{"id":1663,"date":"2019-01-05T20:45:53","date_gmt":"2019-01-05T19:45:53","guid":{"rendered":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/?p=1663"},"modified":"2021-08-30T17:26:08","modified_gmt":"2021-08-30T15:26:08","slug":"der-stern-der-weisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/2019\/01\/05\/der-stern-der-weisen\/","title":{"rendered":"Der Stern der Weisen"},"content":{"rendered":"<p>Gedanken \u00fcber die Weisen, die den Messias suchten &#8230; eine Predigt-Mitschrift zum Bibelstudium.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1663-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-01-05-Der-Stern-der-Weisen.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-01-05-Der-Stern-der-Weisen.mp3\">https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-01-05-Der-Stern-der-Weisen.mp3<\/a><\/audio>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer uns unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann dies hier tun: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/spenden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u2665 Spenden \u2665<\/a><\/p>\n<p><em>Predigt herunterladen: <a href=\"https:\/\/berliner-predigten.de\/dateien\/2019-01-05-Der-Stern-der-Weisen.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2019-01-05 Der Stern der Weisen<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Original der Mitschrift: <\/em><a href=\"https:\/\/gemeindezentrum.berlin\/predigtmitschriften\/234-der-stern-der-weisen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Der Stern der Weisen<\/em><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>(Es gilt das gesprochene Wort.)<\/em><\/p>\n<p>Heute werde ich \u00fcber den Stern der Weisen sowie \u00fcber die Weisen selbst sprechen. Was verm\u00f6gen wir aus dieser Episode zu lernen und welche Konsequenzen verm\u00f6gen wir daraus zu ziehen? Ich lade euch ganz herzlich ein, die Sachen einzupacken!<\/p>\n<p>Die Reise war nicht besonders bequem. Es wurden zweitausendf\u00fcnfhundert Kilometer Kamelritt vollzogen! Das ist kein Vergleich zur heutigen Zeit, in der wir uns ins Auto setzen und mit 180 km\/h auf der Autobahn fahren. Es waren schwierige Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse! Unterwegs musste mehrmals kampiert werden! Das Reisen per Kamelritt birgt viele Gefahren in sich! Die Seidenstra\u00dfe war zwar bereits erschlossen, intakt und funktionsf\u00e4hig, aber zu reisen ist strapazi\u00f6s und anstrengend! Diese Personen, die den Stern am Himmel leuchten sahen, zogen sofort los. Soweit meine Einleitung.<\/p>\n<p>Die Weisen sahen den Stern und folgten ihm nach. Sie kamen, den neugeborenen K\u00f6nig der Juden anzubeten. Im Vorfeld m\u00f6chte ich einiges erw\u00e4hnen, was ich f\u00fcr wichtig erachte: Wir sollten die Zeichen der Zeit verstehen; sowohl diese am Himmel als auch jene im Alltag um uns herum! W\u00e4hrend ein guter, geistlicher Mensch &#8217;seine Stra\u00dfe zieht&#8216; und durchs Leben wandelt, nimmt er Notiz von den Kleinigkeiten. Er beachtet was passiert. Jede Kleinigkeit ist extrem wichtig! Denn von Nichts kommt nichts. Alles, was geschieht, hat einen Verursacher bzw. Ausl\u00f6ser.<\/p>\n<p>Betrachtet: Die Weisen schauen zum Himmel empor und pl\u00f6tzlich sehen sie einen gro\u00dfen Stern! Fange an, die Zeichen zu deuten, auch die Sterne! Viele Personen behaupten das Folgende: \u201eAber das ist Astrologie, und es ist uns nicht erlaubt Horoskope zu deuten!\u201c Die Personen damals waren astrologisch gebildet! Abraham hie\u00df Chald\u00e4er! Daniel war der oberste Chef der Chald\u00e4er bzw. ein Wahrsager! Der Herr best\u00e4tigte ihn und f\u00fchrte ihn hinein in sein Amt, nachdem er den Traum des Nebukadnezar gedeutet hatte. Ihm wurde sehr viel Macht verliehen. Er war der Anf\u00fchrer der Weisen, welcher sogar die Astrologen gerettet hatte. Nebukadnezar wollte alle Astrologen steinigen lassen! Er wollte niemanden verschonen, der es nicht verstand seinen Traum zu deuten. Daniel tat viel Gutes! Er bat: \u201eK\u00f6nig, gib mir noch Zeit. Ich will den Herrn befragen und dir morgen sagen, was dein Traum zu bedeuten hat.\u201c So wurde Daniel der Oberste der Chald\u00e4er bzw. ein Wahrsager und Weissager. Erschrick nicht, was ich dir verk\u00fcndige! Das war Daniel! Er war sehr einflussreich in der Schule der Astrologie, Astronomie und Zeichendeuter. Er vermochte die Tr\u00e4ume auszulegen. Zeichen- und Sterndeutung war damals sehr beliebt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines Israel-Aufenthaltes wohnte ich bei den Beduinen. Ich wollte Kunde dar\u00fcber erlangen, wie sie wohnen. Die echten Beduinen beschreiben den Weg \u00fcber die Sterne! W\u00e4hrend sie mit dem Finger auf sie zeigen, formulieren sie es ungef\u00e4hr so: \u201eGehe bis zu diesem Stern und wenn du dort angekommen bist, geh nach links.\u201c Bis heute orientieren sich die Seefahrer, Kosmonauten und Astronomen an den Sternen. Dem Polarstern z.B. messen wir gr\u00f6\u00dfte Bedeutung bei. Er ist wichtig in unserer Hemisph\u00e4re. Nur Narren sagen, dass das alles &#8218;von unten&#8216; und D\u00e4monie sei. Der Teufel missbraucht Gegebenheiten, die der Herr installiert hat. Er schuf am dritten Tag Sonne, Mond und Sterne. Damit hinsichtlich der Sch\u00f6pfung alles geregelt abl\u00e4uft: Tag und Nacht, die Orientierung der Tiere, z.B. der Zugv\u00f6gel, denn sie orientieren sich auch am Polarstern und werden von den Gravitationskr\u00e4ften der Erde getragen.<\/p>\n<p>Wir sollten die Schicksalsschl\u00e4ge des Lebens verstehen und zu deuten wissen. Nichts geschieht einfach zuf\u00e4llig. Zufall, dieses Wort ist nur ein Synonym! Wenn Gott nicht unterschreiben m\u00f6chte, sagt man, dass es sich durch Zufall ereignet hat.<\/p>\n<p>Betrachte deine Umst\u00e4nde und frage dich das Folgende: \u201cWarum verh\u00e4lt sich das so?\u201c Gib Acht auf die Tagesereignisse, auf die K\u00f6rpersprache und auf Zeichen und Wunder! Es steht geschrieben: Die da Glauben werden Zeichen und Wunder sehen. (Vgl. Joh 4,48) Die Zeichen dienen der Wegorientierung. Du kennst vielleicht das Spiel namens Blinde Kuh. Mit verbundenen Augen schl\u00e4gst du auf einen Topf und folgst dem Ruf, der entweder \u201eKalt\u201c oder \u201eHei\u00df\u201c lautet. Du wandelst eine Wegstrecke bis folgender Ruf erschallt: \u201eKalt, kalt, kalt!\u201c Daraufhin beschreitest du eine andere und h\u00f6rst nun die Anweisung, die wie folgt lautet: \u201eHei\u00df, hei\u00df, hei\u00df!\u201c Durch Plus und Minus findest du den Weg. In der Computertechnik verh\u00e4lt es sich genauso. Plus und Minus, mehr gibt es nicht. Ja oder Nein. Auf diese Art und Weise f\u00fchrt uns der Herr. Wir m\u00fcssen nun selbst herausfinden und begreifen, was das zu bedeuten hat in unserem Leben. Frage dich ggf. das Folgende: \u201eWas haben mir meine physischen Schmerzen zu sagen?\u201c<\/p>\n<p>Das Leben der damals lebenden Menschen war sehr stark gepr\u00e4gt von \u00e4u\u00dferen Zeichen. Die heutigen Menschen achten nicht mehr auf Symbole und Signale. Sie laufen bei einem roten Warnsignal \u00fcber die Fahrbahn und wundern sich hernach, warum sie \u00fcberfahren wurden. Die heutigen Personen missverstehen einander und werden entt\u00e4uscht, weil sie nicht aufmerksam ihre Wegstrecke betrachten. Weist man sie dann daraufhin, werden sie ver\u00e4rgert und w\u00fctend auf dich.<\/p>\n<p>Die Geschichte der Weisen ist eine Geschichte der Astrologie. Die Begebenheit \u00fcber diese drei Sternkundigen m\u00f6chte ich kurz streifen und betrachten. (Siehe Mt 2,1ff.) Die Weisen aus dem Morgenland kamen, um Jesus anzubeten. Anfangs erw\u00e4hnte ich, dass auch Abraham Chald\u00e4er war. Bitte erschrick nicht \u00fcber das, was ich dir sage: Abraham war ein Sternkundiger bzw. Astrologe! Der liebe Gott nahm ihn heraus aus der Masse und sprach folgenden Wortlaut: \u201eAbraham, z\u00e4hle mal die Sterne!\u201c Glaubt nicht etwa, dass er nun daraufhin damit begann die Sterne zu z\u00e4hlen, etwa wie folgt: \u201eEins, zwei, drei, vier, f\u00fcnf!\u201c Nein! Er deutete sie. Er sah den Tag Jesu noch bevor Jesus geboren wurde! Er betrachtete die Zeichen am Himmel und war auserkoren und in der Lage, sie zu deuten! Hier schlie\u00dft sich der Kreis! Abraham sah den Tag Jesu! \u00dcber Jesus lie\u00dfen die Pharis\u00e4er sp\u00e4ter Folgendes verlauten: \u201eDieser ist noch keine f\u00fcnfzig Jahre alt und behauptet, Abraham gesehen zu haben!\u201c (Siehe Joh 8,57) Vielleicht sollten wir unsere Theologie korrigieren, denn wir sind zu stark von den Pietisten, Pharis\u00e4ern u.\u00c4. gepr\u00e4gt!<\/p>\n<p>Den Weisen aus dem Fernen Osten &#8211; entweder aus Ur, Ekbatana oder woher auch immer sie kamen, daher jedenfalls, wo das Volk Gottes zu Zeiten ihrer Gefangenschaft einquartiert war &#8211; gelang es als den Ersten, Jesus anzubeten! Deren messianische Hoffnung sowie ihr Glaube war nat\u00fcrlich stark von der Messiaserwartung gepr\u00e4gt! Die Chald\u00e4er nahmen es aus der Hand Gottes und kamen \u00fcber das Folgende \u00fcberein: \u201eHier spricht der Herr! Das ist Sein Stern!\u201c<\/p>\n<p>Der Stern, der ihnen erschienen war, ist ein uraltes Symbol bzw. der Abdruck eines Bildes! Der Prophet Bileam sollte Israel einstmals verfluchen. Der K\u00f6nig der Moabiter lud ihn bereits zweitausend Jahre vor Christi Geburt nach Moab ein, w\u00e4hrend die Kinder Israels von dort auszogen. Dieser Prophet verk\u00fcndigte, dass er den Stern Jakobs schauen w\u00fcrde, der jedoch sein Ziel noch nicht erreicht habe! Mit diesem Stern war der Stern Betlehems gemeint! Er sagte: \u201eIch sehe den Stern Jakobs!\u201c Das ist eine uralte \u00dcberlieferung! Auch Zarathustra sprach von diesem Stern in seinen Prophezeiungen. Uralte Prophezeiungen wurden nicht nur von Christen und Juden wahrgenommen, sondern von ganzen Volksgruppen! Sie wusste, dass ein Stern aufgehen w\u00fcrde, gemacht zur Orientierung, F\u00fchrung und Leitung! So geschah es! Als sie diesen Stern erblickten, riefen sie aus: \u201eWo ist der neugeborene K\u00f6nig?\u201c<\/p>\n<p>Als der Herr Abraham beauftragte und sprach: \u201eSo zahlreich wie die Sterne werden deine Nachkommen sein u.v.m.\u201c (siehe 1 Mose 26,4), begann Abraham die Sterne zu z\u00e4hlen. In der Bibel ist das Tierkreiszeichen notiert! Das ist weder Astrologie noch Horoskop! Lies die Worte nach. (Siehe Hiob 38,31-33) Hier sind Tierkreiszeichen wie z.B. der Orion erw\u00e4hnt! Au\u00dferdem kommt in der Heiligen Schrift eine Prophezeiung des Jesaja vor. Viele denken, dass hier die Jungfrau Maria erw\u00e4hnt sei, aber das ist nicht wahr! Es steht geschrieben: Eine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn geb\u00e4ren. (Siehe Jes 7,14) So teilt es uns die Bibel mit. Die Weisen sahen die Konstellation von Saturn und Jupiter im Tierkreiszeichen namens Jungfrau! Pl\u00f6tzlich wurde &#8218;die Jungfrau schwanger&#8216;, was bedeutet, dass sich das Sternbild Jungfrau ausdehnte! Daraus wurde die Prophezeiung ersichtlich, aus der die Sterndeuter ableiteten, dass der Messias kommt! Das Maria eine Jungfrau war, die vom Heiligen Geist \u00fcberschattet wurde, steht hier \u00fcberhaupt nicht zur Debatte. Das ist eine andere Geschichte. Die Sterne offenbarten die Heilsgeschichte!<\/p>\n<p>Im Zwiegespr\u00e4ch mit dem Herrn fragt Hiob, woher die Finsternis gekommen sei, worauf Gott spricht, dass Er alles aus der Finsternis heraus schuf. Der Herr legte alles fest: Licht und Finsternis, Tag und Nacht, Sonne, Mond und Sterne, und alles weitere auch. Er fragte Hiob: \u201eVermagst du all jenes an einen Ort zusammenzubringen? Ganz gewiss nicht. Ich schuf dich, bevor du geboren wurdest.\u201c (Siehe Hiob 38,1ff.)<\/p>\n<p>Abraham sah die gesamte Geschichte Jesu in den Sternbildern, weil er ein Chald\u00e4er und Sterndeuter war, der sich mit den Gestirnen auskannte. Als Beduine waren ihm die Sterne wohl bekannt. Er sagte: \u201eBetrachte genau! Hier ist die Geschichte Jesu!\u201c Durch das, was Hiob bez\u00fcglich der Sternbilder beschreibt, kommt die gesamte Heilsgeschichte zum Tragen: Tod, Auferstehung und Seligkeit Jesu, da Er in die Herrlichkeit aufgenommen und dem Vater \u00fcberantwortet worden ist.<\/p>\n<p>Nimm dir die Zeit und studiere s\u00e4mtliche Bilder des Himmels, die im Buch Hiob aufgezeigt sind. Liste sie auf. Hiob war ein sehr kluger Mann. Gott offenbarte ihm bereit damals schon Bilder, auf welche die Astronauten heute erst kamen. Es steht geschrieben: Er spannt den Norden aus \u00fcber dem Leeren und h\u00e4ngt die Erde \u00fcber das Nichts (Hiob 26,7). Im Mittelalter glaubten die Menschen, dass die Erde eine Scheibe w\u00e4re. Dieser alte Hiob, der lange Zeit zuvor lebte und dem weder Abraham noch Israel bekannt war, wusste damals bereits schon, dass der Herr die Erde im Nichts aufgeh\u00e4ngt hatte! Er spricht \u00fcber unsere Generation wie folgt: \u201eWehe, wenn diese letzte Generation diesen Leviathan, das Seeungeheuer, weckt!\u201c Doch Folgendes geschah: Wasserstoff, Kernspaltung und vieles andere wurde erweckt! Wehe dieser Generation! Das Gericht Gottes kommt \u00fcber sie! Die Alten haben aufgrund der Offenbarungen des Herrn viel mehr gewusst als wir denken und glauben! Woher kommt dieses ganze Wissen? Der Herr spricht zu Hiob: Wei\u00dft du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft \u00fcber die Erde? (Hiob 38,33)<\/p>\n<p>Man betrachtete die Konstellation von Saturn und Jupiter! Dazu kam der Komet Kohoutek, der pl\u00f6tzlich \u00fcber Jerusalem erschien zur Zeit, da Jesus in Bethlehem geboren wurde. Das war im Jahre 4 nach unserer Zeitrechnung, sprich nach Christus. Denn die Zeit ist menschlich fixiert. Ein M\u00f6nch wurde von Gregor dem Gro\u00dfen beauftragt, einen Kalender zu erstellen, verrechnete sich jedoch, was allgemein bekannt ist, weshalb das &#8218;vor und nach Christus&#8216; nicht exakt stimmt.<\/p>\n<p>Die Weisen aus dem Morgenland kamen, um sich zu vergewissern, ob die Geschichte wahr sei oder sie nur fantasieren und sich etwas einbilden w\u00fcrden. Es ist anzunehmen, dass sie Folgendes dachten: \u201eWir haben zwar die Offenbarung, aber das ist immer noch nicht viel mehr als in Unkenntnis zu wandeln.\u201c So ist es auch! Ich muss erst dabei sein und nachpr\u00fcfen, ob es sich wirklich so verh\u00e4lt! Und wir wissen, was die Engel den Hirten verk\u00fcndeten: Geht hin und ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. (Siehe Lk 2,12) Das ist ein Fakt! Du musst etwas Handfestes und Greifbares haben, nachdem die Offenbarung zu dir gelangte. Es reicht nicht aus, dass der Herr sie dir zugewiesen hat. Du ben\u00f6tigst einen Beweis daf\u00fcr, dass es sich wirklich so verh\u00e4lt! Die Weisen studierten den Himmel und wollten klar sehen. Sie wurden ergriffen, dass just in time, gerade in diesem Moment, dieses Geschehen stattfand und der Herr den Messias sandte! Die Messiaserwartung damals im Nahen Osten war gro\u00df! Nur so l\u00e4sst sich erkl\u00e4ren, dass sie gekommen waren, um das Kind anzubeten. \u201eWo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden?\u201c Sie wollten nicht nur den K\u00f6nig anbeten! Sie wollten Huldigen! F\u00fcr sie war der Messias gekommen! \u201eEr ist da!\u201c Sie wollten Ihn huldigen! Das waren gl\u00e4ubige Menschen! Als sie den Stern sahen, setzten sie sich sofort in Bewegung!<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist die folgende Tatsache etwas gro\u00dfartig: Der Himmel predigt!, der Kosmos predigt!, der Weltraum predigt das Evangelium zuerst, bevor es auf der Erde gepredigt wurde; die Sterne waren die Ersten!<\/p>\n<p>Satan versucht Sterne, Astrologie und Astronomie zu pervertieren, zu einer Religion zu machen und die Menschen zu versklaven, sodass manche ohne Horoskop gar nicht mehr zu leben imstande sind! Das ist Unfug! Der Himmel verk\u00fcndigt Seine Herrlichkeit! Wir singen in einem Chorus: \u201eDer Himmel zeugt von der Herrlichkeit des Herrn der Herrn!\u201c Es geht nicht nur um Sonne, Mond und Sterne, damit wir etwas Glitzerndes vom Himmel haben. Da ist au\u00dferdem noch viel mehr; eine Sprache! Der Himmel predigte! Das war f\u00fcr die Weisen eine himmlische Botschaft! Dass so etwas am Sternenhimmel stattfand, faszinierte sie! So etwas sahen sie noch niemals zuvor! F\u00fcr sie hatten die Sterne eine Bedeutung, die wie folgt lautet: Saturn war der Stern der K\u00f6nige, Jupiter war dieser der Juden und sie brachten alles in Einklang! Sie dachten Folgendes: \u201eWenn diese Sterne sich zu einem Ganzen zusammenf\u00fcgen, muss etwas Gewaltiges passiert sein!\u201c Mit blo\u00dfem Auge, ohne optische Ger\u00e4te, horchten sie den Himmel ab und betrachteten ihn. Die Chinesen verf\u00fcgen \u00fcber ein sehr perfektes Sternbild und haben Kunde dar\u00fcber erlangt, wann die verschiedenen Ereignisse am Firmament stattfanden.<\/p>\n<p>Vor Jahrtausenden kannten die Menschen nichts weiter als die Sterne, ob auf dem Wasser oder in der W\u00fcste. Das Wissen \u00fcber den Kosmos nebst Orientierung an den Sternen wurde von Generation zu Generation weitergegeben. In der heutigen Raumfahrttechnik ist das Sich-an-den-Sternen-Orientieren wesentlich! Sterne dienen seit Anbeginn als Wegorientierung und Wegweiser! Der Herr offenbart sich im Kosmos! So spricht der Herr: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben (Joh 3,16). \u201eSchaut!\u201c, spricht der Herr. \u201eMein Sohn gelangt zu euch, wie ich es vorhergesagt habe. Eine Jungfrau wird schwanger und einen Sohn geb\u00e4ren, und ihr werdet ihn nennen Immanuel, Gott mit uns.\u201c (Siehe Jes 7,14)<\/p>\n<p>Fast alle gro\u00dfen V\u00f6lker dieser Welt &#8211; das ist gleichfalls eine interessante Beobachtung &#8211; haben Sterne in ihren Fahnen. Die Amerikaner haben beinahe f\u00fcnfzig davon auf ihrer Flagge integriert. Das Europabild enth\u00e4lt lediglich zw\u00f6lf. In der Endzeit sind Sterne aufgekommen: Die gro\u00dfen M\u00e4chte wie Russland, China u.a. besitzen sie. Israel hat einen merkw\u00fcrdigen Stern: das Hexagramm. Das ist nicht der Davidstern, wie manche Leute meinen, sondern ein altes, okkultes Schutzsymbol. David trug einen solchen Stern nicht! Dieser Stern hat nichts mit David zu tun, sondern mit Horoskop, Astrologie und Magie!<\/p>\n<p>Die wahre Astronomie: Als die Sternkundigen Gott und die Natur beobachteten, z.B. die Tierkreiszeichen, fiel ihnen auf, dass der Herr zu ihnen gelangen wollte! D.h. Er offenbart sich dort und nicht in Horoskopen! Vergiss die Horoskope! Sie sind menschlich und entspringen der fleischlichen Gesinnung! Sterne, z.B. die Mondphasen, Geburtsjahr, -tag und -stunde beeinflussen dich nicht! Es macht eventuell etwas aus, ob du im Fr\u00fchling, Sommer, Herbst oder Winter geboren bist, aber nur geringf\u00fcgig. Der Fr\u00fchlingstyp lebt auf und ist gest\u00e4rkt. Der karge Winter hingegen bewirkt das Gegenteil. Das ist wahr. Aber f\u00fcr die Geburt Jesu war das Firmament bedeutungsvoll.<\/p>\n<p>Die Weisen bzw. Sternkundigen suchten nicht irgendein Baby, sondern den neugeborenen K\u00f6nig der Juden! Sogar im Fernen Osten, also zweieinhalbtausend Kilometer entfernt, wurde die Geburt Jesu wahrgenommen und nicht nur in Bethlehem! Die Menschen in Jerusalem verschliefen dieses Ereignis, aber die Weisen aus dem Morgenland nahmen es wahr! Wir m\u00fcssen wissen: Jesus war nicht mehr im Stall zu dieser Zeit. Maria und Josef hatten bereits irgendwo eine Unterkunft bezogen. In einer Herberge quartierten sie sich ein. Die Pilger waren l\u00e4ngst abgereist. Herodes erkundigte sich und fragte: \u201eWann ist euch dieser Stern erschienen?\u201c Das muss etwa zwei Jahre her gewesen sein, denn die Knaben, welche er t\u00f6ten lie\u00df, waren zwei Jahre und darunter. Er hatte Angst.<\/p>\n<p>In der Zeit, in welcher der Herr Geschichte macht, versuchen die Regierungen und Politiker desgleichen zu tun! Beides wird Hand in Hand abgewickelt. Kaiser Augustus lie\u00df ein Gebot ergehen, dass alle Welt sich sch\u00e4tzen lassen m\u00f6ge. Herodes erschrak und brachte die Knaben um. All jenes geschah zur Zeit, da Jesus geboren wurde. Von Augustus erhielten wir den Namen f\u00fcr den Monat August und von Kaiser Oktavian den Namen f\u00fcr den Monat Oktober. Von da gingen die Zeiten aus! Diese Machthaber versuchten zwar die Welt zu beeinflussen, doch wem gelang es am st\u00e4rksten? Jesus Christus! W\u00e4re Jesus nicht zu uns gelangt, w\u00fcssten wir heute nichts von C\u00e4sar, Moses oder den R\u00f6mern. Er hatte der Welt ganz neue Impulse verliehen!<\/p>\n<p>Die Weisen aus dem Morgenland kamen und wollten Jesus sehen: \u201eWo ist der Herr? Wo ist der K\u00f6nig, der Messias?\u201c Bisher war der Herr ein verborgener Gott. Sie dachten, es m\u00fcsse sich nun etwas ereignen. Sie besa\u00dfen die Weissagung des Propheten Jesaja. Bevor die Juden nach Babylon zogen, nahmen sie diese mit. Sie wussten: \u201eEine Jungfrau wird schwanger werden!\u201c und, dass sich im Sternbild Jungfrau etwas Gro\u00dfartiges zutragen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Heiden wussten mehr von Gott als die Juden in zweitausend Jahren Gottesoffenbarung! Sie hatten so viele Prophetien, Weissagungen, Eingebungen und Impulse, dass sie gewahr wurden, wo der Messias geboren werden sollte. Die Herberge war nur zehn Kilometer von Bethlehem entfernt, aber die Frommen machten sich nicht auf den Weg dorthin, um den neugeborenen K\u00f6nig zu sehen. Schade! Die Weisen aus dem Morgenland nahmen die weite Wegstrecke von etwas zweitausendf\u00fcnfhundert Kilometern auf sich. Die Juden wussten, wo der neugeborene K\u00f6nig der Juden geboren werden w\u00fcrde, aber sie gingen nicht hin und trafen dort nicht ein! Diese himmlische Erscheinung war f\u00fcr die Weisen einer g\u00f6ttlichen Offenbarung gleich! So pr\u00e4zise, dass sie sagten: \u201eSt\u00e4rker konnte uns dieses Ereignis nicht bewusstgemacht werden! Wir haben im Morgenland, im Fernen Osten, Seinen Stern gesehen und sind hierher gelangt, um ihn anzubeten!\u201c (Mt 2,2). Fehlte nur noch man h\u00e4tte festgestellt, dass sie aus China, dem Land vom Aufgang der Sonne, hierher gelangt seien. Denn wir wissen ja, dass die Chinesen in der Endzeit auch \u00fcber den Euphrat dorthin gelangen werden. Sie berichten \u00fcber den Kometen Kohoutek ganz detailliert und exakt, wo er erschienen ist und, dass sich dieses Ereignis sogar zweimal zugetragen h\u00e4tte. Aufgrund dessen ist es m\u00f6glich, alles genau zu ergr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Weissagung des Bileam \u00fcber den Stern aus Jakob: Er weissagt das Kommen Jesu! Obwohl er Israel verfluchen sollte, musste er dieses Land gegen seinen Willen segnen! So arbeitet der Herr! Es steht geschrieben: Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn, aber nicht von Nahem. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen und wird zerschmettern die Schl\u00e4fen der Moabiter und den Scheitel aller S\u00f6hne Sets (4 Mose 24,17). \u201eIch schaue ihn!\u201c, ruft Bileam aus. Wen meint er? Christus, den Messias und Heiland! \u201eAber jetzt noch nicht! Ich schaue ihn zwar, aber Er ist noch nicht in der N\u00e4he!\u201c Ein Stern tritt aus aus Jakob und ein Zepter erhebt sich aus Israel! So exakt! Seitdem lebte die Hoffnung aus Israel in den Tagen bei den Menschen in Nahost, im Orient: \u201eDer Erl\u00f6ser kommt! Der K\u00f6nig!\u201c Sein Zepter stellt ein Bild f\u00fcr Regierung bzw. Herrschaft dar. Interessiert und neugierig fragten sie: \u201eWo ist der neugeborene K\u00f6nig?\u201c Sie kamen geschwind, um dabei zu sein und mitzuerleben, wenn der Herr etwas tut.<\/p>\n<p>Das Wort des Herrn, welches gem\u00e4\u00df der \u00dcberlieferung aus der Heiligen Schrift offenbar wurde und nachfolgend verzeichnet ist, lautet: Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen f\u00fcr die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern (Off 22,16). Wurzel und Spross Davids! Der leuchtende Morgen- und Abendstern zugleich! Christus ist unser Morgen- und Abendstern! Er begleitet uns, wenn wir abends zu Bett gehen und ist bei uns, wenn wir fr\u00fch am Morgen aufstehen.<\/p>\n<p>Des Weiteren steht geschrieben: Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entst\u00fcnde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi (2 Kor 4,6). Der Herr hat dem Licht geboten, dass es aus der Finsternis hervorbricht! Und auch unser Herz lichtet sich, damit wir erleuchtet werden in der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi! Damit sie erleuchtet werden! Die Weisen sind erleuchtet worden! Sie sahen einen Stern! Wie zauderten sie, denn so fasziniert waren sie! Der Herr tut nichts, ohne es zuvor durch Seine Knechte und M\u00e4gde angek\u00fcndigt sowie durch ein Zeichen angedeutet zu haben. (Vgl. Amos 3,7) Gott \u00fcberf\u00e4llt die Menschen nicht und spricht Worte wie etwa diese: \u201eEuch ist heute der Heiland geboren!\u201c, sodass du dich nicht dagegen zu wehren vermagst. Jahrhunderte im Voraus k\u00fcndigte Er es an! Abraham sah eben denselben Stern, welchen die Weisen sahen! Es braucht oft Lichtjahre bis das Licht von den Sternen zu uns gelangt. \u201eEr war am Tag des Herrn\u201c, so verk\u00fcndigte es der Herr Jesus. \u201eWie kannst Du sagen, dass Du Seinen Tag gesehen hast?\u201c Ja, doch! Beim Herrn ist alles m\u00f6glich! Traue Ihm etwas zu! Gott hat ein Licht leuchten lassen!<\/p>\n<p>Es steht geschrieben: Das Volk, das in Finsternis sa\u00df, hat ein gro\u00dfes Licht gesehen; und denen, die sa\u00dfen im Land und Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen (Mt 4,16). Das Volk, welches im Finstern sa\u00df, sah ein gro\u00dfes Licht! Die im Fernen Osten, \u00fcberall da, wo Menschen sa\u00dfen und G\u00f6ttern und Gottheiten dienten, die nicht imstande waren ihnen zu helfen, sahen, dass sich im Kosmos etwas ereignete! Das Gro\u00dfe passiert im Himmel und nicht auf Erden! Alles Gro\u00dfe passiert im Himmel! Es steht geschrieben: Euer Wandel aber sei im Himmel. (Vgl. Phil 3,20) Unsere Erl\u00f6sung findet im Himmel und nicht hier unten auf Erden statt! Was hier auf Erden passiert ist nur die Spitze des Eisberges!<\/p>\n<p>Der Herr tut nichts, ohne es zuvor durch ein Zeichen anzuk\u00fcndigen. Er w\u00fcrde sich schuldig machen, wenn Er etwas tun w\u00fcrde ohne zuvor darauf hinzuweisen! Deshalb ist die Prophetie so bedeutungsvoll! Und deshalb war auch Bileam &#8211; so verkehrt wie dieser Mann auch war, der Herr setzt auch B\u00f6sewichte ein &#8211; wichtig! Schlechte Menschen, die wie Bileam f\u00fcrs Geld arbeiten, wurden eingesetzt, um den Herrn Jesus anzuk\u00fcndigen! Das geschah gegen dessen Willen! Er sagte voraus, dass der Erl\u00f6ser kommen w\u00fcrde! Stellt euch Folgendes vor: Er sieht, wie der Nachkomme Jakobs einem Stern gleich aufsteigt und wie Er Sein Zepter erhebt einem Kometen gleich! Dieser K\u00f6nig tritt den Siegeszug gegen Seine Feinde an! Er wird Moab den Sch\u00e4del einschlagen. Entsetzlich! Er will die Feinde zertr\u00fcmmern! Damit ist nicht das Volk gemeint, sondern die D\u00e4monen, F\u00fcrsten und Gewalten, sprich diese, welche dem Volk des Herrn im Wege stehen und Seine Sache blockieren wollen will Er vernichten! Das weissagt Bileam.<\/p>\n<p>Als Jesus gerade geboren war, machte sich K\u00f6nig Herodes auf und versuchte Ihn zu besiegen. Du siehst, Jesus ist kaum da, hat noch kein Wort gepredigt, kein Wunder gewirkt, keinen Kranken geheilt und nichts unternommen, da beginnt schon der Kampf zwischen Licht und Finsternis bzw. Gott und Satan.<\/p>\n<p>\u201eWir sahen Seinen Stern!\u201c riefen die Weisen aus. Und ich sage euch eines: Alles f\u00fchrt zu Jesus! Auch die Sterne und sogar der gr\u00f6\u00dfte Unsinn, den wir um uns herum wahrnehmen, f\u00fchrt zum Herrn! So spricht der Herr: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind (R\u00f6m 8,28). Das umfasst alles, sowohl das Gute als auch das Unangenehme. Die meisten denken, dass nur das Gute zum Besten dient. Nein! Vielmehr das Schlechte! Sie sprachen: \u201eWir sahen Seinen Stern!\u201c Dieser Stern leuchtet f\u00fcr Jesus; nicht f\u00fcr dich!<\/p>\n<p>Ich erw\u00e4hnte vorhin, dass ich nichts von Astrologie halte. Ich glaube nicht an Sternbilder. Es geschieht immer nur das, was du glaubst. Sobald du liest, was im Horoskop steht, so z.B. das Folgende: \u201eGehen Sie heute nicht aus dem Haus!\u201c oder \u201eTreffen Sie heute keine Entscheidungen!\u201c, wird es geschehen! Das ist alles Unfug! Dein Leben ist in Gottes Hand und nicht von irgendwelchen Sternenkonstellationen abh\u00e4ngig. Es gibt einf\u00e4ltige Leute wie z.B. die Demeter-Personen, die sich bez\u00fcglich der Gem\u00fcsesaat an der Mondkonstellation orientieren. Es w\u00e4chst, so oder so, gleichwie der Mond nebst seiner Phasen die Gezeiten bzw. Ebbe und Flut, die Menstruation der Frau u.\u00c4. beeinflusst.<\/p>\n<p>\u201eWir sahen Seinen Stern!\u201c Dieser Stern hatte Einfluss auf gebildete, intelligente Menschen. Einf\u00e4ltige werden es nicht verstehen! Sie \u00e4u\u00dfern das Folgende: \u201eEs ist ein wenig mehr Licht am Himmel!\u201c, aber mehr nicht. Gebildete, denkende Personen folgen diesem Zeichen und ziehen \u00fcber W\u00fcsten! Sie werden wie von einem Magneten angezogen und sagen: \u201eWir m\u00fcssen das sehen und dabei sein!\u201c So ist es, wenn der Herr sich in unserem Leben offenbart. Wir werden angezogen. Du sprichst Worte wie: \u201eIch muss dabei sein! Ich muss es erlebt haben. Ich muss es gesehen haben! Ist das wirklich wahr?\u201c Und genau darum geht es. Wir sollen wieder hungrig werden und sagen: \u201eJa, genau darum geht es!\u201c<\/p>\n<p>Der Stern zog die Menschen an wie Wagenseile, denn sie ahnten, dass sich dahinter eine Geschichte verbirgt. Folgendes teilten sie mit: \u201eIch will ganz genau sehen, was der Herr verrichtet im Detail.\u201c Sie machten sich auf den Weg und gingen hin, unabh\u00e4ngig davon, was die Menschen verlauten lie\u00dfen! Wahrscheinlich \u00e4u\u00dferten sie Worte wie die Folgenden: \u201eIhr seid Dummk\u00f6pfe diesem Stern nachzugehen!\u201c Doch sie erwiderten: \u201eWir m\u00fcssen dergleichen tun! Wir haben etwas geschaut und den Eindruck gewonnen, dass da etwas Gewaltiges geschieht!\u201c Sie wurden angezogen! Wei\u00dft du, sie waren weise, nicht bl\u00f6d oder dumm! Sie kannten den Herrn und wussten \u00fcber Ihn Bescheid. Sie wussten genug, um in Bethlehem anzukommen. So verh\u00e4lt es sich auch bei uns oftmals. Unser Wissen \u00fcber den Herrn und die Bibel ist vielleicht nur gering, aber genug, um verlauten zu lassen: \u201eHerr, wenn es Dich gibt, offenbare Dich mir! Gott, wenn Du existierst, so hilf mir und greife ein! Herr, wenn Du da bist, m\u00f6chte ich Dich kennenlernen, erleben und erfahren!\u201c Der Herr gebrauchte den Stern solange, bis sie bei Jesus angekommen waren. Nachdem sie den Messias gefunden hatten, wich der Stern nicht mehr von dannen. Er stand still, so steht es in der Heiligen Schrift.<\/p>\n<p>Zweieinhalbtausend Kilometer begleitete er sie, solange bis sie vom Weg abkamen. Wei\u00dft du, wie sich das zutrug? Es geschah, als sie nach der Logik und nach menschlichem Daf\u00fcrhalten gingen; von dem Moment an, da sie ihren Verstand einschalteten und sprachen: \u201eAch, Er wird in einem Palast oder Tempel das Licht der Welt erblicken.\u201c Aber Er war nicht in einer toten Kirche! Sie dachten menschlich! Wir verlieren den Zug der Offenbarung &#8211; die Magie, welche uns zieht und anspornt &#8211; sobald wir beginnen menschlich zu denken und sagen: \u201eAch, dieser ist bestimmt in der gro\u00dfen Kirche!\u201c oder \u201eAch, jener ist bestimmt bei dem gro\u00dfen Superstar!\u201c<\/p>\n<p>Ich bewundere diese Weisen. Sie m\u00fcssen sich komisch vorgekommen sein als sie in Jerusalem Einzug hielten und merkten, dass keiner etwas ahnte. Keiner hatte etwas vernommen, geh\u00f6rt oder gesehen. Daraufhin erschraken sie, wurden nerv\u00f6s sowie unruhig und gestanden sich das Folgende ein: \u201eDa stimmt irgendetwas nicht. Vielleicht hat der Teufel uns doch auf die falsche F\u00e4hrte gelockt!\u201c So werden wir oft verunsichert nachdem wir die Offenbarungen erhalten haben und daraufhin versucht werden nach menschlichen Gesichtspunkten zu handeln! Auf einmal bekamen sie zu sp\u00fcren, dass niemand in Jerusalem Notiz davon nahm und erwiderten folgende Worte: \u201eDas kann nicht wahr sein! Wir aber sahen es! Es muss wahr sein!\u201c Was steht denn in den Schriften \u00fcber den Messias? Sie forschten und fanden das Folgende heraus: Ein wahrer Gl\u00e4ubiger, der Jesus gefunden hat, sucht solange, bis er Frieden im Herzen hat. Erst dann ist er best\u00e4ndig und unbeirrt. Die Weisen sprachen: \u201eGut, wir gehen, selbst dann, wenn ihr nicht mitgeht!\u201c Das Erstaunliche ist, dass keiner aus Jerusalem mitging, nicht einmal ein Ortskundiger als Begleitperson, damit es m\u00f6glich werden w\u00fcrde schneller nach Bethlehem zu gelangen.<\/p>\n<p>Die erste Frage im Alten Testament, als der Herr Adam suchte, lautete wie folgt: \u201eAdam, wo bist du?\u201c (Vgl.1 Mose 3,9) Im Neuen Testament die erste Frage ist diese, da der Mensch nach Gott sucht und fragt: \u201eWo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden?\u201c (Vgl. Mt 2,2a) Im Alten Testament versteckt sich Adam vor dem Herrn, aber im Neuen Testament wird Jesus als Mensch offenbart! Jede Person hat eine Ahnung vom Herrn. Jeder wei\u00df, dass es ein h\u00f6heres Wesen gibt, unabh\u00e4ngig davon, wie man es nennt. Alle Religionen sprechen von einem Etwas, das alles kontrolliert und beherrscht. Die Menschen wissen! Das ist ein Rest vom Paradies. Sie sehen den Stern! Sie ahnen etwas! Aber sie gehen ihm nicht nach!<\/p>\n<p>Es ist gef\u00e4hrlich sich auf Menschen zu verlassen! Wir m\u00fcssen selber suchen! Die Weisen sagten: \u201eWir geben die Suche nicht auf!\u201c Ich suche solange, bis ich es gefunden habe. In meinem Leben war es auch so. Ich trieb die Suche nach Gott voran. Als eine junge Person fragte ich mich pl\u00f6tzlich, ob das wirklich alles gewesen ist. Ich sprach zu mir Folgendes: \u201eDu studierst, du arbeitest, du lernst, du verdienst Geld, aber soll das wirklich alles sein?\u201c Und als ich dann zu sp\u00fcren bekam, dass es nicht alles ist, suchte ich weiter. Als ich Christ, Kind Gottes und an Jesus gl\u00e4ubig wurde, tat ich desgleichen und fragte: \u201eSoll das wirklich alles sein was ich habe: Die S\u00fcndenvergebung, dass ich als Gl\u00e4ubiger in den Himmel komme, weil ich mich zu weit von der H\u00f6lle entfernt habe und nicht mehr verlorengehen kann?\u201c Ich befragte den Herrn: \u201eIst das wirklich alles?\u201c und Er f\u00fchrte mich weiter! Wir sollten nicht stehenbleiben bis wir Jesus gefunden haben nebst dem, was Er uns anzubieten hat!<\/p>\n<p>Die Weisen gaben nicht auf. Sie wollten es genau wissen und exakt das Ziel erreichen. Sie kamen, um Jesus zu sehen und nicht, um in Jerusalem Theologie zu studieren oder etwas \u00fcber den Herrn zu lernen. Nein! Sie wollten Jesus sehen! Unser Anliegen sollte grunds\u00e4tzlich Folgendes sein: \u201eIch will Jesus sehen, Ihn erleben und pers\u00f6nlich kennenlernen! Ich will weder eine Kirche noch eine Organisation noch einen Verein, sondern Jesus kennenlernen!\u201c Die Frage ist: wo findet man Jesus? Die Weisen kamen nicht nach Jerusalem, um das Judentum, ihre Gesetze, Reinheitsvorschriften oder den einigen Glauben an Gott zu studieren! Sie wollten auch nicht den in Glanz und Gloria schimmernden Tempel sehen, den Herodes wiederherstellen lie\u00df, was gerade geschehen war, sondern sie wollten Jesus, den Sohn Gottes, finden! Unser Hauptanliegen sollte sein: \u201eIch will Jesus sehen!\u201c Jesus und keine exklusive, neu eingeweihte Kirche, Orgel o.\u00c4.!<\/p>\n<p>In unserer Kirche war einmal Peter van Woerden, der Neffe von Corrie ten Boom, der in der Gemeinde predigte und Zeugnis dar\u00fcber gab, wie er gl\u00e4ubig wurde. Dam\u00adals wurde in seiner Heimatstadt Holland eine Orgel eingeweiht. Er spielte leidenschaftlich gern dieses Instrument. Er erblickte dreiarmig das Licht der Welt. Ein Arm wurde entfernt, aber er beschwerte sich danach und fragte, warum die \u00c4rzte das getan h\u00e4tten, da er mit drei H\u00e4nden noch viel besser das Instrument h\u00e4tte beherrschen k\u00f6nnen. In die Kirche wollte er nicht gehen, aber der Herr &#8211; so gestand er selbst &#8211; erreichte ihn auf Umwegen. Gott erreicht die Menschen auf Umwegen! Er sa\u00df in der Kirche und immer als die Predigt begann hielt er sich die Ohren zu. Aber eine Fliege nahm auf seiner Nasenspitze Platz und gerade in dem Moment, da er sie verscheuchen wollte, sprach der Herr durch den Prediger das Folgende: \u201eWer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!\u201c Er war so erstaunt, dass er gerade diesen Aufruf h\u00f6rte, denn er wollte seine Ohren verstopfen, um nicht zu h\u00f6ren, was der Pastor predigt. Der Herr erreicht auf merkw\u00fcrdige Art und Weise Seine Leute, wenn Er sie erreichen will, mitunter durch eine Fliege! Halleluja! Peter van Woerden war ein gro\u00dfer Segen. Er schrieb zahlreiche Lieder f\u00fcr den Evangeliums-Rundfunk.<\/p>\n<p>Die Weisen kamen, sahen sich um und fragten: \u201eWo ist der neugeborene K\u00f6nig?\u201c Wir wollen nicht die Orgel sehen! Peter van Woerden bekannte mir sp\u00e4ter, dass er nicht mehr die Orgel sehen wollte, sondern es ihm danach verlangte das Wort Gottes zu vernehmen!\u201c \u201eWer Ohren hat, der h\u00f6re!\u201c Gott offenbart sich! Die Frage ist nur: h\u00f6ren wir auch, was Er uns kundtut? Wir suchen den Herrn, was wir ja tun sollten, und es gen\u00fcgt nicht den Herrn zu finden!<\/p>\n<p>Die Weisen kamen schlie\u00dflich nach Bethlehem und fanden den Vater Josef, das Kind und Mutter Maria. Das war eine alte \u00dcberlieferung! Alles stimmte haargenau so, wie es geschrieben war. Das Wort des Herrn deckt sich. Die Weisen beteten den K\u00f6nig, den S\u00e4ugling bzw. das ca. zweij\u00e4hrige Kind an. Es hie\u00df wie folgt: Sie taten ihre Sch\u00e4tze auf und schenkten Weihrauch, Gold und Myrrhe. Wenn sie nicht genau gewusst h\u00e4tten, dass das der Messias, der verhei\u00dfene Sohn Gottes bzw. die himmlische Offenbarung sei und dass dort in Ekbatana Jesus geboren werden w\u00fcrde, h\u00e4tten sie Herodes angebetet oder einen anderen Knaben, der gerade das Licht der Welt erblickt hatte. Aber sie beteten den Messias an.<\/p>\n<p>Im Buch des Propheten Daniel, da, wo er weissagt, wird die Auslegung des Traumes best\u00e4tigt. (Siehe Dan 2,1ff.) Daniel war ein Weiser, der bereits gepredigt hatte, dass der Messias kommen w\u00fcrde! \u201eEr wird in Bethlehem geboren werden!\u201c Die Weissagungen des Propheten Micha waren vorhanden! Diesen wollen sie anbeten, nicht irgendjemanden! Wir m\u00fcssen aufpassen, dass wir nicht den falschen Jesus anbeten, wie es \u00fcberall gang und g\u00e4be ist! So spricht der Herr: Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und gro\u00dfe Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es m\u00f6glich w\u00e4re, auch die Auserw\u00e4hlten verf\u00fchrten (Mt 24,24). Deshalb ist wichtig, dass du herausfindest, ob das der richtige Jesus ist, den du daf\u00fcr h\u00e4ltst! Auch wir sollen sehr kritisch sein f\u00fcr uns pers\u00f6nlich und pr\u00fcfen, ob der Jesus, den ich anbete, der richtige ist, dieser, den der Vater gesandt hat, welcher im Fleisch kam und auf Golgatha f\u00fcr mich starb. Die falschen Christusse tun nur Zeichen und Wunder und verzaubern das ganze Volk. Diese sind m\u00e4chtig-gewaltig; ein Engel des Herrn wom\u00f6glich und vieles Weitere!<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen den richtigen Jesus finden. Wei\u00dft du, wo dieser zu finden ist? Er ist in der Demut, in der Bescheidenheit, in der Niedrigkeit! In Bethlehem und nicht in der hoch heiligen, hochgelobten Stadt Jerusalem! Gott konnte alle bewegen, blo\u00df die fromm-religi\u00f6sen Juden aus dieser hoch-heiligen Stadt Jerusalem nicht! Diese fromm-religi\u00f6sen Juden waren die stursten Menschen auf dieser Erde. \u201eWenn der Messias geboren wird, dann wird Er in Jerusalem zur Welt kommen!\u201c, behaupteten sie. Von wegen! Gott geht andere Wege! Es geschah in Bethlehem! So spricht der Herr: Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist (Micha 5,1). Du kleinste aller St\u00e4dte, aus dir soll der Messias hervorgehen! Der Herr w\u00e4hlt die Kleinsten, Geringsten, Einfachsten und T\u00f6richtesten. Das Wort des Herrn, welches gem\u00e4\u00df der \u00dcberlieferung aus der Heiligen Schrift offenbar wurde und nachfolgend niedergeschrieben steht, lautet: Sondern was t\u00f6richt ist vor der Welt, das hat Gott erw\u00e4hlt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erw\u00e4hlt, damit er zuschanden mache, was stark ist; und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erw\u00e4hlt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist, auf dass sich kein Mensch vor Gott r\u00fchme (1 Kor 1,27f.). Das hat sich Gott erw\u00e4hlt! Schrecklich! Und gerade zu diesen f\u00fchrt der Stern die Weisen! Er f\u00fchrt sie zu Jesus in Bethlehem! Die Pharis\u00e4er, Schriftgelehrten und Religi\u00f6sen blieben stur und beteten weiter. Sie beten bis zum heutigen Tag, obwohl der Messias l\u00e4ngst da ist!<\/p>\n<p>Als ich einstmals in Israel auf dem \u00d6lberg war &#8211; ich war in einem Geb\u00e4ude gegen\u00fcber des Tempels einquartiert &#8211; traf ich auf meiner Wohnetage einen alten Rabbiner, der allmorgendlich zum Goldenen Tor hin\u00fcbersah. Als ich ihn ansprach, worauf er blicken und was ihn bewegen w\u00fcrde, antwortete er wie folgt: \u201eWissen Sie, ich warte auf den Messias. Wenn dieses goldene Tor offen ist, dann ist der Messias gekommen!\u201c Aber es ist bis heute noch zugemauert! Warum? Der Herr Jesus sprach: \u201eIch werde durch dieses goldene Tor nicht mehr einziehen, es sei denn, ihr sagt: \u201eHosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!\u201c Das nur nebenbei.<\/p>\n<p>Die Weisen, echt gebildeten, geben nicht an! Sie sind nicht wie die super Frommen, die sagen: \u201eIch danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie diese da!\u201c (Siehe Lk 18,11) Nein! Sie suchen weiter! Sie ma\u00dfen sich nichts an! Sie sind nicht arrogant und hochm\u00fctig! Sie gehen und suchen solange, bis sie gefunden haben! Sie benutzten die Unterweisung des Sternes aufs Geratewohl bis dorthin. Gott will zu dir sprechen und sich dir mitteilen! Viele bleiben nur Sterngucker. Viele lesen zwar die Bibel, aber sie verstehen sie nicht. Sie lesen sie nur f\u00fcr ihren eigenen Verstand. Sie lesen nur das, was ihnen gef\u00e4llt. Bibellesen macht noch niemanden selig! Bibellesen rettet noch niemanden! Eben sowenig der Kirchgang! Wir m\u00fcssen fortfahren und nicht nur Bibellesen! Die Juden besa\u00dfen die Heilige Schrift, aber sie machten sich nicht auf und gingen nach Bethlehem! Daf\u00fcr aber diese, welche den Stern schauten. Die Weisen besa\u00dfen keine Bibel, sondern blo\u00df Notizen, doch sie stellten die Frage, wo der neugeborene K\u00f6nig der Juden sei! Sie verk\u00fcndigten: \u201eWir sahen Seinen Stern im Morgenland und sind gekommen Ihn anzubeten!\u201c Sie waren weise! Sie suchten und fragten nach Ihm! Lies die Bibel! Jeder Rechtsanwalt ist verpflichtet, bevor er Jura studiert die Bibel mindestens einmal durchgelesen zu haben. Wie viele gl\u00e4ubige Rechtsanw\u00e4lte haben wir? Bibellesen allein macht niemanden gl\u00e4ubig! Kirchgang gleichfalls nicht!<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Schock muss das gewesen sein als die Leute aus dem Fernen Osten ankamen, beladen mit Weihrauch, Gold und Myrrhe! Sie kamen nicht wie Bettler angereist, sondern wie reiche Leute mit Bodyguards. Bei einem Goldtransport muss man sicher sein, dass es unterwegs nicht gestohlen wird. Wahrscheinlich f\u00fchrten sie sogar eine ganze Armee bei sich. Manche Bibelausleger formulierten es folgenderma\u00dfen: \u201eDie Weisen waren K\u00f6nige. Sie kamen, um ihresgleichen, den neugeborenen K\u00f6nig, anzubeten. Deshalb wurden sie auch von Herodes auf Augenh\u00f6he empfangen.\u201c Sie kamen nach Jerusalem, wollten den K\u00f6nig anbeten, den sie jedoch gar nicht in Jerusalem vorfanden. Herodes, dieser Tyrann, erschrak sich als er vernahm, dass ein Nebenbuhler, der ihm Konkurrenz machen k\u00f6nnte, geboren worden ist! Diese Konkurrenz duldete er nicht. Er wollte ihn aus der Welt schaffen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber, dass die Weisen dennoch still geblieben und durchgehalten haben, machte ich mir viele Gedanken. \u201eWo ist der neugeborenen K\u00f6nig? Lasst es uns herausfinden?\u201c Sie haben die Leute nicht weiter irritiert, sondern dem Herodes dargestellt was sie geschaut hatten und zogen weiter. Sie suchten weiter bei den Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern solange, bis sie Jesus fanden. Sie wurden nicht entt\u00e4uscht! Ich sage euch eines: wenn wir Jesus aufrichtig suchen, werden wir nicht entt\u00e4uscht! \u201eWo sollte Jesus geboren werden?\u201c Eigentlich h\u00e4tte Er in Nazareth geboren werden sollen. Aber, damit Er in Bethlehem geboren werden konnte, musste Kaiser Augustus ein Gesetz herausgeben, damit die Eltern aus Bethlehem kamen, denn sie waren aus dem Hause Davids! Jesus wurde stets der Nazarener genannt, nicht der Bethlehemiter! Er hat sich immer mit Nazareth identifiziert, nicht mit Bethlehem! Und trotzdem: Er kam in Bethlehem zur Welt. Wo genau ist Er geboren? Nur zwei Stunden Fu\u00dfmarsch von Jerusalem entfernt! Einen Sonntagsspaziergang nach Bethlehem h\u00e4tte man sich vornehmen k\u00f6nnen, denn Maria und Josef waren noch dort! Man h\u00e4tte nachforschen k\u00f6nnen! Aber was erwartest du von einem kleinen Kind.<\/p>\n<p>Die Weisen suchten solange, bis sie die Offenbarung best\u00e4tigt bekamen, dass Er der neugeborene K\u00f6nig ist. Der Stern verharrte \u00fcber dem Objekt indem das Kind und die Mutter waren. So arbeitet der Herr: Sobald man Jesus gefunden hat, wandert der Stern nicht weiter. Er beh\u00e4lt seinen Standpunkt. Es w\u00e4re so sch\u00f6n, wenn der Heiland dich weiterf\u00fchren w\u00fcrde! Aber eben das zeigt: Jesus allein ist genug! Du brauchst nicht noch mehr! Jesus spricht: \u201eWer mich hat, besitzt alles, was der Himmel hat!\u201c So viele Christen fragten Folgendes: \u201eM\u00f6chtest du nicht wissen, was Gott von dir denkt?\u201c Nein! Das Wichtigste ist, dass man den Herrn kennt und Ihm begegnet! Als sie im Garten waren in dem Jesus beerdigt war, fragt der Engel: \u201eWas sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Christus ist nicht hier. Er ist auferstanden und geht euch voraus!\u201c (Vgl. Lk 24,5b-6.) Nicht mehr der Stern f\u00fchrt sie jetzt, sondern der Heiland selbst! Das ist ganz arg wichtig! Was sucht ihr die Wahrheit bei den L\u00fcgnern, den Segen bei den Verfluchten und Dahingegebenen? Sie h\u00e4tten entt\u00e4uscht umkehren und nach Hause gehen k\u00f6nnen, aber nein, sie gingen weiter. Sie sagten: \u201eWir m\u00fcssen zum Ziel gelangen! Wir geben uns nicht damit zufrieden eine Reise gemacht zu haben! Wir m\u00fcssen weiter!\u201c Sie nahmen auch den Schrecken und Schock, den sie in Jerusalem erlebt hatten, auf sich. Denn dadurch war ein Blutbad zustande gekommen!<\/p>\n<p>Nachdem sie den Herrn gefunden hatten, wurden sie vom Heiligen Geist weitergef\u00fchrt und nicht mehr von dem Stern! Der Stern begleitete sie nicht mehr zur\u00fcck nach Ekbatana. Der Heilige Geist sprach: \u201eZieht auf einem anderen Weg heim!\u201c (Siehe Mt 2,12) So arbeitet der Herr. Sobald wir Jesus gefunden haben, f\u00fchrt uns der Heilige Geist weiter; das tun weder Sterne noch Horoskope noch Prophezeiungen!<\/p>\n<p>Wenn sie gewusst h\u00e4tten was sie anrichten w\u00fcrden, w\u00e4ren sie wahrscheinlich nicht vom Wege abgewichen! Dadurch bereiteten sie dem Kind, dem Vater und der Mutter so viel Herzeleid und M\u00fche! Sie mussten ins Ausland nach \u00c4gypten fliehen! Wir sollten nicht nach unserer menschlichen Logik gehen, sondern uns vom Herrn leiten lassen! Sie verga\u00dfen, den Herrn zu befragen: \u201eSollen wir nach Jerusalem gehen oder nicht?\u201c Ich bin sicher, dass der Stern den drei Weisen gezeigt h\u00e4tte, dass sie nicht nach Jerusalem gehen, sondern dem Stern weiter folgen sollen! Wenn der Herr etwas beginnt, f\u00fchrt Er es auch zu Ende! Das ist auch in unserem Leben so! Doch der Mensch geht immer eigene Wege! Er bringt Ungl\u00fcck, geht manchmal sogar in die Irre! Das geschieht, wenn der Kopfglaube regiert, sprich, wenn wir nach dem Kopf handeln! Selbst die Weisen gingen nach Logik und Verstand! In Jerusalem begegnet man so viel Gedankenlosigkeit, weil man nach dem Kopf geht. Lasst uns aufh\u00f6ren nach dem Kopf zu gehen und weiter im Glauben wandeln! Wir haben im Glauben angefangen, sind im Glauben ausgezogen bzw. haben im Glauben A gesagt und sollen auch im Glauben B sagen und solange nicht ruhen, bis wir das Ziel erreicht haben!<\/p>\n<p>Die Weisen kamen durcheinander und waren verwirrt. Viele christliche Religionen haben mit Christentum nicht das Geringste zu tun! Da ist kein Glaube mehr anzutreffen! Man diskutiert \u00fcber Klimaver\u00e4nderung u.v.m. Es geht um alles andere, aber nicht um die Frage: \u201eWie finde ich zum Herrn?\u201c<\/p>\n<p>Gerade nachdem wir aus der Sowjetunion nach Deutschland gekommen waren, wurde ich von meinem Freund in eine evangelische Kirche eingeladen. Jeder war einer anderen Religion zugeh\u00f6rig. Wir geh\u00f6rten der Region Bayern an, wo der katholische Glaube dominierte. Ich war damals, im Alter von siebzehn Jahren, das erste Mal in einem evangelischen Gottesdienst. W\u00e4hrend dem Gottesdienst fragte ich meinen Freund: \u201eSag mal, was muss ich tun?\u201c Ich beobachtete, was er tat. Er stand auf, faltete die H\u00e4nde und betete, zumindest machte es diesen Eindruck auf mich. Ich tat das Gleiche, stand auf, faltete meine H\u00e4nde und betete. Als er sich setzte, tat ich desgleichen. Auf dem Nachhauseweg fragte ich nach und sprach: \u201eSag mal, was hast du eigentlich gemacht als du die H\u00e4nde gefaltet und gebetet hast?\u201c Seine Antwort lautete wie folgt: \u201eIch habe bis Zehn gez\u00e4hlt.\u201c Das nennen die Leute dann beten. Viele haben keine Ahnung von echtem Christentum! Wenn wir hier die H\u00e4nde hochheben und den Herrn loben und preisen, sagen sie, dass es der Nazigru\u00df sei. Vergiss es! Bereits Moses hob die H\u00e4nde hoch und solange er sie hochhielt, siegte das Volk Gottes! So spricht der Herr durch Paulus: So will ich nun, dass die M\u00e4nner beten an allen Orten und aufheben heilige H\u00e4nde ohne Zorn und Zweifel (1Tim 2,8). M\u00e4nner sollen an allen St\u00e4tten heilige H\u00e4nde hochheben! Diese Geste ist uralt! Sie entstand lange vor dem Nazireich! Ich geniere mich nicht und lasse mir von niemandem verbieten die H\u00e4nde hochzuheben. Die Pfingstler strecken beide H\u00e4nde und die Charismatiker nur eine Hand in die H\u00f6he. So ist es m\u00f6glich Pfingstler und Charismatiker zu unterscheiden. Pfingstler strecken beide H\u00e4nde nach oben und beten wie David. Ich lobe und preise den Herrn mit erhobenen H\u00e4nden! Die toten Kirchen haben keine Ahnung davon! Sie machen aus allem ein Ritual! Sie \u00fcben eine Form gleich der alten Israeliten aus! Mit der ehernen Schlange betrieben sie vierhundert Jahre lang G\u00f6tzendienst und verehrten sie, solange bis Hiskia kam und sie zerschlug. Gotteskinder sollten aufh\u00f6ren nur Rituale zu betreiben und G\u00f6tzen mitzunehmen! Wir sollen den Herrn anbeten im Geist und in der Wahrheit bzw. in der Freiheit des Geistes und nicht so steif sein, wie es sich in manchen Religionen und Kirchen verh\u00e4lt!<\/p>\n<p>Man wundert sich, warum die Menschen heutzutage nichts vom Herrn wissen wollen. Das liegt daran, dass es so viel tote Religion gibt! Die Moslems beten f\u00fcnfundsiebzig Mal am Tag Gott an, doch was haben sie vom Herrn? Wie viele Wunder, wie viele Heilungen, wie viele Zeichen erleben sie? Sie beten: \u201eGro\u00df ist Allah!\u201c, doch was haben sie davon? Was n\u00fctzt es wenn sie sich zu Boden werfen und sagen: \u201eGro\u00df ist Allah.\u201c? Entscheidend ist doch, was nach der Anbetung geschieht!<\/p>\n<p>Die Weisen beteten nicht nur das Kind an, ber\u00fchrten es und nahmen es auf den Arm, sondern sie brachten ihre Sch\u00e4tze dar! Sie taten etwas! Wahre Gl\u00e4ubige freuen sich etwas zu tun! Die Weisen hatten eine gro\u00dfe Freude als sie den Stern sahen. Mit gro\u00dfem Enthusiasmus, mit gro\u00dfer Begeisterung reisten sie an und sprachen: \u201eHier ist der K\u00f6nig! Der Stern steht genau im Zenit!\u201c Viele Menschen wissen nicht was Freude ist. Deshalb sprach schon der Engel zu den Hirten: \u201eSiehe, ich verk\u00fcndige euch eine gro\u00dfe Freude!\u201c Solange du fromm-religi\u00f6sen Riten, Kulten und Traditionen nachfolgst &#8211; selbst wenn du eine saubere Theologie hast &#8211; fehlt dir die Freude, der Jubel, das Jauchzen! Es erschallt weder ein Halleluja noch ein Dankesch\u00f6n! Gl\u00e4ubige Menschen sollen gl\u00fcckliche Menschen sein, die bekunden: \u201eIch habe was ich brauche, denn ich habe den Heiland gefunden!\u201c Sie haben den Messias gefunden, den K\u00f6nig aller K\u00f6nige! In Jerusalem fanden sie nur Kopf- bzw. Verstandesglauben, aber das reicht bei weitem nicht aus! Sie kannten dort die Heiligen Schriften, hielten sich dort auf, lasen sie und beteten stundenlang, wom\u00f6glich kasteiten sie sich noch; alles war da und doch war es ungen\u00fcgend und unn\u00fctz! Um den Herrn kennenzulernen, Ihn zu loben und zu preisen und Christus, den Messias, zu finden, muss man aufstehen und sich in Bewegung setzen! Es ist sogar m\u00f6glich mit einer offenen, aufgeschlagenen Bibel in die H\u00f6lle zu gehen. Satan kennt die Bibel besser als du und ich. Er proklamiert Worte wie: \u201eEs steht geschrieben\u201c und \u201emein Herr!\u201c<\/p>\n<p>Jerusalem war teilnahmslos und gleichg\u00fcltig, besessen von dem Gleichg\u00fcltigkeitsd\u00e4mon! \u201eWie oft wollte ich euch versammeln und ihr habt es nicht gewollt!\u201c, spricht der Herr Jesus. Wie oft! Wie oft!<\/p>\n<p>Viele Fromme sind wie in Narkose versetzt, bet\u00e4ubt und verblendet! Ihre Augen werden gehalten wie es bei den Emmaus-Br\u00fcdern geschah! Die Weisen kommen vom Fernen Osten und sehen Seinen Stern. Es reicht nicht aus nur Pflicht\u00fcbungen und Vorschriften zu erf\u00fcllen, ganz gleich, welche es sind. Der Herr sucht keine Sympathisanten sondern treue Anbeter! Ich kann mir vorstellen, wie sie den Heiland angebetet haben. Die Bethlehemer Kirche ist die einzige der letzten christlichen Kirchen, die vom Islam nicht zerst\u00f6rt worden ist. Wenn du diese Geburtskirche betrittst, siehst du die drei K\u00f6nige vom Fernen Osten aus Persien stammend. Als die damaligen Bilderst\u00fcrme waren und dabei die christlichen Kirchen zerst\u00f6rt wurden, sagten die Moslems, dass dort ja ihre Br\u00fcder abgebildet seien und, dass diese Kirche keinesfalls zerst\u00f6rt werden d\u00fcrfe! Deshalb ist die Geburtskirche in Bethlehem bis heute nicht zerst\u00f6rt worden. Sie entdeckten ihre eigenen Landsleute, die Araber bzw. Perser, und riefen aus: \u201eDiese sind ja unsere Br\u00fcder!\u201c<\/p>\n<p>Die Heiden sahen Seinen Stern. Sie erachteten alles f\u00fcr gering, brachen sofort auf und lie\u00dfen alles los. Sie l\u00f6sten sich aus der Routine. Sie diskutierten unterwegs und fragten: \u201eWerden wir Ihn treffen? Wie wird es sein? Was wird es sein?\u201c Sie erkannten die Wahrheit als sie den Herrn Jesus Christus sahen und taten ihre Sch\u00e4tze auf. Gold ist das teuerste Metall, was es gibt. Das Kostbarste, was sie hatten, gaben sie Maria und Josef! Jesus konnte damit noch gar nichts anfangen. Er war noch viel zu klein. Das ist auch f\u00fcr uns g\u00fcltig, wenn wir Jesus anbeten, Ihm nachfolgen und dienen: Jesus kann mit Gold nichts anfangen. Er ist noch zu klein. Aber Seine Angeh\u00f6rigen. Dieses Geld war Wegegeld f\u00fcr die Flucht nach \u00c4gypten. Sie taten ihre Sch\u00e4tze auf. Weihrauch und Myrrhe sind Symbole f\u00fcr den Priesterdienst am Allerheiligsten. Sie sagten: \u201eMaria, verwalte das sorgf\u00e4ltig. Das ist f\u00fcr dich, dein Kind und deine Familie, damit ihr wohlbehalten bleibt!\u201c Wenn wir Jesus aufnehmen, versorgt Er uns mit allem, was wir ben\u00f6tigen. Jesus ben\u00f6tigt die Sch\u00e4tze nicht. Es ist m\u00f6glich, dass sie sogar noch mehr schenkten als diese Gaben, z.B. Finanzen. Sie unterst\u00fctzten, obgleich sie nicht wussten, dass das Paar noch in derselben Nacht fliehen sollte.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist es ein nat\u00fcrliches Erfahren und Erleben. Sie sahen zuvor ein nat\u00fcrliches Licht und sp\u00e4ter das g\u00f6ttlich-geistliche. Das findet durchweg in der Erl\u00f6sungs- und Heilsgeschichte statt. Paulus wurde auch pl\u00f6tzlich von einem Licht umleuchtet. Wie von einem Blitz getroffen fiel er wie tot zu Boden. Er sprach daraufhin: \u201eWas willst Du, Herr? Was soll ich tun?\u201c und Jesus antwortete: \u201eSteh auf und geh in die Stadt; dort wird man dir Auskunft erteilen!\u201c (Vgl. Apg 9,6) Gott sagt uns nicht alles. Wir sind herausgefordert es selber herauszufinden, selbst zu vernehmen und zu erkennen, um was es wirklich geht. Daraufhin kommt Bruder Hananias, geleitet vom Heiligen Geist, und f\u00fchrt die beiden zusammen. Auf diese Art und Weise f\u00fchrt der Herr. Saulus hatte eine Offenbarung. Daraufhin wurde er blind. Als Blinder ist er im Gebet versunken und murmelt. Es steht geschrieben: Denn siehe, er betet (Apg 9,11b). So ist es in der Heiligen Schrift versehen. Der eine findet den anderen. Hananias geht auf Saulus zu uns spricht: \u201eLieber Bruder Saul. Der Herr, der dir unterwegs erschienen ist, erschien auch mir und sprach, ich solle dich aufsuchen, dir die H\u00e4nde auflegen, auf dass du den Heiligen Geist empf\u00e4ngst! Du bist ein auserw\u00e4hltes Werkzeug vom Herrn!\u201c (Siehe Apg 9,17) Das war Segnung!<\/p>\n<p>Vor Kurzem hatten wir einen Segnungsgottesdienst in der Gemeinde. Nachdem Segnungen vollzogen werden, fangen Probleme an! Sie h\u00f6ren nicht auf. Pl\u00f6tzlich erhob sich Paulus und verk\u00fcndigte, dass Jesus der Christus, Messias und Heiland ist. Daraufhin musste er bei Nacht und Nebel fliehen. Sie riefen ihm folgende Worte zu: \u201eGeh wieder nach Tarsus zur\u00fcck, Bruder. (Siehe Apg. 9,30) Mache dort Zeltarbeit oder etwas, was du gelernt hast, studiere oder ziehe dich in die W\u00fcste Arabiens zur\u00fcck.\u201c Nach der Salbung fangen Probleme an! Das sage ich euch in aller Liebe. Das ereignete sich auch bei den Weisen. Nach der Anbetung aus dem Heiligtum, der Wohnung von Josef und Maria, kommend, mussten sie auf einem anderen Wege nach Hause gehen als auf diesem, von dem sie kamen! Sie trafen Entscheidungen! Bei vielen Menschen ist Unkenntnis! Mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit h\u00f6renden Ohren h\u00f6ren sie nicht. Wenn der Herr uns bis hierher gef\u00fchrt hat, sollten wir offen und sensibel f\u00fcr das sein, was der Herr als N\u00e4chstes von uns will. Wie geht es mit uns weiter?<\/p>\n<p>Die Weisen erfuhren eine Erscheinung und machten eine pers\u00f6nliche Erfahrung, so wie es den Patriarchen erging. Jeder hatte seine eigene, individuelle Gotteserfahrung, sein eigenes Gotteserlebnis, seine eigene Gotteserscheinung gehabt! Jeder Einzelne! Niemand gleicht einem anderen! Nicht jeder erlebt den Herrn wie die Weisen oder wie Saul von Tarsus, in der Form, dass der Bruder Hananias pl\u00f6tzlich die T\u00fcr aufwirft und spricht: \u201eLieber Bruder Saul!\u201c Jeder erlebt und erf\u00e4hrt den Herrn anders. Auch Josef und Maria erlebten die Gegenwart Gottes anders: Pl\u00f6tzlich kamen diese Herrschaften aus dem Fernen Osten. Sie freuten sich \u00fcber das Kind und lie\u00dfen verlauten: \u201eS\u00fc\u00dfer Jesus!\u201c Wir vernahmen bereits, dass Simeon und Hanna auch so begeistert waren als das Kind sp\u00e4ter in den Tempel gebracht wurde. Der betagte Simeon rief aus: \u201eNun kann ich blind werden! Meine Augen haben den Heiland gesehen! Ich kann heimgehen und sterben!\u201c (Siehe Lk 2,25ff.) Solange wartete er auf die Verhei\u00dfung, welche der Herr ihm gegeben hatte. Die ersehnte Erf\u00fcllung geschieht nicht so pl\u00f6tzlich und schnell. Deshalb ist es so wichtig, dass wir vom Heiligen Geist gef\u00fchrt und geleitet werden auf Schritt und Tritt!<\/p>\n<p>Die Weisen waren in der Herberge angelangt und blieben dort. Ich wei\u00df nicht wie lange, denn es muss eine gro\u00dfe Aufruhr in diesem Kaff Bethlehem, wo sich Fuchs und Hase \u201eGute Nacht!\u201c sagen, gewesen sein! Herrschaften, Professoren, Gebildete, Studenten reisten mit ihrem ganzen Haushalt an. Sie mussten sich m\u00f6glichst bedeckt halten. Deshalb sorgte der Herr auch daf\u00fcr, dass die Flucht nach \u00c4gypten in ein und derselben Nacht gelang.<\/p>\n<p>Sobald du beginnst dich auf Jesus einzulassen, geht es dir wie Maria und Josef. Du musst aus der Stadt fliehen, um den Leuten zu entgehen, die vorhaben, dich auszupl\u00fcndern! Das w\u00e4re f\u00fcr sie so als ob sie im Lotto gewonnen h\u00e4tten. Folgende Worte w\u00fcrdest du vernehmen: \u201eKannst du mir nicht eine milde Gabe geben? Wir sind auch arme Leute. Wir ben\u00f6tigen auch Salbe, Weihrauch, \u00d6le und anderes.\u201c Die Priester w\u00fcrden ihr \u00dcbriges dazutun, sich informieren und fragen: \u201eWas haben sie euch gegeben? Was haben sie euch gesagt?\u201c Sie waren neugierig als der Knabenmord durch Herodes geschah. Es gab viel Weh, Herzeleid, Tr\u00e4nen und Klagen! Rahel weinte um ihre Kinder, teilt uns die Bibel mit. (Siehe Jer 31,15)<\/p>\n<p>Sie beteten das Kind an und brachten Weihrauch und Myhrre. Das Feinste der Gew\u00fcrze, welches es \u00fcberhaupt gab im Orient sowie Gaben, welche man einem K\u00f6nig darreicht! Wenn man einen K\u00f6nig huldigt gibt man Gold, Weihrauch und Myhrre. So etwas reicht man dem edlen Gebl\u00fct dar. M\u00e4chtigen Herrschern \u00fcbergibt man nicht Schnecken oder ein Lammfell.<\/p>\n<p>Weise M\u00e4nner: Noch etwas habe ich festgestellt: Menschen, die den Herrn anbeten und lieben sind freigiebige Personen. Sie h\u00e4tten sogar noch ihre Kamele dagelassen, wenn Josef ihnen mitgeteilt h\u00e4tte, dass sie diese ben\u00f6tigen. Sie waren freigiebig. Das, was sie auf dem Herzen hatten, taten sie. Ein Zeichen von geistlicher Klugheit, Salbung und Segen ist, dass man sich hingibt bzw. ein Leben der Hingabe lebt und sich f\u00fcr die Sache Gottes verschwendet. Bedenke, wie viel Proviant allein f\u00fcr die Reise n\u00f6tig war! Es ist h\u00f6chstens ein Fu\u00dfmarsch der von Kamelen begleitet wird von sechzig bis siebzig Kilometern pro Tag m\u00f6glich! Zweitausendf\u00fcnfhundert Kilometer dividiert durch siebzig; rechne es nach, wenn du willst. Es war eine lange Reise f\u00fcr die betagten Weisen. Ersch\u00f6pft kamen sie an. Sie brachten ein Opfer f\u00fcr den Herrn.<\/p>\n<p>Jeder, der Jesus dient und nachfolgt, bringt in seinem Leben Opfer f\u00fcr den Herrn, d.h., nicht f\u00fcr Josef und Maria! Die Weisen \u00fcbergaben es ihnen, aber letztendlich reichten sie es dem Herrn dar! Das gilt auch f\u00fcr uns. Wenn wir etwas der Gemeinde bzw. dem Reich Gottes geben, reichen wir es dem Herrn und nicht dem Pastor, Geistlichen, Kirchen, Gemeinden oder Organisationen dar. Die Menschen waren weise und wussten, dass sie ihre Finanzen richtig anlegten. Deshalb ist ihre Geschichte in der Bibel enthalten. Ihre Geschichte ging nicht verloren. Jesus blieb und die Weisen gingen wieder fort. Sie gelangen auf einem anderen Weg nach Hause. Jesus zog in die Fremde nach \u00c4gypten, doch die Weisen zogen in Richtung Osten. Die einen ziehen nach Osten, die anderen nach Westen. \u201eGo West!\u201c Das ist ihr Weg! Hingebung ist die beste Gabe! Der Stern verschwand wieder. Er tat Sein Werk und wich, aber Jesus bleibt!<\/p>\n<p>Gebet:<\/p>\n<p>Vater, ich danke Dir, dass man Dich nicht nehmen kann! Menschen k\u00f6nnen uns vieles erz\u00e4hlen, vieles vormachen, vieles vorl\u00fcgen und uns entt\u00e4uschen, aber Du entt\u00e4uschst uns nicht. Die Weisen haben Dich gefunden und wurden nicht entt\u00e4uscht. Sie haben Deine Gnade und Deinen Trost erfahren. Sie sind reich gesegnet nach Hause gegangen. Ich kann mir vorstellen: sie sind heimgekehrt wie der K\u00e4mmerer aus dem Morgenland, der getauft wurde und hernach fr\u00f6hlich seine Stra\u00dfe weiterzog. Herr Jesus, und ich m\u00f6chte, dass all die Gotteskinder, die jetzt Dein Wort vernehmen, fr\u00f6hlich in das neue Jahr hineingehen bzw. fr\u00f6hlich ihre Stra\u00dfe weiterziehen, denn Du bist ihnen erschienen! Du bist ihnen begegnet und sie haben Dich kennengelernt: einen echten, wahrhaftigen, lebendigen Christus. Nicht den toten Christus, sondern den auferstandenen Christus, den der Herr von den Toten auferweckt hat und dem der Vater im Himmel Macht gab. Dieselbe Macht \u00fcbertr\u00e4gt der Vater heute Abend auch auf uns. Halleluja! Sie zogen fr\u00f6hlich von dannen. Sie freuten sich. Sie haben den Stern wiedergesehen und Jesus war der Star bzw. der Stern ihres Lebens. Danke, Herr Jesus! Unter diesem Stern m\u00f6chten wir weiterleben und weiter folgen. Du bist unser Morgen- und Abendstern. Halleluja! Gesegnet soll jeder sein, der Jesus findet. Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedanken \u00fcber die Weisen, die den Messias suchten &#8230; eine Predigt-Mitschrift zum Bibelstudium.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1664,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,17,2],"tags":[225,223,224],"class_list":["post-1663","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-j-w-matutis","category-mitschrift","category-predigt","tag-stern","tag-stern-der-weisen","tag-weise","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1663"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1663\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12199,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1663\/revisions\/12199"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/berliner-predigten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}