederzuschreiben als das, was er zuerst vorgesehen hatte. Judas sah sich veranlasst, seinen Blick auf etwas v\u00f6llig anderes zu lenken. Es sollte urspr\u00fcnglich ein Traktat f\u00fcr Christen werden, doch nun zeigte der Heilige Geist, dass eine Umlenkung stattfinden sollte. Der Heilige Geist nahm eine Ver\u00e4nderung vor!<\/p>\n<p>Wir sollen den Glauben erfassen, behalten und das, was wir sind, nicht aufgeben! Wir sollen uns unseren Glauben von niemandem ausreden lassen! \u201eIch wei\u00df, dass mein Erl\u00f6ser lebt! Halleluja!\u201c Wir sollen f\u00fcr den uns anvertrauten, \u00fcberantworteten, \u00fcbertragenen Glauben k\u00e4mpfen! Wir werden hier motiviert! Solches fand statt, weil Judas sah, was in der Gemeinde gerade geschah: Lauheit und Tr\u00e4gheit! &#8218;Die erste Liebe&#8216; war erkaltet! Die erste Liebe bedeutet, dass wir den Herrn \u00fcber alles in der Welt liebhaben sollen, und zwar so, wie Er uns, sodass wir &#8218;im Herrn geliebt&#8216; sind! Halleluja!<\/p>\n<p>Am Schluss wurde dem Zweck des Briefes nochmal eine Betonung verliehen. Die Christen sollten ermahnt werden, auf den Fundamenten des Glaubens stehenzubleiben, n\u00e4mlich darauf, was sie empfingen, erlebten und was mit ihnen geschah! Darauf sollen sie weiter aufbauen! Wir haben ganz stabile Fundamente! \u201eK\u00e4mpft f\u00fcr den Glauben, der ein f\u00fcr alle Male \u00fcberliefert wurdeden Heiligen.\u201c Lasst euch nicht von den Philosophen und Theologen bewegen, die die ganze Welt erkl\u00e4ren wollen. Bleibt fest und unersch\u00fctterlich! Das gilt allgemein f\u00fcr alle Apostel. Paulus weitet diese Thematik in seinem Brief an die R\u00f6mer aus. Ein Satz von ihm umfasst mehrere Kapitel. Er dr\u00fcckt sich sehr langatmig aus. Im Gegensatz dazu hat Judas einen schlichten Schreibstil.<\/p>\n<p>Die sechste Trilogie lautet wie folgt: Lasst euch nicht einfangen, durch nichts und gar nichts! Weder durch Gottlosigkeit noch durch Schamlosigkeit noch dadurch, dass ihr die Person Jesu leugnet oder euch gar rauben lasst. Bleibt fest! Hier werden dreifach Menschen beschrieben, vor denen Judas warnt. Es steht geschrieben: Denn es haben sich einige Menschen eingeschlichen, \u00fcber die schon l\u00e4ngst das Urteil geschrieben ist: Gottlose sind sie, verkehren die Gnade unseres Gottes ins Gegenteil, in Ausschweifung, und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus (Vers 4). Es sind Leute, die sich in die Gemeinde, unter das Volk Gottes, eingeschlichen haben! Durch Medien und Internet durchdringen Leute die Gemeinde des Herrn, die Irrlehren verbreiten. Wisse, an wen du glaubst und sei \u00fcberzeugt! Rufe aus: \u201eDas ist mein Glaube! Ich habe den Herrn entdeckt und gefunden!\u201c Lasst euch nicht durch Gottlosigkeit vom Herrn entfremden! Gottlosigkeit bedeutet nicht nur, dass du nicht mehr in die Kirche gehst, weder eine Religion noch einen Glauben vertrittst, sondern Gottlosigkeit setzt ein, wenn Gott nichts mehr in deinem Leben zu sagen hat. Das ist pure Gottlosigkeit! Gott hat bei dir nichts zu melden! So viele Menschen leben als sogenannte Christen, geben sich als Christen aus und behaupten, dass sie es seien, aber der Herr hat in ihrem Leben nichts zu sagen! Er kann sie nicht korrigieren!<\/p>\n<p>Judas betrachtet die Frage, wie ein Mensch in die Gemeinde bzw. in das Reich Gottes gelangt. Er beschreibt es wie folgt: Viele Menschen kamen in das Reich Gottes, indem sie sich einschlichen, sowie es in der Geschichte vom hochzeitlichen Kleid verzeichnet ist. Im Altertum bekamen die armen Leute, welche zur Hochzeit geladen waren, Kleider gestellt, damit sie nicht wie Lumpen dasa\u00dfen. Damit jegliche Unterschiede aufgehoben waren, bekamen sie ein hochzeitlich Kleid. Es steht geschrieben: Da ging der K\u00f6nig hinein zum Mahl, sich die G\u00e4ste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. Da sprach der K\u00f6nig zu seinen Dienern: Bindet ihm H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und werft ihn in die \u00e4u\u00dferste Finsternis! Da wird sein Heulen und Z\u00e4hneklappern. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserw\u00e4hlt (Mt 22,11-14). Viele schlichen sich ins Reich Gottes durch die Hinterpforte ein! Sie wurden nicht, wie \u00fcblich, in das Reich Gottes hineingeboren. Das sind Judas, Jakobus, Jesus sowie die Geschwister des Herrn.<\/p>\n<p>Viele sind unheilig geblieben. Da hat sich nicht viel ver\u00e4ndert. Sie sind scheinheilig! \u201eMein Ma\u00dfanzug sitzt wunderbar! Der hat mich sehr viel Geld gekostet!\u201c Im Gegensatz zu den Heiligen sind so viele scheinheilig! Sie haben sich durch Liebesmahle eingeschlichen. Gemeindefeiern sind etwas Sch\u00f6nes, doch diese Leute waren wegen des Essens anwesend. Damals gab es keine Versorgung rundum. Die ersten Christen besa\u00dfen alles gemeinsam. Sie verkauften, was sie hatten und legten eine G\u00fctergemeinschaft an. (Siehe Apg 2,44f.) Die Gemeinde hatte Liebesmahle. Wo es etwas zu essen gibt, kehren auch die Leute ein, die hungrig sind und selbst nichts besitzen. Sie lassen dann das Folgende verlauten: \u201eWir geh\u00f6ren auch dazu! Wir sind auch Kinder Gottes! Der Heiland liebt auch uns!\u201c Doch sie sind nicht wiedergeboren! Es findet keine Ver\u00e4nderung statt! Sie schlichen sich ein!<\/p>\n<p>Die Geschichte von den t\u00f6richten Jungfrauen, die kein \u00d6l in ihrer Lampe hatten, tr\u00e4gt auch dazu bei. Sie wurden auch nicht hineingelassen. Sie dachten, das was sie haben, w\u00fcrde ausreichen. So viele Christen sind verirrt! Gerade diese Corona-Pandemie sollte uns dienlich sein, &#8218;um \u00d6l einzukaufen&#8216;. Wir sollten die g\u00fcnstige, stille Zeit n\u00fctzen! Es ist die Stille vor dem Sturm! Kauft \u00d6l! Sammelt Sch\u00e4tze, die im Himmel sind, die bei Gott z\u00e4hlen! (Siehe Mt 6,20) Du sagst: \u201eNa ja, so ist das Leben!\u201c Nein! Das Leben ist nicht nur Genuss! Wir sollen unser Leben kreieren!<\/p>\n<p>Sie kamen durch den Hintereingang hinein. Folgende Erkennungsmerkmale haben sie: Sie tun so &#8218;als ob&#8216;, obgleich sie nicht so sind! Das ist leicht erkennbar. Ihr Herz ist nicht dabei. Sie bekennen mit den Lippen, reden wom\u00f6glich in Zungen, aber ihr Herz ist abwesend! Wir m\u00fcssen das Herz erforschen! Weitere Erkennungsmerkmale l\u00e4sst Jakobus hier verlauten: Charakterz\u00fcge. Wie ist dein Charakter? Hat sich da etwas ver\u00e4ndert? Erst hernach siehst und h\u00f6rst du, dass da etwas nicht stimmt.<\/p>\n<p>In Samaria lebte Simon der Zauberer. Judas kam aus dieser Gemeinde. Solches war es, was er gar selbst erfuhr! Simon der Zauberer verzauberte das ganze samaritische Volk! Er machte gro\u00dfe Spr\u00fcche und rief aus: \u201eGro\u00df ist der Herr!\u201c Er tat gro\u00dfe Spr\u00fcche, wirkte Zeichen und Wunder, verzauberte das Volk Samarias, solange bist Petrus kam. Petrus tat auch nichts \u00dcbles. Er teilte den Heiligen Geist aus, woraufhin Simon zu ihm sprach: \u201eIch gebe dir Geld, wenn du mir auch die Gabe gibst den Heiligen Geist auszuteilen!\u201c Der Heilige Geist ist weder zu kaufen noch zu verdienen! Der Heilige Geist wird gesandt. \u201eVater, gib ihm den Heiligen Geist, denn diese Person ben\u00f6tigt Ihn!\u201c Die Gaben des Heiligen Geistes sind nicht erlernbar, auch wenn heutzutage Seminare angeboten werden, wie man lernt Kranke zu heilen, in fremden Zungen zu reden, zu weissagen, Worte der Erkenntnis zu bekommen u.a. Das ist alles Unfug! Es ist eine Gabe des Heiligen Geistes! Wie der Geist gab auszusprechen. (Siehe Apg 2,4b) Das ist nicht erlernbar! Das musst du selbst durch die Hilfe und Gnade des Heiligen Geistes empfangen.<\/p>\n<p>Charakter: die Grundz\u00fcge deines Charakters vermag kaum irgendwer zu ver\u00e4ndern. Es ist m\u00f6glich, diese Person zu dressieren gleich einem Tier, doch den Charakter kann nur der Heilige Geist ver\u00e4ndern! Petrus spricht zu Simon, wie geschrieben steht, siehe hier: Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt (Apg 8,20). Judas wendet sich ganz stark gegen die Gottlosigkeit. Das organische, gesunde Wachsen und Reifen fehlt! Der Charakter muss reifen unter der Leitung und Salbung des Heiligen Geistes. Da ist keine innere Verbindung da! Man redet dynamisch vom Herrn. Es ist m\u00f6glich, Rhetorik zu studieren. Wenn du Rhetorik studiert hast, wei\u00dft du, wie man spricht und eine Rede h\u00e4lt. \u201eDieser da spricht wie der liebe Gott!\u201c So viele Leute reden gleich Ihm, doch Er ist nicht da! Gottlosigkeit: Los von Gott! Keine Verbindung! Alles ist finster! Man ist &#8218;im Loch&#8216;! Das ist falsche Gottesfurcht! So viele Leute leben darin! Das spricht Judas auch an.<\/p>\n<p>Die Gottlosen werden nie die Existenz Gottes leugnen. Selbst ein Atheist vermag die Existenz des Herrn nicht zu leugnen. So jemand wei\u00df, dass es einen Gott gibt, k\u00e4mpft und arbeitet er wider Ihn. Es muss einen himmlischen Vater geben, denn von nichts kommt nichts. Aber die Gottlosen haben keine Beziehung zum himmlischen Vater. Sie hatten sie einst, doch sie fielen ab! Es ist nur m\u00f6glich gottlos zu werden, wenn du zuvor fromm warst. \u201eIch bin Atheist!\u201c, so etwas gibt es nicht! Bevor du ein Atheist wirst, musst du ein Christ gewesen sein. Zuerst einmal musst du den himmlischen Vater kennen. Die S\u00fcnde wider den Heiligen Geist vermagst du nur zu begehen, wenn du den Heiligen Geist hast &#8211; alles andere ist Unfug &#8211; wider den Heiligen Geist lebst und nicht den Weg beschreitest, den der Heilige Geist dich f\u00fchrt und leitet, sagst: \u201eNein, das geht mir zu schnell! Heiliger Geist, Du eilst zu schnell vorw\u00e4rts!\u201c.<\/p>\n<p>Gott hat im Leben dieser Leute nichts mehr zu sagen! Bei den wahren Gottlosen bleibt der Herr au\u00dfen vor. Sie tr\u00e4llern im Chor Loblieder, doch der Herr hat in ihrem Leben kein Mitspracherecht!Sobald der liebe Gott &#8218;Seinen Finger in die wunde Stelle legt&#8216;, rufen sie: \u201eHalt!\u201c Die Gottlosen leben ihr altes, ausschweifendes Leben weiter. Judas verwendet Worte wie schamlos, l\u00fcstern, unversch\u00e4mt, unverfroren, z\u00fcgellos, hemmungslos u.a. Sie lassen sich treiben, sie haben keine Selbstkontrolle, sie sind z\u00fcgellos und wollen keine Z\u00fcgel anerkennen. Aber wir werden vom Heiligen Geist in Zucht genommen. Wir werden gezogen steht in der Heiligen Schrift. Wir sollen dem Heiligen Geist, diesem m\u00e4chtigen Gott, gehorchen! So viele Menschen sind hemmungslos! Sie sagen: \u201eMir ist alles erlaubt!\u201c Ja, dir ist alles erlaubt, aber nicht alles frommt dich, bessert dich, f\u00f6rdert dich und nicht alles bringt dich in den Himmel! Erlaubt ist dir alles. Der Herr wird dir alles erlauben! Doch wie weit kommst du? Den amerikanische Evangelisten namens Dwight L. Moody besuchte einmal eine Dame, die Folgendes verlauten lie\u00df: \u201eIhr frommen Christen seid arme Menschen, weil ihr so vieles nicht d\u00fcrft!\u201c Daraufhin erwiderte er: \u201eFrau, wer behauptet das? Lies einmal, was geschrieben steht, siehe hier: Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf (1 Kor 10,23).<\/p>\n<p>Mir ist alles erlaubt, doch ich muss das nicht alles ausleben! Einem Pianisten steht frei, auf dem Klavier zu spielen oder mit einer Axt darauf einzuschlagen. Er vermag seine Emotionen auszudr\u00fccken, sodass der Heilige Geist sich dar\u00fcber freut. Das hei\u00dft, es ist mir alles erlaubt. Die meisten verstehen die Bibel verkehrt. Sie lassen sich nicht z\u00fcgeln und leben unverbindlich. Geschwister, es ist \u00e4u\u00dferst wichtig, dass der Heilige Geist die F\u00fchrung in unserem Leben \u00fcbernimmt!<\/p>\n<p>Judas war Bischof in der Gemeinde. Das wollte er mitteilen! Die J\u00fcnger Jesu Christi waren mit Jakobus zugegen und dienten dort vor Ort. Sie sahen, wie viel Schindluder, Unmoral und Unrecht im Hause des Herrn existierte! Sie lie\u00dfen sich nichts sagen! Sie lie\u00dfen sich nicht korrigieren! Sie waren wie sture B\u00f6cke. Das ist bis heute so geblieben! Die sturen B\u00f6cke existieren noch immer! Diese Leute hatten ein verschwommenes Jesusbild und sagten: \u201eDer Heiland ist so lieb! Er liebt alle Menschen!\u201c Ja, Er liebt! Aber die Leute m\u00fcssen sich entscheiden. Vor der Sintflut lie\u00dfen sich die Leute nichts mehr vom Geist Gottes sagen. Das haben wir heute zu einhundert Prozent!<\/p>\n<p>Die siebte Trilogie lautet wie folgt: \u201eDas Volk in der W\u00fcste\u201c, \u201edie Engel, welche gefallen waren\u201c und \u201edie Leute von Sodom und Gomorra\u201c. Diese Gruppe wird beschrieben, wie geschrieben steht, siehe hier: Ich will euch, die ihr alles ein f\u00fcr alle Mal wisst, aber daran erinnern, dass der Herr, der das Volk aus \u00c4gypten gerettet hatte, das andere Mal die umbrachte, die nicht glaubten. Auch die Engel, die ihren hohen Rang nicht bewahrten, sondern ihre Wohnstatt verlie\u00dfen, hat er f\u00fcr das Gericht des gro\u00dfen Tages aufbewahrt mit ewigen Banden in der Finsternis So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden St\u00e4dte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden des ewigen Feuers Pein (Verse 5-7).<\/p>\n<p>Das Volk in der W\u00fcste lies sich nichts sagen! Es murrte und rebellierte st\u00e4ndig wider den Herrn. Die Engel, die ihre Behausung verlie\u00dfen und sich dem Teufel anschlossen, waren ein Drittel an der Zahl. Satan war einst der Anbetungsengel, der wider den Herrn rebellierte. In der Bibel steht: \u201eDein Wille geschehe\u201c, aber Luzifer wollte das nicht tun! Er wollte seinen Dickkopf durchsetzen und sich selbst verwirklichen! Das Volk in der W\u00fcste: zuerst vernahmen sie, dass es im Lande Kanaan Riesen und feste St\u00e4tte g\u00e4be. Dann sagten sie, dass sie nicht hineinwollen, und als der Herr es ihnen nicht gebot, wollten sie erst recht ins Landesinnere ziehen. Sie marschierten bei Arad ein und wurden von den Amalekitern zerschlagen und zerstreut. Es geschah, wie der Herr es verhie\u00df: \u201eIhr werdet ein Hirtenvolk sein, achtunddrei\u00dfig Jahre als Beduinen leben, weil ihr nicht der Stimme des Herrn gefolgt seid!\u201c Von diesen ist hier die Rede: es sind die Engel in der W\u00fcste und das Volk von Sodom, dem nach anderem Fleisch gel\u00fcstete, was auch immer das war. Sie wollten sich an den Engeln vergreifen!<\/p>\n<p>Die achte Trilogie lautet wie folgt: Es steht geschrieben: Ebenso sind auch diese Tr\u00e4umer, die ihr Fleisch beflecken, jede Herrschaft verachten und himmlische M\u00e4chte l\u00e4stern (Vers 8). Immer wieder finden wir eine Trinit\u00e4t. Jeder Vers hat eine Botschaft! Jeder Vers ist eine Predigt f\u00fcr sich selbst. Dieser Brief ist in unserem Bibelschulmaterial der Internetbibelschule vorhanden und auf unserer Homepage einsehbar. Die Botschaft dieses kurzen Briefes ist in vierzig Seiten abgefasst. Welche Tiefe ist darin enthalten! Stille Wasser gr\u00fcnden tief! So verh\u00e4lt es sich auch mit diesem Brief, siehe hier: \u201eihr Fleisch beflecken\u201c, \u201ejede Herrschaften verachten\u201c und \u201ehimmlische M\u00e4chte l\u00e4stern\u201c. Wir m\u00fcssen die Obrigkeiten beachten! Sie existieren und sind von Gott eingesetzt. Sie l\u00e4stern die Herrlichkeit des Herrn! Judas sagt, dass sich diese Menschen vom Heiligen Geist nichts mehr sagen lassen. Diese gibt es in pfingstlich-charismatischen Gemeinden zuhauf. \u201eDer Heilige Geist sprach zu mir!\u201c, rufen sie aus, obwohl Er \u00fcberhaupt nicht zu ihnen sprach! Sie lernten nicht die Art und Weise, wie der Heilige Geist spricht. \u201eSie sind Tr\u00e4umer\u201c, ist die Botschaft des Judas \u201eund Fantasten\u201c. \u201eO, der Herr sprach zu mir! Ich habe eine Vision!\u201c Deine Visionen bringen nichts, es sei denn, sie sind realisierbar! Sie m\u00fcssen von Gott sein! Es reicht nicht aus, nur irgendetwas gelesen zu haben!<\/p>\n<p>Diese Gottlosen sind losgel\u00f6st vom Herrn und verachten dessen Herrschaft. \u201eIch habe eine Vision!\u201c Geistliches Leben ist echte F\u00fchrerschaft! Du wirst gef\u00fchrt und geleitet vom Herrn! Das hei\u00dft nicht, dass du wie ein Ochs am Ring durch die Stadt gef\u00fchrt wirst. Du musst vom Geist des Herrn geleitet sein, wie geschrieben steht, siehe hier: Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind S\u00f6hne Gottes (R\u00f6m 8,14). Es existieren heute in freikirchlichen sowie pfingstlich-charismatischen Kreisen sehr viele Anarchisten und Chaoten! Mit denen kann der Herr nichts beginnen! Tut mir leid, dass ich das sagen muss, aber das wei\u00df ich nach mehr als f\u00fcnfzig Jahren Dienst in der Gemeinde.<\/p>\n<p>Die neunte Trilogie lautet wie folgt: Erw\u00e4hnung finden hier Erzengel Michael, Satan und Mose. Was mir wichtig ist im Judasbrief: Die Gottlosen haben keinen Respekt vor der unsichtbaren Welt! \u201eWir gebieten im Namen Jesu!\u201c, rufen sie aus. Doch mit ihnen verh\u00e4lt es sich gleich der S\u00f6hne des Kephas. Judas waren solche Geschichten bekannt. Da muss man nicht bis nach Ephesus wandeln. Solches trug sich auch in Jerusalem zu. Es steht geschrieben: Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete um den Leichnam des Mose, wagte er nicht, ihn f\u00fcr die L\u00e4sterung zu verurteilen, sondern sprach: Der Herr strafe dich! Diese aber l\u00e4stern, was sie nicht kennen; was sie aber von Natur aus verstehen wie die unvern\u00fcnftigen Tiere, daran gehen sie zugrunde (Verse 9f.). Der Erzengel Michael wagte nicht, den folgenden Kommentar zu geben: \u201eSatan, sei verflucht!\u201c, sondern er sprach: \u201eDer Herr schelte dich!\u201c Ich kenne einf\u00e4ltige Christen, die am Schluss in der Irrenanstalt landen. Sie rufen aus: \u201eIch nehme es mit dem Teufel auf!\u201c und gebieten im Namen des Herrn! Diese Leute landen in der Psychiatrie. Das ist der Weg vieler Frommen, die ich kennenlernte. Sie sprachen: \u201eIch vermag alles!\u201c Nein, du vermagst ohne Jesus nichts zu tun! Der Herr schenkt dem Dem\u00fctigen Gnade! Das sind die Anarchisten, die proklamieren: \u201eDer Herr schelte dich!\u201c Nicht einmal der oberste Erzengel nach Jesus wagte, wider ihn zu sprechen! \u201eSatan sei verflucht! Hebe dich hinfort!\u201c Aber diesen Fehler begehen viele Christen! In ihren Gebetskreisen weisen sie Satan in Schranken. Sie haben Allmachtsgef\u00fchle und denken, dass sie allm\u00e4chtig seien! Gl\u00e4ubige aus pfingstlichen, charismatischen Kreisen sind der Meinung, dass sie alles k\u00f6nnen w\u00fcrden! Du kannst nicht alles! Du kannst nicht befehlen und kommandieren, es sei denn, dass der Herr dir den Auftrag erteilt! In aller Liebe! Sie l\u00e4stern die unsichtbare Welt ohne Vollmacht. Sie denken, dass sie Vollmacht h\u00e4tten, weil sie die Bibel lasen, jedoch falsch verstanden! Eigentlich sollte man diesen Menschen das Verbot erteilen, die Bibel zu lesen. Denn sie verstehen sie nicht! Es sei denn, sie sind bereit sich belehren zu lassen.<\/p>\n<p>Die Bibel muss im Zusammenhang gelesen und verstanden werden! Nicht alles, was f\u00fcr Mose galt, gilt f\u00fcr dich und mich! Nicht alles, was der Herr zu Israel sprach, hat f\u00fcr uns G\u00fcltigkeit! Das, was der Herr David und anderen Propheten zusagte, gilt f\u00fcr uns. Teile die Bibel korrekt! Es ist wichtig solches zu tun, gerade wenn du meinst, vieles von der Bibel zu wissen! Es ist nicht einfach herauszufinden, auf welche Zeit die Bibel hinweist. F\u00fcr welche Zeitepoche spricht der Heilige Geist: f\u00fcr heute, damals oder die Ewigkeit?<\/p>\n<p>Vollmachtgef\u00fchle: Jesus wurde dreimal versucht von Seinen eigenen Vollmachtgef\u00fchlen. Er hatte Vollmacht. Er war voller Kraft. \u201eWer spricht so wie Er?\u201c, unterhielten sich die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er. \u201eSo h\u00f6rten wir noch keine einzige Person sprechen!\u201c Satan sagte: \u201eWenn du wirklich etwas kannst, Jesus, mache aus diesen Steinen Brot!\u201c und: \u201eWenn Du wirklich kannst, Jesus, springe von diesem Turm!\u201c, au\u00dferdem: \u201eWenn Du etwas kannst, Jesus, bete mich an und ich werde dir alle Reiche dieser Welt geben!\u201c Satan appellierte an die Autorit\u00e4ts- und Vollmachtgef\u00fchle Jesu! Doch Jesus sprach: \u201eNein, danke! Ich f\u00fcge mich dem Herrn und lasse mich nicht provozieren!\u201c, wie geschrieben steht, siehe hier: Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen (Mt 4,10). Doch die Christen gebieten, befehlen und kommandieren Satan, und sogar dem Herrn! \u201eIch befehle in Jesu Namen!\u201c, rufen sie aus. Das ist verkehrt! Wir d\u00fcrfen bitten, wie geschrieben steht, siehe hier: Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn (Joh 14,13). Alles, was wir in Seinem Namen erbitten, wird Er tun, wenn wir daf\u00fcr f\u00e4hig, w\u00fcrdig und reif sind.<\/p>\n<p>Das Verhalten der Frommen, welches hier beschrieben wird, erlebte Jakobus als \u00c4ltester und Bischof der Urgemeinde eigens pers\u00f6nlich mit. Sieh diese Kontraste! Der Erzengel Michael \u00fcberl\u00e4sst alles dem Herrn! Diese Verf\u00fchrer wissen um das unsichtbare Leben sowie das \u00dcbersinnliche Bescheid! Sie wissen Bescheid \u00fcber den Wandel im Geist! Doch \u00fcber das Wissen, Kennen, D\u00fcrfen und M\u00fcssen ist noch nichts gegeben! Nicht alles, wor\u00fcber wir Kenntnis haben, ist f\u00fcr den Gebrauch geeignet. Es steht geschrieben: Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan (1 Kor 14,32). Viele gehen nur nach der Vernunft! Jakobus proklamiert das Folgende: Wenn diese Leute nicht achtgeben, werden sie schlimmer wie unvern\u00fcnftige Tiere sein, gleich einem Ochsen, B\u00fcffel oder Bock, anstatt den zu begreifen, der \u00fcber ihrem Leben wacht: Gott, der Allm\u00e4chtige! Ich gebe an dieser Stelle auch mal dem Teufel die Ehre: auch er ist ein F\u00fcrst! Er ist m\u00e4chtig! Er ist der F\u00fcrst dieser Welt! Jesus hat ihn besiegt, doch er ist noch nicht von dieser Welt vertrieben! Er hat noch das Sagen, wie geschrieben steht, siehe hier: Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen (Lk 22,31). Jesus widerspricht ihm nicht. Er rei\u00dft Seine J\u00fcnger nicht weg. \u201eSatan begehrt euer! Passt auf! Seid stark! Seid klug!\u201c<\/p>\n<p>Die Engelwelt ist realistisch. Das wissen wir. Viele, die das nicht verstehen, werden wie unvern\u00fcnftige Tiere. Sie rennen und marschieren und machen ihr Leben kaputt! Unvern\u00fcnftige Tiere gehen nur nach ihren Gel\u00fcsten und Begehren, und leben sie aus: \u201eMein Bauch!\u201c Das stellte Jakobus in der Gemeinde fest. Dadurch kamen die ganzen Probleme zustande! \u201eDieser hat mehr als ich!\u201c oder \u201eJener erh\u00e4lt so viel und was erhalte ich?\u201c Alle Apostel, auch Judas, blieben in Jerusalem, auch in Zeiten der Verfolgung. Sie bekehrten sich. Doch da waren diese unvern\u00fcnftigen Tiere, die ausriefen: \u201eDer hat mehr bekommen als ich!\u201c Neid und Eifersucht waren die Urs\u00fcnde, die bis heute Bestand hat. Je fleischlicher ein Mensch ist, desto mehr wird er zum Tier! Er sagt: \u201eDas will ich auch haben!\u201c Du musst nicht alles haben, was du siehst oder was du in der Bibel liest! Verstehe mich richtig. Je geistlicher eine Person ist, desto mehr wird sie in die Wesensart Gottes verwandelt. \u201eSo sein wie Jesus!\u201c<\/p>\n<p>Es steht geschrieben: Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist (Kol 3,2). Und: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen (Mt 6,33). Die Frage, die sich mir stellt, lautet wie folgt: \u201eWas hat der Herr alles f\u00fcr mein Leben vorgesehen? Was hat Er f\u00fcr mein Leben geplant?\u201c Erkenne den Willen des himmlischen Vaters f\u00fcr dein pers\u00f6nliches Leben! Finde heraus, was der Herr \u00fcber dich denkt!<\/p>\n<p>Die zehnte Trilogie lautet wie folgt: Es steht geschrieben: Weh ihnen! Denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen und kommen um in dem Aufruhr Korachs (Vers 11). Drei Personen werden hier genannt: Kain, Bileam und Korach. Wir wissen \u00fcber die Rotte Korach, dass sie gegen Moses rebellierte. \u201eAuch mit uns ist der Herr! Denkst du, dass Gott nur durch dich spricht, lieber Moses?\u201c Die Rotte Korach stiftete sogar Aaron und Miriam an, gegen Moses Rebellion zu betreiben. \u201eDenkst du, nur du siehst, h\u00f6rst und verstehst den Herrn?\u201c, riefen sie aus. Judas verwendet hier diese althergebrachten Pers\u00f6nlichkeiten des Alten Testamentes. Jedes Kind kannte diese Geschichte. Kain, Bileam und Korach sind Negativvorbilder. \u201eWehe, wer den Weg Kains geht!\u201c, ist die Botschaft in diesem Vers. Kain war eifers\u00fcchtig auf seinen Bruder. Er sprach: \u201eSein Opfer wurde angenommen, hingegen meines nicht!\u201c<\/p>\n<p>Kain: Sein Leben nahm seinen Anfang mit falscher Anbetung und sein Ende mit der Ermordung seines Bruders Abel. Das geschah aus Eifersucht! \u201eWillst du nicht mein Bruder sein, hau ich dir den Sch\u00e4del ein!\u201c Bileam desgleichen! Es ist dir die M\u00f6glichkeit gegeben, seine Geschichte zu studieren. (Siehe 4 Mose 22) Er wollte nur haben und Geld verdienen. Er blickte immer nur auf materielle G\u00fcter. Immer dann, &#8218;wenn er Geld roch&#8216;, wurde er aktiv. &#8218;F\u00fcr Geld tanzt auch der Teufel&#8216;, ihr Lieben. Mit allem machte er Gesch\u00e4fte: mit seinem Amt, seinem Charisma, seiner Berufung, denn er war ein Berufsprophet. Im Reich Gottes gibt es viel Gesch\u00e4ftemacherei! Ein amerikanischer Evangelist, der in einer Berliner Gemeinde als Gasth\u00f6rer geladen war, erhob das Wort und gab preis, dass er f\u00fcr die Gemeinde beten w\u00fcrde, wenn der- oder diejenige ihm eintausend Euro \u00fcberweisen w\u00fcrde. Wer das nicht vermochte, erhielt kein Gebet. Das ist ein Verbrechen an Menschlichkeit! So \u00e4hnlich verhielt es sich mit Bileam. Er gebrauchte seine Gaben und Talente wie Simeon der Zauberer: \u201eIch bete f\u00fcr dich, wenn du mir Geld spendest!\u201c Wir haben umsonst empfangen und sollen umsonst weitergeben, wie geschrieben steht, siehe hier: Umsonst habt ihr&#8217;s empfangen, umsonst gebt es auch (Mt 10,8b). Mehr nicht! Wenn wir dem Herrn dienen, sorgt Er f\u00fcr unser Werk und unsere Arbeit. Das ist meine Erkenntnis und in den letzten f\u00fcnfzig Jahren habe ich diese Erfahrung gesammelt. Hier wird die Rotte Korach beschrieben. (Siehe 4 Mose 16) Er war voller Selbstsucht und sprach: \u201eIch will auch ein Priester sein!\u201c<\/p>\n<p>Der Herr beruft die Leute! Er setzt Pers\u00f6nlichkeiten ein, die &#8218;das Licht und Salz der Erde&#8216; sind. Wir verm\u00f6gen das nicht zu bewirken! Er wollte in ein Amt eintreten, das ihm gar nicht zustand. So vieles steht uns nicht zu! Der Herr muss es bewirken! Der Herr beruft die von Ihm Erw\u00e4hlten! Ich rufe auf, sich vom Geist des Herrn leiten zu lassen! David durfte den Tempel nicht bauen, denn &#8218;an seinen H\u00e4nden klebte das Blut von Urija&#8216;. Der Herr vergab ihm diese S\u00fcndenlast, sowie uns allen, aber die Konsequenzen bleiben nicht aus! Ich kannte einen Bruder in Heilbronn bzw. Stuttgart N\u00f6rdlingen. Er war eine sehr intelligente Person. Er war Lektor, der dazu f\u00e4hig war, den gesamten Text des Faust aufzusagen. Er wollte unbedingt Prediger werden und betete daf\u00fcr. Diese Person war ein Kriegsscharfsch\u00fctze, der an einem Tag zweihundert Leute einfach so erschoss. Gott sprach zu ihm: \u201eIch erlaube dir das Reich Gottes zu unterst\u00fctzen, aber das Predigen verbiete ich dir! Predigen ist nicht dein Amt. An deinen H\u00e4nden klebt Blut, so wie es bei David war!\u201c<\/p>\n<p>Ein anderer Bruder, den ich kennengelernt hatte und der bereits heimgegangen ist, war ein gro\u00dfer Heilungsevangelist in Deutschland. Seine Gattin, die mir sehr viel anvertraute, geh\u00f6rte meiner Stuttgarter Gemeinde an. Ihr Mann hatte in Norddeutschland eine Aff\u00e4re und zeugte mit einer anderen Frau ein Kind. Dieses M\u00e4dchen lebte gleichfalls in Norddeutschland. Der Heilige Geist sprach zu ihm das Folgende: \u201eIch erlaube dir \u00fcberall zu evangelisieren, aber nicht in Norddeutschland, in dem Gebiet, wo du versagt hast. Dort ist nicht dein Platz!\u201c Daran hielt er sich und evangelisierte stattdessen in Solingen. Dort befand sich sein Gemeindezentrum. Gott gebrauchte ihn stark. Es geschahen Heilungen \u00fcber Heilungen! Doch er sah selber ein: \u201eIn Norddeutschland werde ich nicht evangelisieren. Dort habe ich ges\u00fcndigt, dort bin ich gefallen, dort habe ich versagt!\u201c So erging es Apostel Paulus. Er wollte unbedingt in Jerusalem predigen. Doch der Herr forderte ihn auf, in die Heidenmission zu gehen. Als er nach Jerusalem ging, wurde er inhaftiert. Sein Leben verlief anders, aber der Herr hat es trotzdem gut gemacht. \u201eGehe in die Heidenmission!\u201c, sprach Er. Auch an den H\u00e4nden von Saul von Tarsus klebte Blut! Wir wissen oft nicht, was sich im Leben einer Person zugetragen hat. Wir sollen h\u00f6ren, was die Stimme des Heiligen Geistes zu uns spricht. Was sagt der Geist des Herrn? Als sich Paulus widersetzte, kam er ins Gef\u00e4ngnis. Immer dann, wenn das gottesdienstliche Leben einer Gemeinde von falscher Anbetung, falscher Prophetie sowie Ungehorsam und Rebellion gepr\u00e4gt wird, zieht sich der Heilige Geist zur\u00fcck! Wohl uns, wenn wir dann sagen: \u201eHerr, Dein Wille Geschehe!\u201c Es fanden sehr viele Gespr\u00e4che mit der Frau des Evangelisten und mir statt. Sie sagte: \u201eWir haben einander vergeben, die Sache bereinigt und der Herr sprach zu meinem Mann, dass er den Weg der Demut und Bescheidenheit zu gehen habe.\u201c David sammelte N\u00e4gel f\u00fcr den Tempel; sein Sohn Salomo baute ihn.<\/p>\n<p>Die elfte Trilogie: Judas spricht von Land, Meer und Himmel. Es sind Stichpunkte. Er verwendet Illustrationen daf\u00fcr, wie die Gottlosen, Geistlosen und Dahergelaufenen sind. Ich m\u00f6chte als Pastor predigen, denn ich wei\u00df, wovon ich spreche. Er verwendet zwei Beispiele: \u201eDie Gottlosen sind wie wilde Meereswogen: Himmel hoch jauchzend, zu Tode betr\u00fcbt.\u201c Und: \u201eDie Gottlosen weiden sich selbst.\u201c Sie suchen blo\u00df sich selbst zu verwirklichen, wie geschrieben steht, siehe hier: Sie sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen, prassen mit euch ohne Scheu; sie weiden sich selbst; sie sind Wolken ohne Wasser, vom Wind umhergetrieben, kahle, unfruchtbare B\u00e4ume, zweimal abgestorben und entwurzelt (Vers 12). Diese Menschen sind wie Wolken ohne Wasser! Manchmal sitze ich auf dem Balkon und betrachte, wie die Wolken ziehen. Es sind riesige Wolken. Man k\u00f6nnte vermuten, es w\u00fcrde bald ein Gewitter geben, aber nichts! Der Wind kommt und bl\u00e4st sie fort. Die Gottlosen sind wie Wolken ohne Regen bzw. ohne Wasser! Sie sind gro\u00df aufgeblasen! Judas spricht von Wandersternen und Kometen, die ganz schnell aufleuchten, wie nachfolgend geschrieben steht: Wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande aussch\u00e4umen, umherirrende Sterne, f\u00fcr die dunkelste Finsternis aufbewahrt ist in Ewigkeit (Vers 13).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meinem Dienst in den letzten f\u00fcnfzig Jahren tauchten Leute kurz auf und waren wieder verschwunden. Ich fragte mich, wo sie geblieben sind. Sie haben weder geistliche noch geistige Stabilit\u00e4t! Ihr Leben hat keinen Bestand! Sie sind mal so und mal so. Eine Person trat etwa vier bis f\u00fcnfmal aus der Gemeinde aus und kam wieder zur\u00fcck. \u201eDer Herr sprach zu mir, ich solle das tun!\u201c, sagte sie. \u201eIch muss in eine andere Gemeinde gehen, denn ich werde dort gebraucht!\u201c Nachdem sie dort gewesen war, kam sie wieder zur\u00fcck und sprach: \u201ePastor, der Herr hat mir gezeigt, dass ich wieder zur\u00fcckkommen soll!\u201c Das sind Wanderchristen. Sie sind wie Schmetterlinge. \u201eSie schlichen sich in die Gemeinde ein, nahmen am Gemeindeleben teil.\u201c Das geschah nur \u00e4u\u00dferlich, nicht inwendig!<\/p>\n<p>Die \u00e4u\u00dferliche Teilnahme am gottesdienstlichen Leben: eine Gemeinde sagt noch gar nichts \u00fcber meinen geistlichen Zustand aus. \u201eBin ich wirklich mit dem Herrn verbunden? Lebe ich in Seinem Willen? Wandle ich in Seinen Geboten oder bin ich nur &#8218;Schaum oder Wellen&#8216;?\u201c Der Schaum legt sich auf die Wellen. Du betrachtest sie und denkst das Folgende: \u201eWie m\u00e4chtig doch die Wellen sind!\u201c Doch nichts! Das Wasser dort ist seicht! Wo das Wasser seicht ist, t\u00fcrmen sich Schaumwellen. Sie sind eine Gefahr f\u00fcr Boote, Schiffe und Fischer! Sie kentern; laufen auf die Sandbank. Die &#8218;Schaumchristen&#8216; leben von Tratsch und Klatsch. Sie erz\u00e4hlen sich alles M\u00f6gliche bei den Liebesmahlen mit Kaffee und Kuchen. \u201eHast du dieses oder jenes schon vernommen?\u201c, fragen sie einander aus. Im Leben dieser Christen gibt es nichts Best\u00e4ndiges. Was f\u00fcr Bilder, die Jakobus hier beschreibt!<\/p>\n<p>Instabile Menschen sind wie Wolken ohne Wasser! Sie ziehen \u00fcber das Land und man denkt, ein gro\u00dfes Unwetter bricht herein. Aber nichts dergleichen passiert! Alles, was nicht vom Heiligen Geist gezeugt und erf\u00fcllt ist, sind nur leere Worte und fromme Spr\u00fcche! Alles, was nicht vom Heiligen Geist produziert ist, alles, was der Heilige Geist nicht gewirkt hat, ist nichts wert! \u201eMein Vater hat das nicht gepflanzt!\u201c (Siehe Mt 15,13) Alles, was der Heilige Geist nicht ins Leben gerufen hat, ist oberfl\u00e4chlich und hat keinen Tiefgang! Judas spricht von den Endzeitmenschen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Bild sind abgestorbene B\u00e4ume. Damit sind fruchtlose Obstb\u00e4ume gemeint, nicht nur Waldb\u00e4ume. Nichts ist schlimmer, so Judas, als zweimal erstorben zu sein! Es sind tote, abgestorbene B\u00e4ume, die keine Frucht mehr bringen! Wenn du dich ein wenig mit Obstbau besch\u00e4ftigt hast, wei\u00dft du, dass es nicht ausreicht diese B\u00e4ume abzuhauen. Sie m\u00fcssen mit den Wurzeln ausgegraben werden, sonst stecken sie die anderen B\u00e4ume auch an. Diese B\u00e4ume wurden von Pilzen befallen und sind dadurch krankgemacht worden! Fruchtlose B\u00e4ume sind an der Wurzel besch\u00e4digt, an ihrem Innenleben bzw. geistlichen Leben! Christen ohne geistige Frucht stecken andere an; machen andere krank!<\/p>\n<p>Die zw\u00f6lfte Trilogie: Die drei Stichworte, worauf es mir ankommt, lauten wie folgt: Gottlose, Murrende und Unzufriedene, wie geschrieben steht, siehe hier: Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten \u00fcber alle und zu strafen alle Gottlosen f\u00fcr alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und f\u00fcr all das Harte, das die gottlosen S\u00fcnder gegen ihn geredet haben. Diese murren und hadern mit ihrem Geschick; sie leben nach ihren Begierden, und ihr Mund redet stolze Worte, und um ihres Nutzens willen schmeicheln sie den Leuten (Verse 14-16).<\/p>\n<p>Hier erinnert Judas an Henoch. Henoch war der Sohn Kains. Sein Vater war ein M\u00f6rder! Er brachte einen Heiligen hervor! Henoch wurde entr\u00fcckt! (Siehe Hebr 11,5) Du siehst, dass man selbst dann ein geheiligtes, gottgef\u00e4lliges Leben zu f\u00fchren imstande ist, wenn der Vater ein Verbrecher war! Der Herr nahm ihn hinfort! Er war ein Heiliger! Er haderte nicht mit seinem Schicksal, sodass er ausrief: \u201eMein Vater war ein Verbrecher! Ein M\u00f6rder war er!\u201c Nein! Er hub auch nicht an, wider den Herrn zu klagen! Er war kein Murrender, der wie folgt redete: \u201eWarum bin ich in diese Familie hineingeboren?\u201c Er lebte, wenn ich mich intensiv mit dieser Geschichte befasse, in einer gottlosen Welt. Und die Menschen verm\u00e4hlten sich mit D\u00e4monen bzw. gefallenen Engeln. Und es wurden Riesen geboren ihnen, die nach ihren L\u00fcsten lebten. Das widerfuhr diesen Endzeitmenschen! Sie redeten stolz.<\/p>\n<p>Man bewunderte und verherrlichte damals die Menschen. Fromme Superstars! \u201eSchau nur, da betritt dieser oder jener die Arena!\u201c Alles war nur Schein und Theater! \u201eSie leben nach Lust und Laune\u201c, schreibt Judas, und: \u201eSie halten gro\u00dfspurige Reden!\u201c Menschen kriechen ihnen nach und fragen wie folgt: \u201eKannst du mir helfen? Kannst du f\u00fcr mich beten? Kannst du mir beistehen?\u201c Oder sie schauen aus nach Machtpositionen, wie es mit Simon dem Zauberer geschah: \u201eVerkaufe mir auch den Heiligen Geist, damit ich den Heiligen Geist spenden kann!\u201c<\/p>\n<p>Das Gericht begann! Wisst ihr, als ich im Gebet war \u00fcber die Corona-Pandemie wurde mir vom Herrn Folgendes aufgetan: das Gericht fing an! Es beginnt am Hause des Herrn, wie geschrieben steht, siehe hier: Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt bei dem Hause Gottes (1 Petr 4,17a). Die meisten Menschen verstehen das nicht. Sie verpassen die Gnade! Deshalb sollen wir als wahre Gl\u00e4ubige dem folgenden Schlussakkord Beachtung schenken, wie geschrieben steht, siehe hier: Ihr aber, meine Lieben, baut euer Leben auf eurem allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist und bewahrt euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben (Verse 20f.). Das will der Herr! Wartet auf das ewige Leben und nicht nur auf dieses zeitliche, verg\u00e4ngliche! Und nun gib acht! Du hast noch eine Aufgabe! Ich fahre fort mit dem folgenden Vers: Und erbarmt euch derer, die zweifeln; andere rei\u00dft aus dem Feuer und rettet sie; anderer erbarmt euch in Furcht, wenn ihr auch das Gewand hasst, das befleckt ist vom Fleisch (Verse 22f.). Habt Mitleid mit diesen Menschen, die im Glauben schwach sind! Wer einen Menschen rettet, der rettet sie in Ewigkeit! Ich lese nachfolgenden Vers: Dem aber, der euch vor dem Straucheln beh\u00fcten kann und euch untadelig hinstellen kann vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden, dem alleinigen Gott, unserm Heiland durch unsern Herrn Jesus Christus, sei Ehre und Majest\u00e4t und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen (Verse 24f.).<\/p>\n<p>Obgleich es so viel Falsches in der Welt gibt, sollen wir echt sein! Ich habe kein Interesse an der Welt. Mich interessiert nicht, was mit ihr geschieht. Ich vermag die Welt nicht zu retten! Doch so viel es an mir liegt, bin ich auf Frieden bedacht, wie geschrieben steht, siehe hier: Ist&#8217;s m\u00f6glich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden (R\u00f6m 12,18). D.h., ich sollte mein Bestes geben und tun, kein scheinheiliges Leben f\u00fchren, sondern ein heiliges, dem Herrn wohlgef\u00e4lliges! Wir sollen nicht nach gro\u00dfen geistlichen Dingen streben, sondern bleibende Erfahrungen sammeln: \u201eHerr, ich m\u00f6chte auch Tote auferwecken!\u201c Das ist kein Kunstst\u00fcck! Du musst nur einen Eimer kaltes Wasser nehmen und es auf die Person sch\u00fctten. Dann hast du diese Person auferweckt. Manche denken, dass das etwas Gewaltiges ist. Nein! Zuvor m\u00fcssen wir selbst aufwachen! Wir m\u00fcssen fest im Herrn verwurzelt sein und das Ziel erreichen!<\/p>\n<p>Judas ermutigt die Gl\u00e4ubigen drei Dinge zu tun, siehe hier: \u201eErbaut euch, betet und erwartet!\u201c Ich muss mich selber erbauen! Dich wird niemand erbauen! Ich muss das selber tun! Mir selber predigen! Mich selbst unter Kontrolle und in Zucht nehmen! Ich soll meinem Leben ein tragf\u00e4higes Fundament geben bzw. eine solide Grundlage! Unser Leben ist ein Bauplatz und kein Schauplatz, nach dem Motto, siehe hier: \u201eSchau, wie wunderbar das alles ist!\u201c Nein! Hier wird gebaut, geh\u00e4mmert, ges\u00e4gt und vieles mehr. Wir sind hier nicht zur Beschaulichkeit und Spielerei, sodass wir Gemeinde spielen! Ich habe damit aufgeh\u00f6rt, Gemeinde zu spielen. Ich habe kein Interesse an diesem Verein, ganz gleich, welchen Namen er tr\u00e4gt: Betverein, Singverein o.\u00c4. Es geht mir um das Reich Gottes, welches ist in dir und in mir und in uns! (Siehe Lk 17,21)<\/p>\n<p>Wir sind nicht nur auf Erden, um ein entspanntes, bequemes Leben zu f\u00fchren, sondern wir sind an harte Arbeit bzw. &#8218;an die Front&#8216; gestellt und gefordert. Wir sind &#8218;f\u00fcr den Thron&#8216; bestimmt, und da m\u00fcssen wir alles aufbieten! Betet im Heiligen Geist! Wei\u00dft du, was das bedeutet? Das ist nicht nur in fremden Zungen beten. Betet so, wie der Heilige Geist will dass wir beten sollen! Der Heilige Geist zeigt uns, wof\u00fcr wir beten sollen. Nicht nur daf\u00fcr, dass die Schwiegermutter geheilt wird oder die Kuh richtig kalbt. Bete f\u00fcr deine Schwachpunkte, die der Heilige Geist dir zeigt. Nur du kennst deine Schwachpunkte, wenn sie dir der Heilige Geist offenbart. Bete gegen die Unzul\u00e4nglichkeit in deinem Leben! Bete f\u00fcr die Lauheit, Tr\u00e4gheit und Unbest\u00e4ndigkeit in deinem Leben. Bete um geistliche Stabilit\u00e4t und sprich folgende Worte aus: \u201eHerr, ich brauche ein Fundament unter meinen F\u00fc\u00dfen!\u201c Der Heilige Geist will uns helfen, dass wir das Richtige erbitten. Wir sollen nicht nur fromme Spr\u00fcche aufsagen. Er offenbart, was in unserem Leben n\u00f6tig ist: \u201eHerr, da ist noch so viel Lieblosigkeit, Ungerechtigkeit, Rebellion, Murren usw. in meinem Leben!\u201c Wir sollen f\u00fcr unsere Charakterschw\u00e4chen beten, gegen unseren Egoismus, wie folgt: \u201eHerr, Du siehst, wie Dir &#8218;mein innerer Schweinehund&#8216; widersteht, sich weigert und nicht vermag!\u201c Bete, f\u00fcr deine Ohnmachtlosigkeit: \u201eHerr, Du siehst, ich will, ich will, ich will, aber ich vermag es nicht!\u201c Das ist Beten im Heiligen Geist, wie den Heiligen befohlen ist.<\/p>\n<p>Judas erw\u00e4hnt in seinem Brief immer wieder, dass das Gericht Gottes kommen wird, dass es &#8218;vor der T\u00fcr steht&#8216;. Er spricht f\u00fcr die Endzeitmenschen: Corona ist schon das Gericht Gottes! Die meisten Menschen haben das noch nicht verstanden. Die ganze Welt ist betroffen, ob du es glaubst oder nicht, ob du es willst oder nicht! Wenn das nicht das Gericht Gottes ist, was dann? Es geht um deine und meine Erl\u00f6sung! Wir sollen unser Haupt emporheben, den Herrn erwarten und w\u00fcrdig werden vor Ihm, damit wir geistlich funktionieren.<\/p>\n<p>Judas beendet seinen Brief mit einem Lobpreis an Gott. Er preist Seine Gr\u00f6\u00dfe, Seine unbeschreibliche Macht, Seine Majest\u00e4t und vieles mehr. Der Herr ist der T\u00e4tige! Gott ist der Akteur! Er ist der Verursacher! Er gibt das Wollen und das Vollbringen. (Siehe Phil 2,13) Ich vermag gar nichts zu tun. Ich bin lediglich eine Figur, die sich dem Herrn zur Verf\u00fcgung stellt. &#8218;Der unendliche Gott&#8216; ist meine Thematik. Der Herr steht \u00fcber Raum und Zeit, \u00fcber allen Gefahren und Krisen dieser Zeit, und Er gibt uns Mut und Gelassenheit, in die Zukunft zu blicken! Er will, dass wir das Ziel erreichen und dort ankommen! Fasse den unsichtbaren Gott, der sich gerade in dieser Coronazeit verwirklicht! Es wird ein Siegel nach dem anderen ge\u00f6ffnet. Es wird ganz schnell gehen! Sieh, was passiert! Freue dich nicht zu fr\u00fch! In dieser Zeit verschafft der Herr sich selbst Geh\u00f6r, egal was du betest. Der Herr verschafft sich selbst Geh\u00f6r! Die Leute stehen machtlos da. Sie k\u00f6nnen &#8218;trumpen und trumpfen&#8216; wie sie wollen, es wird nichts geschehen! Das Lamm allein ist w\u00fcrdig, die Siegel aufzutun. (Siehe Off 5,9) &#8218;Die Uhr tickt schon&#8216;. Es wird immer sp\u00e4ter!<\/p>\n<p><strong>Gebet:<\/strong> Lieber Heiland, ich danke Dir f\u00fcr Dein Wort! Ich danke Dir, dass Du bei uns bist, dass Du uns geleitest, dass Du an uns arbeitest. Du bist der Anf\u00e4nger und Vollender unseres Glaubens! Lieber Gott, wir sind ohne Zweifel in der Endzeit. Du bist in dieser Zeit hier auf den Plan getreten, ob die Menschen das glauben wollen oder nicht. Du schreibst mit Deiner Hand die Weltgeschichte. Hilf uns zu begreifen, dass wir in der letzten Zeit sind und diese Zeit auskaufen. Heute bist Du uns noch gn\u00e4dig und barmherzig! &#8218;Die T\u00fcr zur Arche ist heute noch weit offen.&#8216; Hilf uns, dass wir eintreten und noch einen Platz in der Arche ergattern. Zeige den Menschen noch die Dringlichkeit, Brillanz und Notwendigkeit, f\u00fcr ihre Errettung etwas zu tun. Ich danke Dir, Vater, dass Du an meinem Herzen arbeitest, und ich bitte Dich, ben\u00fctze meine schwachen Worte daf\u00fcr, dass vielen Menschen geholfen werde und dass alle noch zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen durch die Liebe und Gnade des Herrn. Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lass dir nicht den kindlichen Glauben nehmen und wisse, an wen du glaubst.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4847,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,17,2],"tags":[248,823,234,763,611,738,518,522,824,304,822,584],"class_list":["post-4840","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-j-w-matutis","category-mitschrift","category-predigt","tag-charakter-veraenderung","tag-dreieinigkeit","tag-ewigkeit","tag-familie","tag-geistesleitung","tag-gott","tag-gottes-barmherzigkeit","tag-gottes-liebe","tag-gottlosigkeit","tag-heiliger-geist","tag-unendlichkeit","tag-vater","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4840"}],"version-history":[{"count":36,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4840\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10467,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4840\/revisions\/10467"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}